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AMD Advantage: Ein Anforderungskatalog für einen guten Gaming-Laptop

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asus rog zephyrus g14Auch wenn es AMD zuletzt immer wieder versucht hatte, so wirklich Fuß fassen konnte man auf dem Notebook-Markt in den letzten Jahren leider nicht – das Feld wurde fast ausschließlich den Konkurrenten Intel und NVIDIA überlassen. Die Ambitionen sind spätestens seit dem Launch der mobilen Ryzen-5000-Prozessoren und der erst in diesen Minuten offiziell vorgestellten Notebook-Ableger der Radeon-RX-6000-Familie jedoch größer denn je. Außerdem will man Weg vom Image des Günstig-Anbieters und wieder in den teureren Preisklassen mitspielen. Damit das gelingt, hat man einen Anforderungskatalog geschaffen, den ein gutes Gaming-Notebook ausmachen soll.

Ähnlich ist Intel mit seiner Evo-Plattform im Ultrabook-Segment verfahren und zertifiziert darin entsprechende Geräte, die in Sachen Display, Laufzeiten, Lautstärke und natürlich der Performance und Größe gewisse Mindeststandards erfüllen sollen, um dem Käufer einen besseren Überblick zu verschaffen. AMD macht genau das nun für den Gaming-Sektor. 

Unter dem Label "AMD Advantage" fasst man künftig entsprechende Geräte zusammen, die für das Gaming bestens geeignet sein sollen. Um das Label tragen zu dürfen, müssen die OEMs gewisse Standards im Bereich Display, Gehäuse, Schnittstellen, Power, Temperaturen und Lautstärke, vor allem aber natürlich im Bereich der Hardware erfüllen.

Für den Bereich Display schreibt AMD mindestens einen 144-Hz-Bildschirm mit FreeSync-Premium-Support und Low-Framerate-Compensation-Unterstützung vor, der mindestens eine Helligkeit von 300 Nits erreicht und den sRGB-Farbraum zu 100 % oder den NTSC-Farbraum zu 72 % abdeckt sowie wahlweise auf ein IPS- oder gar OLED-Panel setzt. Das Gehäuse darf bei der Oberflächen-Temperatur einen Schwellenwert von 40 °C nicht übersteigen, der Akku muss mindestens zehn Stunden lang für die Videowiedergabe durchhalten können. 

Bei der Hardware schreibt man natürlich die eigenen Ryzen-CPUs und Radeon-Grafikkarten vor, die bis hin zum AMD Ryzen 9 5900HX und zur AMD Radeon RX 6800M inklusive der AMD Radeon Software reichen sollen. Eine schnelle NVMe-SSD ist ebenfalls Pflicht. Damit soll ein Spielen in Full-HD-Auflösung mit rund 100 Bildern pro Sekunde problemlos möglich sein - natürlich auch unter Zuhilfenahme der neuen FidelityFX Super-Resolution-Technik.

Die ersten Geräte auf Basis des AMD-Advantage-Programms sollen das ASUS ROG Strix G15 und das HP Omen 16 werden, die teilweise sogar noch Anfang Juni in die Läden kommen werden. Aber auch weitere Partner wie MSI und Lenovo sollen bald nachziehen.

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