Seite 8: Benchmarks: Spiele

Jetzt kommen die Benchmarks, für welche der E5-2699v3 nicht gemacht ist: Spiele. Das sollte jedem unserer Leser eigentlich mittlerweile klar sein, denn auch schon in vergangenen Multicore-Tests haben wir klar kommuniziert, dass die Prozessoren in Spielen am schnellsten sind, die eine gute Mixtur aus hohem Takt und ausreichender Kernzahl an den Tag legen. Momentan liegt dieses optimale Verhältnis wohl zwischen vier und acht Kernen, weshalb auch die Prozessoren aus der Core i7-4790K-Reihe für Spieler am Beliebtesten sind. Mit einem guten Z97-Mainboard und einem Core i7- oder Core i5-Prozessor ist ein Gaming-PC natürlich eher finanzierbar als mit einem High-End-Prozessor, der auch für andere Einsatzzwecke gedacht ist.

Trotzdem werfen wir einen Blick auf die gängigsten Gaming-Benchmarks: 

3DMark und 3DMark 11

Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark 11

Performance

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Bei den synthetischen Spiele-Benchmarks reicht es für den Intel Xeon E5-2699v3 nur im Cloudgate-Preset des aktuellen 3DMarks für den ersten Platz. Immerhin, denn er besitzt einen niedrigeren Takt als der Core i7-5960X. Doch ein paar Multithreading-Tests sind auch in der 3DMark-Suite enthalten. Der ältere 3DMark 11 setzt nicht ganz so stark auf Multicore-Leistung, denn hier muss sich der 18-Kerner nicht nur dem Intel Core i7-5960X geschlagen geben, sondern auch dem Intel Xeon E5-2687w. 

 

FarCry 3

Der dritte Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Far Cry 3

800x600, kein AA, niedrig

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Far Cry 3

1920x1080, Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Keine großen Unterschiede zwischen unseren fünf Testkandidaten gibt es bei Far Cry 3. Hier liegen die Unterschiede gerade einmal im einstelligen Prozentbereich. Bei Spielen gibt es nämlich neben der CPU noch eine weitere Komponente, die deutlich wichtiger ist: Die Grafikkarte, die wir ja für alle fünf Tests nicht veränderten. Unsere fünf Prozessoren hingegen reichen für das Spiel vollkommen aus.