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Sommerloch: Steam verliert zahlreiche Nutzer

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steamMit über 18,5 Millionen aktiven Spielern verzeichnete Steam im Januar noch einen neuen Rekord. Die heißen Sommertage und die erstarkte Konkurrenz anderer Plattformen scheinen Valve in den letzten Wochen jedoch zu schaffen zu machen, die Spielerzahlen sind deutlich zurückgegangen, wie das Spielemagazin Mein-MMO unter Berufung auf die neusten Zahlen von Steamdb berichten. 

Demnach soll Valves digitale Spielevertriebsplattform über die Sommermonate einen deutlichen Rückgang der Spielerzahlen verzeichnet haben und das obwohl man zu Beginn des Jahres noch einen neuen Spielerrekord verbuchen konnte. Während Steam Anfang Januar noch 18,5 Millionen gleichzeitig eingeloggte Spieler zählte, ist die Zahl der aktiven Nutzer in den letzten acht Monaten in Millionenhöhe gefallen. 

Zwar konnte die 18-Millionen-Marke bis Mitte März noch gut gehalten werden, danach erreichten die Höchstwerte aber nur noch maximal 17 oder gar nur 16 Millionen Spieler, wobei es Ausschläge vor allem zum Start der diesjährigen Summeraktion gab, während der zahlreiche hochkarätige Titel wie „Grand Theft Auto 5“ oder „Playerunknown’s Battlegrounds“ zu deutlich reduzierten Preisen angeboten wurden. 

Aktuell sind in der Spitze nur noch rund 13,5 bis 14 Millionen Steam-Nutzer auf der Plattform eingeloggt. Es fehlen also mehr als 3,5 Millionen Nutzer. Die Zahl der Spieler, die sich zur gleichen aktiv in einem Spiel befindet, ist ebenfalls deutlich gefallen. Ihr Anteil liegt nur noch bei 31 % und nicht mehr bei 38 % wie in den Monaten zuvor.

Grund dafür könnte das Sommerloch sein, nicht nur weil vielerorts die Temperaturen gut und gerne die 35-°C-Marke übersteigen, sondern auch wegen der Urlaubszeit. Aber auch das beliebte „Fortnite“, das den einstigen Genre-Gründer „PUBG“ den Rang ablaufen zu scheint, dürfte dazu beigetragen haben, denn der äußerst beliebte Battle-Royal-Shooter ist nicht über Steam, sondern nur über den Game Launcher von Epic Games verfügbar. Während „PUBG“ mit Ausnahme des letzten Monats kontinuierlich an Spieler und Umsatz verloren hat, schreibt man bei „Fortnite“ einen Rekord nach dem anderen. Die Erlöse sollen sich hier seit dem Start des Spiels im Juli 2017 auf über eine Milliarde US-Dollar bewegt haben. 

Doch auch andere Plattformen, versuchen dem Platzhirschen Nutzer abzuziehen, darunter natürlich Ubisoft mit uPlay und Electronic Arts mit Origin, auf denen es immer wieder hochkarätige Spiele vergünstigt oder gar gratis gibt. Auch Flatrates sind hier geboten. Steam selbst hatte erst kürzlich ein neues Client-Update veröffentlicht, das vor allem die Chat-Funktionen deutlich aufwertete. Steam startete damit seinen Angriff auf Discord. 

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