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EVGA GeForce RTX 2080 Ti Kingpin zeigt sich mit AiO-Wasserkühler (Update)

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kingpinEVGA zeigt auf der CES sein neues RTX-Flaggschiff aus der Kingpin-Serie. Erstmals setzt man dabei auf eine All-in-One-Wasserkühlung und sorgt damit für etwas mehr Abstand hinsichtlich der Kühlung zwischen dem bisherigen Spitzenmodell FTW3 und nun der Kingpin-Edition.

Wie der Name schon sagt, basiert die EVGA GeForce RTX 2080 Ti Kingpin auf der GeForce RTX 2080 Ti und damit auf der TU102-GPU mit 4.352 Shadereinheiten, 544 Tensor Cores und 68 RT Cores. Hinzu kommen 11 GB GDDR6, die über ein 352 Bit breites Speicherinterface angebunden sind. Über die Taktraten schweigt sich EVGA noch aus. Da es aber bereits Karten mit einer Boost-Vorgabe von 1.815 MHz gibt, wäre es nicht weiter überraschend, wenn EVGA hier ebenso hohe Boost-Taktraten vorgibt. Die AiO-Wasserkühlung dürfte hier weniger des Hindernis sein, vielmehr das vorgegebene Power-Limit. Im OC-Mode soll das Power-Limit der EVGA GeForce RTX 2080 Ti Kingpin bei 520 W liegen.

Die EVGA GeForce RTX 2080 Ti Kingpin verwendet ein komplett überarbeitetes PCB. Unter anderem wird die Strom- und Spannungsversorgung über drei zusätzliche 8-Pin-Anschlüsse versorgt. Nach der PCI-Express-Spezifikation können alleine darüber 450 W an die Karte geliefert werden. Die Anschlüsse befinden sich nach hinten gerichtet an der Karte. Hier ebenfalls zu finden sind ein Lüfteranschluss und die Kontakte für den EVBot, der noch immer von EVGA unterstützt wird.

Gekühlt wird die Karte von einer AiO-Wasserkühlung. Diese kümmert sich offenbar um die GPU und die elf Speicherchips. Im hinteren Bereich der Karte befindet sich ein großer Axiallüfter, der die restlichen Komponenten auf der Karte mit Frischluft versorgt. Unter der Kühlerabdeckung sind einige Komponenten des Kühlers aus Kupfer zu erkennen. Die Pumpe des Kühlungskreislaufs befindet sich auf der Karte, der Radiator wird irgendwo im PC-Gehäuse untergebracht. Es handelt sich um einen 120-mm-Radiator – 240 mm hätten etwas mehr Potenzial der Kühlung ermöglicht. Inno3D hat mit der ICHILL GeForce RTX 2080 Ti Black vorgemacht, dass ein größerer Radiator durchaus sinnvoll sein kann.

Auf der Stirnseite der Karte sind Probeit-Pins zu finden, die einen einfachen Zugang zur Überwachung der Spannungen ermöglichen sollen. Daneben befindet sich ein BIOS-Schalter. Wo genau der Unterschied zwischen den BIOS-Versionen liegt, wissen wir nicht. Daneben sind einige LEDs zu sehen, deren Funktion wir ebenfalls noch nicht kennen.

Der weitere Bereich der Stirnseite ist mit einem Display versehen, auf dem die wichtigsten Sensorinformationen der Karte angezeigt werden können. Dazu gehören die Taktraten von GPU und Speicher, die Drehzahl des Lüfters, aber auch die Temperaturen der GPU und von weiteren Sensoren auf dem PCB, die im Rahmen der iCX-Technik darauf verbaut sind.

Die EVGA GeForce RTX 2080 Ti Kingpin wird ab Werk zu den schnellsten Modellen der GeForce RTX 2080 Ti zählen. Ihre Auslegung für Extreme-Overclocker rückt etwas in den Hintergrund. Dennoch soll sie die ideale Hardwareplattform für ein RTX-Overclocking sein und EVGA hat wieder einige LN2-Funktionen verbaut, die ein Overclocking mit niedrigen Temperaturen und hohen Strömen ermöglichen sollen. Details dazu stehen aber noch aus.

