Seite 8: Das Display

In den letzten 12 Monaten ist klar ein Trend zu immer besseren Displays im Notebook-Segment zu erkennen, zutreffen tut dies aber aktuell meist auf das ultramobile Segment. Entsprechend ist es positiv, dass sich Lenovo dazu entschlossen hat, dem Y500 ein FullHD-Panel zu spendieren. Die Kombination aus 15,6 Zoll-Display und 1920x1080 Bildpunkten hat sich schon häufig als sehr angenehm erwiesen. Die Display-Darstellung wird nicht allzu klein, sodass auch ein längeres ermüdungsfreies Arbeiten möglich ist. Im Gegenzug wird dafür deutlich mehr Platz auf dem Desktop geboten, den man gerade dann zu schätzen lernt, wenn das Notebook nicht nur zum Spielen, sondern auch für Office-Anwendungen genutzt wird.

Lenovo IdeaPad Y500

Dass wir uns doch in der volumenrelevanten Consumer-Ecke befinden, zeigt sich an der Oberfläche des Displays, Lenovo setzt nämlich auf ein Glare-Panel. Das sorgt für knackige Farben und sieht subjektiv betrachtet natürlich besser aus als ein mattes Gegenstück, ist aber erheblich anfälliger auf Spiegelungen. Hier können wir aber zumindest teils Entwarnung geben, denn das Panel ist mit durchschnittlich 281 cd/m² recht hell. Für den kompromisslosen Outdoor-Einsatz hätten wir uns zwar eine noch etwas höhere maximale Leuchtkraft gewünscht, für den vermutlich normalen Einsatzbereich des Y500 reicht das Gebotene aber aus. So kommt es also in hellen Innenräumen, aber auch im beschatteten Außenbetrieb zu keinen größeren Problemen. Auch das Kontrastverhältnis fällt nicht nur subjektiv überzeugend aus, sondern kann auch messtechnisch mit einem Wert von 738:1 vollends überzeugen. Da haben wir schon deutlich schlechtere Displays in der Preisklasse des Y500 vorgefunden.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

 

Nicht wirklich verwunderlich ist es aber, dass Lenovo lediglich ein TN-Panel verbaut. Ein IPS-Modell wäre beim aufgerufenen Budget aber ohne Frage eine Kampfansage gewesen. Nichtsdestotrotz hat auch ein TN-Display seine Berechtigung, denn neben den niedrigeren Kosten hat die Technologie auch schnellere Reaktionszeiten und eine einfacher zu realisierende hohe Leuchtkraft. Entsprechend muss aber mit den üblichen, nicht allzu üppigen Blickwinkeln der TN-Technologie vorliebgenommen werden. Solange das Notebook allein genutzt wird, kommt es so zu keinen Problemen, soll aber mit mehreren Personen ein Film betrachtet werden, könnte es schon etwas problematischer werden.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert