Seite 3: Liquid Cooling als Variante

Intel hatte offenbar ein offenes Ohr für seine Kunden und die schreibende Zunft und verzichtet mit Sandy Bridge-E auf die Auslieferung der Prozessoren mit einem Boxed-Kühler. Stattdessen bietet man nun eine integrierte Flüssigkeitskühlung an, die separat dazugekauft werden kann. Wer also nicht ohnehin schon bei einer High-End-Plattform auch auf eine entsprechende Kühlung setzen wollte, der findet nun die Möglichkeit dazu.

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Das verwendete Modell von Asetek dürfte vielen bereits bekannt sein und auch AMD vertreibt seine Bulldozer-Prozessoren auf Wunsch mit dieser Kühlung. Intel strebt einen Preis von 85 bis 100 US-Dollar für den Kühler an, der ebenfalls ab heute verfügbar sein soll. Er bietet sich aber nicht nur für den Einsatz mit Sandy Bridge-E an, sondern kann auch auf Systemen mit Sockel LGA1155, LGA1366 und LGA1156 verwendet werden. In anderen Worten: auch die zukünftigen Ivy-Bridge-Prozessoren können damit gekühlt werden und interessanterweise nennt Intel auch schon Ivy-Bridge-E in seiner Kompatibilitätsliste. 

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Wer dennoch glaubt auf einer mehrere hundert Euro teuren CPU eine billige Kühlung einsetzen zu müssen, für den bietet Intel weiterhin einen Boxed-Kühler an, der mit 20 US-Dollar beim Kaufpreis kaum ins Gewicht fallen sollte. Natürlich lassen sich auch alle anderen Kühlkörper von anderen Herstellern auf dem Sockel 2011 mit einem entsprechenden Kit einsetzen. Allerdings kann es sein, dass die Kühlkörper nicht optimal sitzen, denn die Sandy Bridge-E-CPU ist extrem groß. Einen optimalen Kühlerfolg sollte man also mit Kühlkörpern erreichen, die eine möglichst große Grundfläche für eine maximale Wärmeübertragung besitzen.

Mehr Bilder von dem Kühler, auch im Einsatz, haben wir in unserer Galerie zum Ansehen: