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Homebrew-Entwickler installieren Android Q auf der Nintendo Switch

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nintendo-switchDie Nintendo Switch ist nicht nur unter Konsolen-Spielern sehr beliebt, sondern auch unter Moddern und Hackern. Seit über einem Jahr gilt die Hybrid-Konsole als gehackt und auch eine vollwertige Linux-Distribution hatten findige Bastler auf ihr bereits installiert. Nun konnte eine frühere Version von Android Q auf der Nintendo Switch zum Laufen gebracht werden.

Wie die beiden Entwickler Billy Laws und Max Keller über Twitter bekannt gaben, konnten sie erstmals eine frühe Version von Android Q auf der Nintendo Switch installieren und lauffähig machen. Das ist nicht ganz abwegig, schließlich handelt es sich bei der Nintendo Switch eigentlich nur um ein Tablet auf ARM-Basis mit eigenen Bedienelementen durch die Joy-Con-Controller. Unter der Haube steckt ein Tegra-X1-Chip von NVIDIA, welcher bereits mit der eigenen Shield-Hardware Android-Unterstützung bietet. 

Zwar lässt sich das Android-Betriebssystem auf der Nintendo Switch starten, vollen Funktionsumfang bietet es jedoch nicht. So kann die Grafikeinheit des Tegra-Chips aktuell noch nicht angesprochen werden, die Audio-Ausgabe macht Probleme und auch USB-Geräte lassen sich nicht einsetzen. WLAN und Bluetooth funktionieren jedoch und selbst die Joy-Cons lassen sich problemlos unter Android Q einsetzen. Die Entwickler haben jedoch noch viel Arbeit vor sich, zumal grafisch anspruchsvolle Spiele aufgrund der fehlenden Unterstützung der Grafikeinheit eine Ruckelpartie sind. 

Android Q wird voraussichtlich im Sommer final ausgerollt werden, für ihr Homebrew-Projekt nutzten die Entwickler eine frühere Vorabversion. Die Nintendo Switch selbst erschien im März 2017 und hat damit bereits zwei Jahre auf dem Buckel. Zuletzt kündigte man einige neue Exklusiv-Titel an, darunter „Super Mario Maker 2“ und ein Gameboy-Remake von „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“. Mit einem Preis von knapp über 300 Euro zeigt sich die Konsole seit ihrem Launch sehr preisstabil. 

Alle Details zum Android-Mod finden sich außerdem auf GitLab.

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