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Test: Schenker Notebooks XMG U702 Ultra

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Seite 5: Die Ausstattung

Interessant ist beim Schenker Notebooks XMG U702 Ultra ohne Frage die Hardwarezusammenstellung, handelt es sich doch um einen Zwitter aus mobilen Komponenten, die den Großteil des Barebones bevölkern, und einem Desktop-Prozessor. Interessant ist das XMG U702 Ultra dabei nicht nur als Gaming-Gerät, sondern auch als mobile Workstation, denn Schenker bietet auch eine ganze Reihe von Desktop-Xeons für seinen riesigen 17-Zöller an. Auch darüber hinaus lässt sich das U702 wie bei Schenker üblich sehr freigiebig zusammenstellen. Eine oder zwei GPUs sind genau so möglich wie drei Massenspeicher zusätzlich zum optischen Laufwerk.

Schenker Notebooks XMG U702 Ultra

Das Kernstück unseres Testkandidaten stellt der Intel Core i7-3930K dar, bei dem es sich um einen waschechten 6-Kerner auf Sandy-Bridge-E-Basis handelt, also ein Modell, das noch im 32-nm-Verfahren gefertigt wird. Dank Hyperthreading können aber natürlich bis zu zwölf Aufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden. Dass dabei stets mehr als genügend Leistung zur Verfügung steht, dafür sorgt ein Kerntakt von 3,2 GHz, der im maximalen Turbo-Betrieb mit bis zu 3,8 GHz werkelt. Auch der L3-Cache ist mit 12 MB mehr als ordentlich dimensioniert.

Kein Wunder ist es, dass die TDP mit 130 Watt merklich höher ausfällt als bei den üblichen Mobile-Kernern mit 45 Watt – eines ist also jetzt schon klar, ein Stromsparwunder kann unser 17-Zöller sicherlich nicht werden.

Schenker Notebooks XMG U702 Ultra

Für Gamer wesentlich wichtiger als die verbaute CPU ist aber natürlich der genutzte Grafikprozessor. Es kommt AMDs aktuelle Top-GPU in Form der AMD Radeon HD 7970M zum Einsatz – und das gleich zwei Mal. Besser bekannt ist die GPU unter dem Codenamen Wimbledon XT. AMDs aktuelle Speerspitze kann 1280 Shader-Einheiten vorweisen. Der Kern- sowie der Shadertakt liegen bei 850 MHz. Der 2 GB fassende GDDR5-Grafikspeicher wird mit 1200 MHz befeuert und über ein 256 Bit breites Interface angebunden.
Die TDP der im 28-nm-Verfahren gefertigten GPU beträgt 100 Watt, die Wimbledon XT wird also nur in größeren Notebooks zum Einsatz kommen können, die eine ausreichend dimensionierte Kühlung ermöglichen. Bei unserem M18x R2 heißt dies: 2x 100 Watt für die GPU und 130 Watt für die CPU – das Kühlsystem muss also entsprechend üppig dimensioniert worden sein. Deutliche Schwächen gegenüber NVIDIAs Optimus-Technik hat bislang stets AMDs Automatik offenbart. D

Natürlich ist es kein Wunder, dass Schenker auch bei der weiteren Hardware in die Vollen geht. Wie wir es bereits bei den letzten Testkandidaten der Leipziger gesehen haben, kommt eine Samsung SSD 840 zum Einsatz, was sicherlich keine schlechte Wahl ist. In unseren Tests konnte der Flash-Speicher bislang stets überzeugen und auch der Ruf in der Community ist hervorragend. Damit auch größte Datensammlungen nicht ausgelagert werden müssen, werden zusätzlich zwei 1 TB fassende HDDs im 2,5-Zoll-Format verbaut. Bei unserem Testmodell setzt Schenker auf zwei Seagate Momentus-Platten, wie üblich kann aber das gesamte Storagesystem nach dem eigenen Belieben konfiguriert werden. Gleiches gilt auch für das optische Laufwerk, das als DVD-Brenner daherkommt und mit Blick auf die restliche Konfiguration beinahe unterdimensioniert wirkt.

