Seite 12: Die Ultrabook- und Notebook-Empfehlungen

Zum ersten Mal seit Einführung der Bezeichnung dürften Ultrabooks in diesem Jahr einen signifikanten Marktanteil erobert haben. Nicht unwesentlich dafür verantwortlich dürften die fallenden Einstiegspreise sowie der Start der „Haswell“-Plattform sein. Aber auch eine andere Entwicklung ist zu beobachten: Notebooks werden generell kompakter, leistungsfähiger und ausdauernder - die Grenzen verwischen langsam aber sich. In unserer diesjährigen Empfehlung für Weihnachten trennen wir deshalb nicht zwischen Ultrabook und Ultrabook-ähnlichen Modellen. Auch Gamer sollen dabei nicht zu kurz kommen. Der allgemeine Trend wird aber auch hier von der Ultrabook-Bewegung gesetzt, denn auch bei den mobilen Spielern stehen alle Anzeichen auf Miniaturisierung.

Futuristischer Verwandlungskünstler - Acer Aspire R7

Mit dem Aspire R7 hat Acer das aktuell vermutlich futuristischste Notebook im Angebot. Dank des Ezel-Scharniers kann der Nutzer zwischen verschiedenen Einsatzformen wechseln. Ob als Tablet, klassisches Notebook oder als All-in-One: Das 15-Zoll-Gerät konnte im Test in fast allen Lagen überzeugen. Zudem bietet das Aspire R7 ein überdurchschnittlich gutes Display sowie eine hohe Verarbeitungsqualität. Für ausreichend Leistung sorgen NVIDIAs GeForce GT 750M und  - noch - Intels „Ivy Bridge“-Generation. Die Wachablösung steht allerdings bevor, „Haswell“ könnten noch rechtzeitig bis zur Bescherung Einzug halten.

Verwandlungskünstler: Acer Aspire R7

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Der Maßanzug - Schenker S403

Der Kauf eines Ultrabooks war bislang gut mit einem Anzug von der Stange vergleichbar: Ein perfektes Modell ist kaum zu finden. Deshalb ist das Schenker S403 so etwas wie der Maßanzug in dieser Kategorie. Denn erstmals hat der Käufer einen sehr großen Einfluss auf die Konfiguration und kann so die für ihn passende Lösung zusammenstellen. Ob CPU, Arbeitsspeicher, Display, Anzahl und Kapazität der Laufwerke oder auch WLAN und Mobilfunkmodem: Zahlreiche Bauteile stehen zur Wahl und bieten so eine hohe Zahl an denkbaren Konfigurationen. Dass dies nicht zulasten der Qualität geht, ist dabei nicht selbstverständlich.

Äußerst flexibel konfigurierbar: Schenker S403

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Langläufer mit Dreh - Dell XPS 12

Das hinter dem XPS 12 steckende Konzept ist schon einige Jahre alt, doch erst in diesem Jahr konnte es auf ganzer Linie überzeugen. Denn mit dem Einsatz von „Haswell“-Prozessoren ist das kleine Ultrabook der Langläufer unter den Windows-Geräten dieser Größenordnung. Weit mehr als 9 Stunden hielt das Gerät im Test mit einer Ladung des Akkus aus, womit sich auch ganze Arbeits- oder Vorlesungstage überbrücken lassen. Dabei hat Dell die Grundlagen nicht vergessen und bietet eine hervorragende Verarbeitungsqualität, eine überzeugende Tastatur sowie einen präzisen Touchscreen, der das XPS 12 dank Drehmechanismus in ein Tablet verwandelt.

Erprobtes Konzept: Dell XPS 12

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Extravagenter Sproß - ASUS Zenbook UX301

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken und qualitativ hochwertigen Ultrabook ist, kommt an ASUS’ Zenbook-Reihe kaum vorbei. Mit dem UX301 steht hier seit einigen Wochen die aktuelle Interpretation der Taiwaner bei den Händlern bereit, die sich allerdings nicht mehr Ultrabook nennen darf. Im Vergleich mit den früheren Modellen hat man die Schlagzahl nochmals erhöht, Aluminium und viel Glas verleihen dem Gerät ein eher extravagantes Äußeres. Dabei hat man aber auch die inneren Werte nicht vergessen, zu denen eine schnelle „Haswell“-CPU mit Iris-GPU sowie ein hochauflösendes Display - 2.560 x 1.440 Pixel - ebenso gehören wie schnelle SSDs.

Schönling: ASUS Zenbook UX301

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Die MacOS-Alternative: Apple MacBook Air Mid 2013

Natürlich darf auch in diesem Jahr ein MacBook nicht in unserer Übersicht fehlen. Während die Retina-MacBooks klar den Sexappeal auf ihrer Seite haben, hat es uns in diesem Jahr doch wieder einmal das MacBook Air angetan. Manche Ultrabooks können zwar „kleiner“ und „leichter“ am Ende zählt aber eben doch das Gesamtkonzept – und dabei hat Apple den Blick für das Wesentliche behalten. Das MacBook Air ist dank seiner flachen Bauweise, seiner erstklassigen Verarbeitung und den seit vielen Jahren unerreichten Eingabegeräte ein erstklassiger ständiger mobiler Begleiter – das war es aber eben auch schon in den letzten Jahren. Wirklich deutlich wird dies aber erst bei einem Blick auf die Akkulaufzeit der 2013er-Ausgabe. Das „große“ Gehäuse bietet Platz für einen großen Akku, das Display mit seinen 1440x900 Bildpunkten verbraucht nicht übertrieben viel Strom und Haswell tut sein Übriges: Kein Notebook dieser Klasse läuft aktuell länger. Der Schreibtisch wird so nur noch zur losen Empfehlung, denn einen klar definierten Arbeitsplatz braucht man nicht mehr wirklich.

Extremer Langläufer: Das MacBook Air

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