Seite 1: TeamGroup T-Force Cardea A440 Pro im Test: Mit Phison-Controller am Limit

teamgroup t-force cardea a440 pro 03 8d281bb7ec644e5da74b3dc887fd299eDéjà-vu? Nicht ganz: Mit der neuen "Pro-Variante" der T-Force Cardea A440 schicken wir heute eine HighEnd-SSD aus dem Hause TeamGroup ins Rennen, die uns auf den ersten Blick sehr bekannt vorkommt, haben wir doch die A440 erst vor wenigen Wochen im Test prüfen dürfen. Doch der "Pro"-Zusatz hat es in sich, handelt es sich nun um die schnellstmögliche Spezifikation, die der Phison-E18-Controller erlaubt. Ob damit auch der Angriff auf Crucial, Samsung und Western Digital gelingt, klären wir in unserem Review.  

Eines sei an dieser Stelle vorweg gesagt: Die "Pro"-Verwandtschaft zur A440 kann die T-Force Cardea A440 Pro definitiv nicht leugnen. In der fast identischen Verpackung entdecken wir immerhin die fast identische SSD, die auf den aktuell schnellsten E18-Controller aus dem Hause Phison setzt. Optisch unterscheiden lassen sich die Massenspeicher am deutlichsten durch den beigelegten Aluminium-Kühlkörper, der die SSD auch bei maximalen Belastungen kühl halten soll. Da sich über Geschmack nicht sinnvoll streiten lässt, überlassen wir gerne den Lesern den direkten Vergleich. 

Positiv in jedem Fall im Gegensatz zu anderen SSDs, die mit Kühlkörper ausgestattet sind, werten wir die optionale Montage. Wärmeleitpad und Kühlkörper liegen jeweils wahlweise dem Massenspeicher bei, sodass ein Einsatz in flachen, platzsparenden Systemen, Notebooks und unter einem vorhandenen Mainboard-Tray gewährleistet ist, sowohl wie auch mit dem Aluminiumkühler selbst. Die Montage ich dabei denkbar einfach und sollte auch ungeübten Hardware-Tüftlern leicht von der Hand gehen.  

TeamGroup T-Force Cardea A440 Pro

Positives Upgrade zur non-Pro-Variante unseres Testsamples ist die mögliche Verdoppelung der Speichermenge. Setzte TeamGroup dort noch auf lediglich Modelle mit 1 TB oder 2 TB, kommt nun ein weiteres Modell mit satten 4 TB hinzu. Diesen Trend haben wir auch schon bei weiteren Modellen wie beispielsweise der Kingston KC3000 bemerkt und können diesen angesichts von immer größer werdenden Installationen nur gutheißen. 

Dennoch testen wir heute mit der TeamGroup T-Force Cardea A440 Pro das Modell mit 2 TB. Dieses teilt sich die Leistungsdaten der höchsten Ausbaustufe, lediglich das "kleinste" Modell wird etwas langsamer spezifiziert. Beachtenswert ist aufgrund der Leistungsangaben von 7.400 MB/s lesend und 7.000 MB/s schreibend, dass dies das Maximum des Phison PS5018-E18 bedeutet. Auch wenn wir diesen Controller in der Vergangenheit bei einigen Modellen bereits getestet haben, hatte noch keine SSD diese maximale Spezifikationen versprochen. 

Herstellerangaben der TeamGroup T-Force Cardea A440 Pro
Modell TeamGroup T-Force Cardea A440 Pro 
Controller Phison PS5018-E18
Cache 2 GB SKHynix (DDR4-2666 H5AN8G6NCJR-VKC)
NAND Micron 176-Layer 3D TLC (B47R IA7BG94AYA)
Verfügbare Kapazitäten 1 TB
2 TB
4 TB
sequentielle Lese/Schreibrate 1 TB: 7.200 MB/s (lesend), 6.000 MB/s (schreibend)
2 TB: 7.400 MB/s (lesend), 7.000 MB/s (schreibend)
4 TB: 7.400 MB/s (lesend), 7.000 MB/s (schreibend)
Features: Optionale Verwendung von Aluminiumkühlkörper und/oder Wärmeleitpad
Total Bytes Written (TBW)1 TB: 700 TBW
2 TB: 1,4 PB
4 TB: 3 PB
MTBF 3 Millionen Stunden
Garantie Fünf Jahre oder Erreichen der TBW
PreisEtwa 366 Euro (2 TB)