Wann und zu welchem Preis die EVGA GeForce RTX 2080 Ti Kingpin erscheinen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Update:

Wir haben auch noch einige Bilder der Karte im Betrieb, die unter anderem das Display auf der Stirnseite der Karte in Aktion zeigen.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 10.12.2012

Bootsmann
Beiträge: 530
Ist dies nicht irgendwie mickrig?
Kleiner AiO-Kühler und ein winziger Radiator für solch ein overclocking Monster?
#2
Registriert seit: 18.08.2015

Oberbootsmann
Beiträge: 914
Das dachte ich mir auch. Ne AiO, dann nochn Lüfter auf der Graka, sprich Spannung etc. vermutlich ausschließlich Luftgekühlt und ledigltich der Chip per Wasser und dann noch son poppeliger 120mm Radi. Na ja ich bin schon länger der Meinung, dass EVGA ihren Ruf inzwischen nicht mehr gerecht werden. Die Kühler jedenfalls schon seit geraumer Zeit nicht. LAut, teuer, wenigstens gute Garantie-Bestimmungen, dass ist so das einzig herausraggende, was mir zu EVGA aktuell einfällt.

Da kann Kingpin drauf stehen, wird einen Haufen Geld kosten und ich wette, Modell wie die von Inno 3D sind mindestens gleichwertig.
#3
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Registriert seit: 05.02.2005
Porzellanthron
Admiral
Beiträge: 26961
Das ist ein Hybrid Kühler, wärme wird nicht nur über die Oberfläche der GPU, sondern auch über das PCB abgeführt.

Auf mich macht die Karte einen recht ausgegorenen Eindruck, und bin gespannt wie die sich schlägt.
#4
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Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 12024
Den Leuten, die die Karte für richtiges OC kaufen, ist der Kühler eh egal.
#5
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Registriert seit: 13.11.2015

Flottillenadmiral
Beiträge: 4495
Zitat IronAge;26730948
Das ist ein Hybrid Kühler, wärme wird nicht nur über die Oberfläche der GPU, sondern auch über das PCB abgeführt.

Auf mich macht die Karte einen recht ausgegorenen Eindruck, und bin gespannt wie die sich schlägt.


Wie kommst darauf? Schaut man sich die Bilder nah an, sieht man unter der Abdeckung nen vrm kühler und sonst den typischen EVGA Hybrid Aufbau. Aka ne stinknormale Asetek AIO auf die GPU geschnallt.

Das PCB führt da nicht viel ab.

Die wird sich genauso schlagen wie jede andere 2080Ti mit 120er Radi, denn mehr ists am Ende auch nicht.

Erst mit nem dicken Block und Spannungsmod wird die dem Namen Kingpin gerecht.
#6
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Registriert seit: 06.03.2016

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1352
Nen leichter demontierbaren Luftkühler und dafür nen Custom Waterblock mit in der OVP so wie es KFA2 bei seinen limitierten 2080Ti HOF gemacht hat fänd ich besser.

Wer Extrem OC machen will hat so nur mehr Mühe alles zu demontieren und die Enthusiasten Fraktion hat vermutlich keinen Wasserkühler für Custom Loops. Aber gut, war so vermutlich deutlich kostengünstiger für EVGA.
#7
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Registriert seit: 27.07.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3225
Zitat Performer;26731379
Der Kleine Radiator soll bis zu 520 Watt kühlen und der Monsterkühler der MSI Lightning bekommt nur max. 380 Watt. :fresse:


Wasserkühlung und Luftkühlung sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Auch AMD hatte mit der R9 295X2 nur einen 120er Radiator, der aber für trotzdem angenehme Lautstärken und vertretbare Temperaturen sorgte.
AMD Radeon R9 295X2 im Test - Hardwareluxx

Allerdings, als OC-Monster wäre dies in der Tat zu wenig.
Da sieht man mal wie Heute nur noch der Name gebraucht wird um dem angedachten Consumer viel Geld für fast nichts zu entlocken.
OC-Freaks reißen doch eh den Kühler komplett herunter und machen einen anderen drauf.
#8
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Registriert seit: 01.08.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 250
Wenn will EVGA mit dem Teil ansprechen?

Die Leute, die das nötige Kleingeld besitzen, haben bereits eine Wakü.

Die anderen werden sich kaum so ein Gebaumel reinhängen.

Fail ... dann bitte mit Standardkühler und billiger, wo man gleich den Kühler abmontieren und sein Block draufknallen kann.
#9
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Registriert seit: 05.02.2005
Porzellanthron
Admiral
Beiträge: 26961
15-20 Grad gegenüber normaler Lukü dürften wohl kaum als Fail gelten, und das kannste in etwa von einer AIO/Hybrid Lösung erwarten.

Nicht jeder will sich einen Custom Loop bauen, und für kompaktere Gehäuse ist das auch keine schlechte Lösung.

Nett wäre es natürlich wenn EVGA Schnelltrennkupplungen und wählbare Radiatorgröße vorgesehen hätte.

EVGA Z390 Dark KINGPIN 2080 Ti for OC Battles | CES 2019 - YouTube
#10
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Registriert seit: 03.10.2006
WOB
Admiral
Beiträge: 9271
Warum nicht gleich Full Cover ?
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