Seite 1: XMG PRO 17 E21 im Test: Schneller Gaming-Bolide im Office-Look

xmg pro 17 e21 review-teaserDas neue XMG PRO 17 will ein kompaktes und zugleich schnelles Gaming-Notebook sein, das zu Jahresbeginn nicht nur auf die mobilen Ampere-Grafikkarten von NVIDIA umgestellt wurde, sondern außerdem ein komplett neues Gehäuse erhalten hat. Der Wechsel auf eine TGP-reduzierte Grafiklösung, welche früher als Max-Q bezeichnet wurde, macht den 17-Zöller schlanker, dank der Effizienz-Verbesserungen aber nicht weniger langsam. Wie sich die E21-Modellgeneration in der Praxis schlägt, das klärt dieser Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten. Wir haben das XMG PRO 17 mit GeForce RTX 3070 ausführlich auf den Prüfstand gestellt.

Pünktlich zum Launch der neuen mobilen GeForce-RTX-30-Grafikkarten auf Ampere-Basis stellte auch der Leipziger Build-to-Order-Anbieter Schenker Technologies einige seiner Modellreihen um, darunter das XMG PRO 15 und das XMG PRO 17. Mit ihnen vollzog man den Wechsel von Max-P auf Max-Q, wobei NVIDIA diese Bezeichnung offiziell gar nicht mehr einsetzt, in der Praxis von den OEMs so aber noch immer benannt wird. So sind die verbauten Grafikkarten, welche die GeForce RTX 3070 und sogar die GeForce RTX 3080 umfassen, auf eine TGP von jeweils 90 W begrenzt, wohingegen es noch einen 15 W umfassenden, dynamischen Boost gibt. Damit werden die Geräte deutlich dünner: Die Bauhöhe reduziert sich von ehemals knapp 30 mm auf ein nur noch rund 20 mm hohes Gehäuse. Aus XMG PRO ist damit dünner als das XMG Neo, was zuvor andersherum war. Im Prinzip könnte man sagen, dass das neue XMG PRO 15 ein Refresh des XMG KEY 15 und das XMG PRO 17 komplett neu ist. 

Umfangreiche Display-Optionen sind ebenfalls vorhanden: So gibt es bereits in der Basisversion ein 300 Hz schnelles Full-HD-Display, das sich gegen Aufpreis gegen ein farbkalibriertes UHD-Panel eintauschen lässt. Je nach Modellausführung misst der Bildschirm 15,6 oder 17,3 Zoll in seiner Diagonalen. Zunächst wird es jedoch nur die 300-Hz-Option geben, das UHD-Upgrade wird voraussichtlich erst ab Mitte April verfügbar sein.

Unter der Haube des XMG PRO gibt es stets einen Intel Core i7-10870H mit acht Comet-Lake-H-Kernen sowie die oben genannten GeForce-RTX-30-Grafikkarten. Auf Seiten des Speichers lässt man dem Käufer die Wahl und verbaut zahlreiche Komponenten namhafter Hersteller. So können gleich zwei M.2-SSDs miteinander kombiniert werden, während maximal 64 GB RAM möglich sind. Anschlusstechnisch gibt es neben Thunderbolt 3 je einmal mini-DisplayPort 1.4 und HDMI 2.1 sowie drei USB-A-Ports, Gigabit-LAN und WiFi 6 und einen integrierten microSD-Kartenleser inklusive zwei getrennter Ports für Mikrofon und Kopfhörer. Der Akku besitzt eine Kapazität von 73 Wh und soll so für lange Laufzeiten sorgen. 

Das XMG Pro 15 startet bei einem Preis von 1.949 Euro. Für die größere 17-Zoll-Variante müssen mindestens 1.979 Euro eingeplant werden.

Für unseren Test versorgte uns Schenker Technologies mit dem XMG PRO 17 E21. Dieses wird von einem Intel Core i7-10870H, einer NVIDIA GeForce RTX 3070 Laptop sowie 16 GB DDR4-3200-Arbeitsspeicher und einer 500 GB fassenden Samsung SSD 970 EVO Plus befeuert. Das Display bietet nativ 1.920 x 1.080 Bildpunkte und arbeitet mit schnellen 300 Hz. Knapp unter 2.000 Euro müssen für diese Konfiguration derzeit auf den virtuellen Ladentresen über den hauseigenen bestware-Shop geschoben werden.

Wie sich der 17,3 Zoll große Gaming-Bolide in der neuen E21-Modellgeneration in der Praxis schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.