Eines ist also klar: Das Schenker Notebooks XMG U702 Ultra schreit nach maximaler Performance!

Schenker Notebooks XMG U702 Ultra
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3930K
Prozessor - Kerne: 6
Prozessor - Grundtakt: 3,2 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,8 GHz
Prozessor - Fertigung 32 nm
Prozessor - Cache 12 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR3
Grafikkarte

2x AMD Radeon HD 7970M @ CrossFireX

Grafikkarte - Grafikspeicher 2x 2 GB
Festplatte

1x 250 GB + 2x 1000 GB

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD + HDD

Optisches Laufwerk DVD-Brenner
Monitor 
Display - Technik: TN
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080
Display - 3D-fähig: ja
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 102
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: 1
DisplayPort: 1
VGA: -
Thunderbolt: -
USB 2.0: 3
USB 3.0 3
Firewire 1
eSATA: 1
Audio: Line-in/Line-out/Mic/Digital
Gehäuse 
Akku: 78,44 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Abmessungen: 419 x 286 x 56,5-60,7
Gewicht 5,5 kg
Preis und Garantie 
Preis: ca. 3300 Euro
Garantie: 24 Monate

 

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Kommentare (35)

#26
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Registriert seit: 27.01.2005

Flottillenadmiral
Beiträge: 5399
Die Frage nach dem getrennten Netzteilen wurde schon seit dem X7200 (P570WM Vorgänger) gestellt. Offensichtlich gibt es bisher keinen Hersteller der ein externes 500W Netzteil extra nur für dieses Gerät fertigt, wahrscheinlich einfache Kosten Rechnung. Das 300W/330W Netzteil kann hingegen für weitere DTR-Notebooks verwendet werden z.B. P370EM. Beim P570WM hat man sich kurzerhand entschlossen zwei davon zu nehmen. Das zweite Netzteil wird auch nur für eine MGPU (SLI/CFX) Konfiguration gebraucht.

Das Clevo P570WM sollte man auch nicht nur als Gamer Notebook betrachten, sondern auch als "mobile" Workstation. Wenn es um CPU Leistung geht, stellt es jedes andere Notebook in den Schatten. Dieser Vorsprung wird im Q3/2013 mit den 22nm IvyBridge-E Prozessoren nochmals ausgebaut bzw die generelle Energieeffizienz gesteigert. Aktuell werden beim P570WM 32nm Desktop CPUs gegen 22nm Notebook CPUs verglichen, womit andere DTR-Notebooks in diesem Punkt ein Vorteil haben und die Fertigung einer CPU gerade im Mobil-Sektor mit von hoher Relevanz ist.

Somit lässt sich vielleicht mit IvyBridge-E die Last Akku Laufzeit von 11 auf 15min steigern :vrizz:




#27
Registriert seit: 28.11.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 170
Ich wüsste da schon Einsatzzwecke, für Softwareentwickler ...
Also Firmen die Spiele oder Software entwickeln sicher eine Überlegung Wert.
Statt einen Desktoprechner auf die Messe mitnehmen zu müssen um 3D-Simulationen vorzuführen.
Oder statt mit dem Testfahrzeug mit dem man neue Fahrassistenzsysteme entwickelt extra auf die Messe tuckern zu müssen.
Das Testfahrzeug verbleibt in der Firma und die übrigen Teammitglieder entwickeln/testen weiter. Man schickt nur zwei des Teams mit zwei Koffer mit den Spezialkameras und einer Fahrzeugamateurattrappe plus einem dieser Laptops auf die Messe.
Neue Spiele, die noch nicht optimiert sind kann man mit der Hardware schon mal vorführen. Mal eben auf eine Messe nach Asien oder sonst wohin ohne, dass man einen Tower als Frachtgut im Flughafen aufgeben muss.
#28
Registriert seit: 14.07.2008
Reutlingen
Bootsmann
Beiträge: 669
Da wäre bestimmt noch Platz für eine Brennstoffzelle übrig gewesen...
#29
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Registriert seit: 27.01.2005

Flottillenadmiral
Beiträge: 5399
@ BulliSabber
Hört sich plausibel an. Ohnehin gibt es für diese Art von Geräten einen Markt, sonst würde man nicht immer wieder neue auflegen (... D901C; D900F; X7200; P570WM).

