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MFG und G-Sync Pulsar ausprobiert

Dynamic MFG und 6x erscheinen im Frühling

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Dynamic MFG und 6x erscheinen im Frühling
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Wir hatten heute die Gelegenheit, uns bei NVIDIA in München die auf der CES Anfang Januar gezeigten neuen Funktionen anzuschauen. Damit bot sich vorrangig die Möglichkeit, die entsprechenden Demos einmal selbst auszuprobieren und uns einen Eindruck der neuen Techniken zu verschaffen.

Neu vorgestellt wurde unter dem Schirm von DLSS 4.5 das neue Transformer-Modell für DLSS Super Resolution. Die zweite Generation des Transformer-Modells wurde auf Basis von Bewegtdaten und nicht mehr nur statischen Frames trainiert und insgesamt war der Rechenaufwand im Training um den Faktor fünf höher. Vorerst wird das neue Transformer-Modell jedoch nur für Super Resolution, also die Upscaling-Technik, angewendet. Ray Reconstruction beispielsweise verwendet noch immer das erste Transformer-Modell. Die Verbesserungen in der Bildqualität haben wir uns in einem ersten Test bereits angeschaut.

Für das Frühjahr 2026 geplant sind Dynamic Multi Frame Generation sowie Multi Frame Generation 6x. Auf dem Event in München hat NVIDIA diesen Zeitraum bestätigt. Wir werden uns also noch ein paar Wochen gedulden müssen.

Dynamic Multi Frame Generation wird dazu verwendet, ein bestimmtes FPS-Ziel zu erreichen. Kann ein Monitor beispielsweise mit 240 Hz arbeiten, sind 240 FPS ausreichend. Mit der jeweils gewählten Auflösung und den entsprechenden Qualitätseinstellungen wählt der Nutzer aktuell vielleicht ein MFG 4x, kommt damit aber eventuell meist über diese 240 FPS. Dynamisch zwischen den MFG-Faktoren zu wechseln, ist bisher nicht möglich.

Mit Dynamic Multi Frame Generation kann der GeForce-Treiber nun je nach Anforderung im Rendering eben genau dies tun. So wird in einer aufwendigen Szene unter anderem ein Multi Frame Generation 6x verwendet, sobald die Anforderungen aber weniger hoch sind, reicht eventuell ein Multi Frame Generation 3x oder gar 2x. Ein Wechsel in das Spiele-Menü ist ebenfalls ein Beispiel dafür, dass ein niedrigerer MFG-Faktor ausreichend ist.

Der Wechsel im MFG-Faktor erfolgt in wenigen Augenblicken, auch ein recht häufiger Wechsel, beispielsweise im Sekundentakt, ist denkbar. Unser Blick auf die Demo offenbarte dabei keinerlei Probleme.

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In einer kurzen Sequenz aus The Outer Worlds ist der Wechsel im MFG-Faktor zu erkennen – abhängig von den Anforderungen durch die Szene und den gewünschten Ziel-FPS.

Mit Erscheinen von Dynamic Multi Frame Generation und Multi Frame Generation 6x werden wir uns beide Technologien noch einmal genauer anschauen. Im Frühjahr sollte es soweit sein und Besitzer einer GeForce-RTX-50-Karte kommen in den Genuss der neuen Funktionen.

G-Sync Pulsar macht einen Unterschied, aber ...

Auch G-Sync Pulsar hat auf der CES 2026 einen erneuten Start vollzogen. Ursprünglich bereits vor gut zwei Jahren erstmals gezeigt, sind die entsprechenden Monitore auch 2025 nicht erschienen. In diesem Frühjahr soll es nun aber so weit sein.

Warum es so lange gedauert hat, bis die Monitore nun endlich erscheinen, hat seinen Grund: So musste NVIDIA noch einige technische Hürden nehmen, um mit dem richtigen Scaler und den entsprechenden Mindestanforderungen für das Panel, einen machbaren Weg in der Umsetzung von G-Sync Pulsar zu finden.

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Displays mit G-Sync Pulsar verwenden keinen von NVIDIA entwickelten Scaler mehr. Stattdessen kommt ein bestimmtes Modell von MediaTek zum Einsatz. Zudem läuft darauf ein NVIDIA-eigenes Baseband. Man arbeitet aktuell daran, auch andere Scaler zu zertifizieren und mit der eigenen Software zu versorgen. Neben einem entsprechenden Scaler stellt NVIDIA gewisse Anforderungen an das IPS-Panel und hier vorwiegend an die Hintergrundbeleuchtung. Diese muss bestimmte Spezifikationen einhalten, um die Funktionsweise von G-Sync Pulsar umsetzen zu können. Das Backlight Strobing, also das schnelle und gezielte Ab- und Anschalten der Hintergrundbeleuchtung haben wir im obigen Video versucht darzustellen.

Der persönliche Eindruck von G-Sync Pulsar ist positiv. Das Bild ist deutlich schärfer. Die Unschärfen durch die Bewegung sind im direkten Vergleich deutlich geringer.

Allerdings bedeutet die Entscheidung für G-Sync Pulsar auch, dass man einen Kompromiss eingehen muss, denn mit einem OLED-Display funktioniert die Technik nicht. OLEDs haben inzwischen klare Vorteile im Farbraum sowie bei der Darstellung besonders dunkler Bereiche. Zudem erreichen OLEDs inzwischen hohe Bildwiederholungsraten.

G-Sync Pulsar richtet sich also vorwiegend an kompetitive Spieler, bei denen eine klare Darstellung wichtiger ist, als alles andere. Auch Spieler, die besonders empfindlich auf die Bewegungsunschärfe reagieren, könnten sich für einen entsprechenden Monitor entscheiden. Die meisten anderen fahren mit einem OLED-Monitor sicherlich besser.

Update:

Auf dem Event hat NVIDIA das Frühjahr als Zeitraum für das Erscheinen von Dynamic Multi Frame Generation und Multi Frame Generation 6x bekräftigt. Zwar wurde einmalig auch der Monat April genannt, dabei soll es sich aber um ein Missverständnis gehandelt haben.

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