Seite 1: TeamGroup T-Force Cardea A440 im Test: Update mit neuem Controller und Kühloptionen

teamgroup cardea a440 03 720f84166b1b4ed0a659a1c71662f261Unter dem Namen der T-Force Cardea-Serie konnte uns TeamGroup in den letzten beiden Jahren einige interessante NVMe-Laufwerke präsentieren, die mittels moderner Komponenten und teilweise neuartigen Kühllösungen oder dem Einsatz von RGB-Features überzeugen konnten. Im Falle der neuen T-Force Cardea A440 verfolgt der Speicherspezialist den Weg der Kühllösungen konsequent weiter, auch wenn Controller und Kühlerkonzept durchaus bekannt vorkommen. Ob TeamGroup also nun Bekanntes weiter verbessert und inwiefern das Gesamtkonzept aufgeht, klären wir mit unserem Test.  

A-B-C oder in diesem Fall: auf C folgt A. Nach dem Review der T-Force Cardea C440 folgt nun also das Review der A440. Doch wer anfangs nun vermutet, dass der Unterschied beider Modelle lediglich im Ceramic-Kühler der C440 zum modularen Konzept der A440 zu finden ist, liegt daneben. Tatsächlich handelt es sich bei beiden SSDs um grundverschiedene Modelle unterschiedlicher Generationen. Setzte die T-Force C440 noch auf einen E16-Controller von Phison, darf die neue A440 auf die aktuellste Version in Form des E18 zurückgreifen. Einher gehen dabei Transferraten von bis zu 7.000 MB/s lesend und 5.500 MB/s schreibend. Auffälligstes Merkmal der A-Serie ist dabei jedoch das Kühlkonzept, bei dem TeamGroup praktisch drei Optionen bietet: nackt, mit Grafitschicht und mit stattlichem Aluminiumkühlkörper. TeamGroup reduziert dabei die Produktvielfalt auf lediglich zwei Modelle mit einer Kapazität von 1 TB oder 2 TB, kann dafür aber den Einsatz in allen Systemen gewährleisten. Anwendern steht es dann frei, wie sie die SSD verbauen. 

Betrachten wir das Datenblatt, entdecken wir zunächst einige bekannte Eckdaten: Phison-E18, DDR4-DRAM-Cache und Micron-TLC-NAND. Diese Eckdaten haben wir zuletzt mehrmals gesehen, unter anderem in den Modellen der MSI SPATIUM M480, der Corsair MP600 Pro und der PNY XLR8 CS3140. Im Grunde lässt sich hier das Leistungsniveau der T-Force Cardea A440 relativ gut ableiten. Unterschiedlich bei den genannten Modellen ist hingegen die verwendete Kühloption, wobei sich hier TeamGroup am flexibelsten zeigt und die A440 standardmäßigt "nackt" ausliefert und mit Grafitschicht und Aluminiumkühler die meisten Einsatzmöglichkeiten bietet. Dies bedeutet zwar einerseits, dass zumindest ein Mindestmaß an feinmotorischen Fähigkeiten beim Einbau gefordert ist, umgekehrt ist eine Demontage wie bei den Modellen von Corsair und PNY deutlich aufwendiger und risikoreicher. 

Herstellerangaben der TeamGroup T-Force Cardea A440
Modell TeamGroup T-Force Cardea A440 1 TB
Controller Phison PS5018-E18
Cache 1 GB DRAM pro TB Kapazität (DDR4)
SK Hynix
NAND Micron 96-Layer TLC NAND (IA7BG64AIA 02046F)
Verfügbare Kapazitäten 1 TB
2 TB
sequentielle Lese/Schreibrate Lesend: 7.000 MB/s
Schreibend: 5.500 MB/s (1 TB) / 6.900 MB/s (2 TB)
Features: Verschiedene Kühloptionen
Total Bytes Written (TBW)1 TB: 700 TBW
2 TB: 1.400 TBW
MTBF 3 Millionen Stunden
Garantie 5 Jahre
Preisca. 180 Euro (1 TB)