@ Andi [HLUXX]
Wurde für den Akku-Last-Test denn CFX deaktiviert? Denn der Betrieb von aktiviertem SLI/CFX ist im Akkubetrieb nicht vorgesehen laut Hersteller, vermutlich das dieser nicht gleich Hops geht?!
P570WM Handbuch - Seite 64 / 195
Zitat
[LIST]
[*]Aktivieren Sie die SLI/CrossFireX-Konfiguration nur, wenn
das System von zwei identischen Netzadaptern versorgt
wird, die an die Stromkonverterbox angeschlossen sind
(Werkseitige Option).
[*]Aktivieren Sie nicht die SLI/CrossFireX-Konfiguration,
wenn der Computer nur über Akkustrom betrieben wird.
[*]Wenn der mit der SLI/CrossFireX-Konfiguration laufende Computer
über den AC/DC-Adapter mit Strom versorgt wird, wechseln
Sie nicht zur Stromversorgung über den Akku (dann
sollten Sie erst in der NVIDIA Systemsteuerung/Catalyst
Abb. 15 - Energieoptionen Control Center die SLI/CrossFireX-
Konfiguration deaktivieren).[/LIST]
#30
Registriert seit: 28.11.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 170
Zitat Caperucita;20411079
Da wäre bestimmt noch Platz für eine Brennstoffzelle übrig gewesen...

Mit denen ist nicht zu spaßen, Kommentar eines Fachmanns der an einem Auto mit Brennstoffzelle forscht bezüglich der Brandgefahr. "Ach wissen sie, wenn das Brennt oder man mit dem Brennstoffzellenfahrzeug einen Hydrant oder eine Straßenlampe rammt und die weit genug eindringen würden, dann ist sowieso alles egal, dann ist der ganze Straßenzug weg."
Da wäre es besser einen Stromgenerator mitzunehmen :)
[ATTACH=CONFIG]230236[/ATTACH]
#31
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Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1790
Bei der Größe wäre es eleganter und billiger einen schicken ITX-Gaming-Würfel mitzunehmen... Hat dann vielleicht nur eine Grafikkarte, dafür beliebige Größe beim LCD. Oder wenn man unterwegs ist, an irgendeinen Fernseher anschließen :D
#32
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15212
wasn monster, aber die 11 min unter load fand ich schon etwas zum lachen :D
#33
Registriert seit: 24.01.2011

Bootsmann
Beiträge: 586
kein Wunder ^^
Li Akkus erreichen ihre Nennkapazität nur bis zu einer bestimmten Stromstärke, und hier zieht man mal eben mehrere C raus...
#34
Registriert seit: 12.06.2012
D-63xxx
Kapitänleutnant
Beiträge: 1731
Es ist zwar möglich, auf Intels HD4000 zu wechseln, dafür muss der Rechner aber neu gestartet werden. Ob das in der Praxis allerdings häufig passieren wird, steht auf einem anderen Blatt.

der 3930k hat gar keine HD 4000 oder?

denn das U702 ist das bislang einzige Ivy-Bridge-Notebook mit einer Desktop-CPU

nur so neben bei... is ja ein Sandy-E der hier eingesetzt ist
#35
Registriert seit: 11.08.2012

Matrose
Beiträge: 15
Was für ein unglaubliches Notebook.
Auch wenn vielleicht manche anderer Meinung sind finde ich den Akku gut. Er muss ja eigentlich auch nur reichen um z.B. vom Arbeitszimmer ins Wohnzimmer oder auf den Balkon zu kommen. Immerhin kann man so bei laufendem Betrieb umziehen.

Ansonsten ist es natürlich ein sehr begrenztes Umfeld, wo so ein Drumm wirklich besser ist als ein "normales" Gaming-Notebook.

Was ich richtig gut finde sind die 3 digitalen Monitorausgänge. Mindestens 2 sollten auch bei anderen Notebooks viel öfters dabei sein.
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