Seite 10: Benchmarks Leistungsaufnahme

Messungen zum Stromverbrauch

Energieverbrauch

max. Leistungsaufnahme

Watt
Weniger ist besser

Beim Anlauf der Festplatten steigt, bedingt durch die Überwindung der Massenträgheit, die Leistungsaufnahme auf ein Maximum. Werte von 30 W und mehr sind keine Seltenheit. Die beiden Testkandidaten von WD mit 5.400 rpm, die WD60EZRZ und die WD60EFAX, führen die Liste aufgrund ihres niedrigen Stromverbrauchs an. Die Seagate BarraCuda 6TB benötigt trotz ihrer 5.800 rpm genauso viel Energie wie die Modelle mit höherer Drehzahl.

Energieverbrauch

Leistungsaufnahme idle

Watt
Weniger ist besser

Hier zeichnet sich ein ähnliches Bild. Die 5.400-rpm-Festplatten setzen sich an die Spitze. Den ersten Platz beansprucht die IronWolf Pro 16 TB trotz ihrer neun Platter für sich (wir hatten sie erst vor kurzem im Test), da sie durch die Stromsparfunktion Powerchoice sowohl Drehzahl als auch Elektronik herunterregeln kann. Die luftgefüllten Festplatten mit 7.200 rpm müssen sich hinter den Helium-Modellen einordnen. Am Ende der Tabelle zeigt sich ein Ergebnis, welches sich auch beim nächsten Test wiederholen wird. Die Toshiba Festplatten nehmen etwas mehr elektrische Leistung auf.

Energieverbrauch

durchschnittliche Leistungsaufnahme beim Schreiben

Watt
Weniger ist besser

Auch hier gibt die WD60EFAX ein gutes Bild ab. Erfreulich: Die WD Black 6003 konnte gegenüber ihrem Vorgänger, der 6002 12 % an Energieaufnahme einsparen. Auch hier reihen sich die konventionell mit Luft gefüllten Festplatten hinter den Helium-Modellen ein. Leider nicht so schön: Die Toshiba X300 auf dem letzten Platz benötigt 2,3-mal so viel aufgenommene elektrische Leistung wie die WD60EFAX auf dem ersten Platz und ein Drittel mehr als die vergleichbare WD Black 6003.

Energieverbrauch

durchschnittliche Leistungsaufnahme zeitgleich zu HDTune Random Access Lesen

Watt
Weniger ist besser

Nach drei sehr erfolgreichen Platzierungen muss die WD60EFAX aussetzen. Sie ist zwar nicht die einzige Festplatte mit On-Disk-Cache in diesem Test, aber die einzige, der man es extrem anmerkt. Der Random-Access-Read Test hat keine 10 Sekunden gedauert, da die Festplatte überwiegend aus dem Cache gearbeitet hat. Alle anderen Festplatten benötigten länger, als die für die Messung benötigten 60 Sekunden.