1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Grafikkarten
  8. >
  9. EVGA stellt die GeForce RTX 2080 Ti K|NGP|N vor

EVGA stellt die GeForce RTX 2080 Ti K|NGP|N vor

Veröffentlicht am: von

kingpinZuletzt auf der Consumer Electronics Show gab es eine Vorschau auf die EVGA GeForce RTX 2080 Ti K|NGP|N. Nun hat der Hersteller die Karte offiziell vorgestellt und nennt auch die wichtigen technischen Daten in weitestgehend vollständiger Form.

Wie in jedes Modell der GeForce RTX 2080 Ti basiert auch die K|NGP|N-Edition von EVGA auf der TU102-GPU von NVIDIA. Diese besitzt 4.352 Shadereinheiten, und bietet zudem noch 544 Tensor Cores und 68 RT Cores. Hinzu kommen 11 GB an GDDR6-Speicher, die über ein 352 Bit breites Speicherinterface angebunden sind und auf eine Speicherbandbreite von 616 GB/s kommen.

Die Besonderheiten der GeForce RTX 2080 Ti K|NGP|N sind also an anderer Stelle zu suchen. Anders als bei den vorherigen Kingpin-Karten, hat sich EVGA bei der Turing-Generation erstmals für eine AiO-Kühlung der Karte entschieden. Die Karte muss aber dennoch nicht ohne Lüfter auskommen, denn womöglich um die strom- und spannungsversorgenden Komponenten zu kühlen, verbaut EVGA einen Axiallüfter mit einem Durchmesser von 100 mm im hinteren Bereich der Karte. Auf der GPU sitzt ein Kupferkühler, der die Abwärme von der GPU und in Teilen auch von den Speicherchips aufnimmt und an das Wasser übergibt. Eine Pumpe von Asetek (Gen 6) sorgt für die Beförderung des Wassers.

Wieder abgegeben wird die Abwärme über einen Radiator mit einer Länge von 240 mm und einer Dicke von 30 mm. Auf ihm sitzen zwei 120-mm-Lüfter und sorgen für eine ausreichende Frischluftversorgung.

Das PCB ist in 12 Layern gefertigt und soll allen Ansprüchen an ein hochqualitatives und effizientes Design genügen. Insgesamt sind 12 iCX-Temperatursensoren verbaut. Diese geben ihre Sensordaten an die EVGA-Precision-Software, aber auch an das in den Kühler integrierte OLED weiter. Außerdem gibt es Spannungsmesspunkte für die drei wichtigsten Spannungslevel und einen Header für den EVBot. Bei der Fehlersuche sollen dem Nutzer mehrere Diagnose-LEDs unter die Arme greifen. Es gibt gleich drei BIOS-Versionen, zwischen denen per Schalter gewechselt werden kann. Sie beinhalten Profile für den Normalbetrieb, ein einfaches Overclocking und eines für eine extreme LN2-Kühlung.

Die Spannungsversorgung von GPU und Speicher erfolgt über 16+3 Spannungsphasen. 16 Phasen kümmern sich um die GPU, die drei weiteren um den Speicher. Angesteuert werden diese von zwei Monolithic Power Systems MP2888A-Controllern. Alle 19 Power Stages (MP86956) können jeweils bis zu 60 A liefern.

Um die externe Versorgung gewährleisten zu können verbaut EVGA gleich drei 8-Pin-Anschlüsse. Dies haben wir auch schon bei der MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z gesehen. Das Power-Limit der Karte soll sich (vermutlich im LN2-BIOS) auf 520 W anheben lassen. Allerdings soll es auch möglich sein, das Power-Limit gänzlich auszuhebeln. Auch das kennen wir schon. So gibt es für die ASUS ROG Strix GeForce RTX 2080 Ti OC ein Dancop-OC-BIOS, welches das Power-Limit auf 1.000 W einstellen lässt.

Auf der Stirnseite ist ein OLED verbaut, welches Informationen wie Spannung, Temperatur, Taktraten, Leistungsaufnahme und GPU-Auslastung anzeigen kann. Die Temperaturen können in einem Bereich von -64 bis +105 °C angezeigt werden. Auch ein Selbsttest bzw. eine Diagnose soll darüber möglich sein.

