Seite 2: Impressionen der PowerColor Gaming Station (1)

Bevor wir uns auf die Praxisbenchmarks stürzen und unsere Alltagseindrücke schildern, wollen wir zunächst einen näheren Blick auf das Gehäuse und das Innenleben der PowerColor Gaming Station werfen.

Für unseren Test der PowerColor Gaming Station versorgte uns Tul nicht nur mit dem Grafikbeschleuniger selbst, sondern auch mit einer hauseigenen Radeon RX 580 Devil, welche wir bereits im letzten Juli einen separaten Test unterzogen hatten. In Kombination soll so bei einem weniger leistungsfähigen Notebook bzw. Convertible eine deutliche Leistungssteigerung bei Grafikanwendungen und Spielen zu erzielen sein.

Äußerlich zeigt sich die PowerColor Gaming Station sehr geradlinig – vor allem, wenn man sie mit dem futuristischen und kantigen Design der ASUS ROG XG Station 2 vergleicht. Die Front zieren lediglich das Hersteller-Logo sowie der Schriftzug "Gaming Station".

Ein paar farbliche Akzente setzten die beiden USB-Schnittstellen auf der Vorderseite. Direkt darunter informiert eine blau leuchtende LED über den Betriebszustand der Box. Ist sie eingeschaltet, leuchtet diese permanent auf.

Ansonsten ist die PowerColor Gaming Station in einem grauen Farbton gehalten. Bei der Materialwahl setzt man ausschließlich auf hochwertiges Aluminium, die beiden Seitenteile sind leicht abnehmbar, wobei es auf der Seite des 3D-Beschleunigers eine Wabenstruktur gibt, die so den Luftzug im Gehäuse erst ermöglichen soll.

Die restlichen Anschlüsse finden sich natürlich auf der Rückseite. Hier stellt die PowerColor Gaming Station drei weitere USB-3.1-Schnittstellen bereit, stellt die Verbindung per Thunderbolt 3 mit dem Notebook, Ultrabook, Convertible oder dem Mini-PC her und erlaubt über Gigabit-Ethernet eine drahtgebundene Integration ins heimische Netzwerk. 

Die restlichen Anschlüsse für die Videoausgabe sind abhängig von der Grafikkarte. Unsere PowerColor Radeon RX 580 Devil stellt hier einmal HDMI, dreimal DisplayPort und einen DVI-Ausgang bereit.

Die PowerColor Gaming Station wird über einen kleinen Standfuß etwas aufgebockt, was jedoch nicht nur optische Gründe hat. Der Freiraum zwischen Standfuß und Gehäuseboden wird auch dazu genutzt, damit ein 80-mm-Lüfter im Boden weitere Frischluft ansaugen kann. Etwas schade ist zudem, dass hier keine Standfüße angebracht sind. Die anfällige Oberfläche kann so leider schnell verkratzen. Insgesamt sind leider auch die kleinsten Fettflecken und Staubkörner sofort sichtbar.