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Zur CES stellte NVIDIA die Erweiterungen für DLSS 4.5 in Form der neuen Transformer-Modelle sowie Dynamic Multi Frame Generation mit einem Faktor von 6x vor. Ein paar Wochen später konnten wir uns die Technik bei einem Besuch bei NVIDIA auch einmal selbst anschauen, aber auch hier nannte NVIDIA noch keinen Termin. Zum Start der Game Developers Conference gibt NVIDIA nun den 31. März als Startdatum an. Dann sollte man demnach den entsprechenden Treiber vorstellen, der die KI-Generierung von Frames an die jeweiligen Anforderungen anpasst.
Dynamic Multi Frame Generation (MFG) dient dazu, ein festgelegtes FPS-Ziel zu erreichen. Ein Monitor mit 240 Hz benötigt demnach maximal 240 FPS für eine optimale Darstellung. Wählt der Nutzer bei gegebener Auflösung und Qualitätseinstellung beispielsweise einen MFG‑Faktor von 4x, kann die Bildrate dennoch häufig über dieses Ziel hinausgehen – bisher ließ sich der MFG‑Faktor jedoch nicht dynamisch anpassen.
Mit Dynamic Multi Frame Generation erweitert der GeForce‑Treiber diese Funktion jetzt erstmals. Abhängig von der Szenenkomplexität kann der Treiber automatisch zwischen verschiedenen MFG‑Faktoren wechseln – etwa auf 6x bei besonders anspruchsvollen Abschnitten oder auf 3x beziehungsweise 2x, wenn die Last sinkt. Selbst einfache Szenen wie ein geöffnetes Spielmenü profitieren so von einer Reduktion des Faktors, ohne dass der Nutzer eingreifen muss.
Der Wechsel erfolgt innerhalb weniger Augenblicke und kann auch in hoher Frequenz, etwa im Sekundentakt, stattfinden. In der von uns gezeigten Demo traten dabei keinerlei Auffälligkeiten oder Bildfehler auf.
Die zweite Generation des Transformer-Modells wurde erstmals auf Basis von Bewegtdaten statt lediglich einzelner Frames trainiert. Der Trainingsaufwand stieg dadurch um das Fünffache gegenüber der ersten Version. Aktuell kommt das neue Modell ausschließlich bei der Super-Resolution, also dem Upscaling-Prozess, zum Einsatz. Funktionen wie Ray Reconstruction greifen weiterhin auf das ursprüngliche Transformer-Modell zurück. Welche Auswirkungen die Änderungen auf die Bildqualität haben, konnten wir bereits in einem ersten Test nachvollziehen.
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In einer kurzen Sequenz aus The Outer Worlds ist der Wechsel im MFG-Faktor zu erkennen – abhängig von den Anforderungen durch die Szene und den gewünschten Ziel-FPS.
Neue Spiele mit NVIDIA-Technik
Einige der Spiele, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen werden, werden teilweise exklusive Funktionen von NVIDIA nutzen oder zumindest wurden die Entwickler seitens NVIDIA in der Umsetzung dieser Technologien unterstützt.
Ein Beispiel ist 007 First Light. Hier zum Einsatz kommen wird ein Path Tracing für bestimmte Effekte – unter anderem die Berechnung von Schatten und Reflexionen. Ein weiteres Beispiel ist Control Resonant.
- 007 First Light: Mit Path Tracing und DLSS 4.5 ab dem 27. Mai
- Control Resonant: Mit DLSS 4.5 und Path Tracing
- Samson: Mit DLSS 4.5 Super Resolution und Ray Tracing ab dem 8. April
- The Vernyhorn: Mit DLSS 4.5 und Ray Tracing
- Tides of Annihilation: Mit DLSS 4.5 und Path Tracing
Weitere Details findet ihr im Blog-Beitrag von NVIDIA.
Nichts neues zu Reflex 2
Auch wenn die Reflex-Technologie immer wieder Erwähnung findet und häufig auch Bestandteil der neuen Spiele ist, so schweigt sich NVIDIA zu Reflex 2 weiterhin aus. Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass NVIDIA erstmals über Reflex 2 sprach, eine konkrete Umsetzung gibt es aber noch nicht. Womöglich ist man im Verlaufe der Entwicklung der Technik auf Probleme gestoßen – ähnlich wie bei Pulsar, was den Start nun deutlich verzögert.