Seite 3: Testsystem

Die Testsysteme haben wir neu aufgebaut - entsprechend kommen bei diesem Vergleich die neuesten Treiber und Systemupdates zum Einsatz. Für alle Systeme haben wir eine Basisausstattung verwendet, die möglichst identisch belassen wurde. Ändern müssen wir natürlich neben der CPU das Mainboard und teilweise auch die Speicherausstattung. Folgende Basiskomponenten sind für alle Systeme identisch:

  • Grafikkarte: AMD Radeon HD 7970
  • Corsair H90-Wasserkühlung
  • OCZ Vector 150, 240 GB
  • LG DVD-ROM
  • Seasonic Platinum 660W Netzteil

Für das Haswell-Refresh-Modell setzen wir folgende Konfiguration ein:

  • ASUS Z97 Deluxe, Z97-Chipsatz
  • 8 GB RAM (Dual-Channel, beide Speicherbänke)
  • Timings: DDR3-1600 9-9-9-24 1T
  • Für Intel Core i7-4790K

Für die beiden Sockel-LGA2011-CPUs setzen wir folgende Konfiguration ein:

  • ASUS P9X79 Mainboard, X79-Chipastz
  • 16 GB RAM (Quad-Channel)
  • Timings: DDR3-1600 9-9-9-24 1t für Sandy-Bridge-E
  • für Core i7-3960X, Xeon E5-2687W

Für den Intel Xeon E5-2699v3 setzen wir folgende Konfiguration ein:

  • ASRock X99 WS-E, X99-Chipsatz
  • 16 GB RAM (Quad-Channel)
  • Timins: DDR4-2133 15-15-15-35 2T
  • für Core i7-5960X, Xeon E5-2699 v3

Als Software setzten wir Windows 8.1 64 bit ein, jeweils mit den aktuellsten Updates, Treibern und Benchmark-Versionen. Wir verwendeten für alle Systeme als Timings 9-9-9-24 1t, auch wenn dies von den Herstellern anders vorgesehen wird (z.B. Ivy Bridge: 11-11-11 2t mit vier Speichermodulen, 11-11-11- 1t mit zwei Speichermodulen), um Timing-Unterschiede möglichst nicht zu berücksichtigen.

Wie man sehen kann, haben wir mehrheitlich auf ASUS-Mainboards gesetzt. Hierbei ist jedoch teilweise durch eine automatische Übertaktung im Bios eine manuelle Turbo-Frequenz-Einstellung notwendig. Bei "Auto"-Settings setzt ASUS gerne mal auch für Volllast den höchsten Single-Core-Multiplikator an und übertaktet so automatisch die CPU. Diesen Effekt wollten wir hier natürlich nicht haben und setzten, sofern ASUS dies bei den Mainboards entsprechend umgesetzt hat, die Turbo-Frequenz manuell auf die von Intel spezifizierten Werte. Sofern möglich wurden alle Prozessoren mit bestmöglichen Einstellungen und aktiviertem Stromsparbetrieb betrieben.