Das OLED, aber auch die Kühlung ist modular aufgebaut. So kann das OLED demontiert werden, wenn eine LN2-Block auf der Karte montiert wird. Auch die VRM-Kühlung ist nicht in Form einer Frontplate verbaut, sondern kann in kleineren Segmenten demontiert werden. Insgesamt will EVGA die GeForce RTX 2080 Ti K|NGP|N möglichst flexibel hinsichtlich ihrer Kühlung gestalten. So gibt es auch einen EVGA Hydro Copper Fullcover-Wasserkühler. Der komplette Luftkühler besteht aus Metall – auch dessen Abdeckungen.

Die Karte wird derzeit nur im US-Online-Shop von EVGA geführt und kostet dort 1.899,99 US-Dollar. Für Deutschland ist ein ähnlicher Preis in Euro zu erwarten. EVGA koppelt den Kauf an eine Associate-Mitgliedschaft bzw. an einen entsprechenden Code.

Welche ist die beste Grafikkarte (GPU)?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen NVIDIA- und AMD-Grafikkarten hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Grafikkarten aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Gigabyte GeForce RTX 2070 Super Gaming OC 8G im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/GIGABYTE-RTX2070SUPER

    Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 Super Gaming OC 8G wollen wir uns heute das zweite Custom-Modell der GeForce RTX 2070 Super anschauen. Anstelle von zwei Axiallüftern kommen hier gleich drei zum Einsatz und demnach wird es sicherlich interessant werden zu sehen, wie gut sie sich hinsichtlich... [mehr]

  • Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/POWERCOLOR-RADEONRX5700-DEVIL

    Der erste Schwung der Custom-Navi-Karten hat uns erreicht und mit der Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT schauen wir uns ein Modell an, welches laut Hersteller schneller, leiser und in allen Belangen besser sein soll. Ob man diese hohen Ziele auch erfüllen kann, schauen wir uns auf den... [mehr]

  • Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT 8G im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAPPHIRE-NITRO-RADEONRX5700XT

    Der erste Schwung der Custom-Modelle für die Navi-Karten von AMD ist verfügbar. Aber noch längst nicht alle der wichtigsten Modelle haben wir uns angeschaut. Die Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT ist laut diverser Empfehlungen eine dieser Varianten, auf die man einen genauen Blick... [mehr]

  • Erste Custom-Navi: Sapphire Pulse Radeon RX 5700 XT im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAPPHIRE_PULSE_RADEON_RX5700XT_TEST-TEASER

    Mit der Radeon RX 5700 und der Radeon RX 5700 XT zwang AMD Anfang Juli seinen Konkurrenten dazu, sein bestehendes Grafikkarten-Produktportfolio mit den ersten drei Super-Modellen aufzufrischen, musste dafür jedoch noch vor dem eigentlichen Marktstart die Preise nach unten korrigieren. Nun... [mehr]

  • Günstiges Custom-Design: ASUS Dual GeForce RTX 2080 SUPER OC Evo im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-RTX2080-DUAL

    Nachdem wir uns nun einige Custom-Modelle der Super-Varianten von GeForce RTX 2060 und GeForce RTX 2070 angeschaut haben, wird es Zeit für ein erstes Custom-GeForce-RTX-2080-Super-Modell. Dabei handelt es sich um die ASUS Dual GeForce RTX 2080 SUPER OC Evo – also keine ROG-Variante wie... [mehr]

  • Bandbreiten-Test: Was der Umstieg auf PCIe 4.0 bringt

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RX5500XT_PCI3VS4-TEASER

    Gegenüber dem 3.0-Standard verdoppelt PCI Express 4.0 die maximal mögliche Bandbreite auf bis zu 32 GB/s. Aktuell kann der neue Standard jedoch nur in Verbindung mit einem Ryzen-Prozessor auf Zen-2-Basis sowie einer Navi-Grafikkarte und einem X570-Mainboard genutzt werden – wenn man von... [mehr]