Seite 3: Innerer Aufbau

Um an die inneren Werte des ASUSTOR Nimbustor 4 AS5304T zu gelangen, müssen nur vier PH2-Schrauben auf der Rückseite gelöst werden. 

Jetzt kann mit einem leichten Druck das Gehäuse bis zum Anschlag nach hinten geschoben und abgenommen werden. 

Das Öffnen des Gehäuses ermöglicht nun das Reinigen der Komponenten im Inneren oder den besseren Zugang zum erweiterbaren Arbeitsspeicher, welcher selbstverständlich auch werkzeuglos von vorne erreichbar ist.  

Der verbaute Lüfter zur Kühlung des Systems kommt aus dem Hause Yen Sun Technology Corp. und hört auf den Namen FD121225HB. 

Dieser lässt sich in vier verschiedenen Modi (Auto, Geringe Geschwindigkeit, Mittlere Geschwindigkeit, Hohe Geschwindigkeit) über das Betriebssystem steuern. 

Technische Daten:

ModellFD121225HB
LagerKugellager
Spannung12 VDC
Spannungsbereich7 - 13,2 VDC
Drehzahl2.600 RPM
Volumenstrom180,3 m³/h
Statischer Druck5,8 mmH2O
Stromaufnahme0,46 A
Leistungsaufnahme5,52 W
Lautstärke44 dB(A)

Das Mainboard des ASUSTOR Nimbustor 4 AS5304T von oben ohne Gehäuse. Von links nach rechts sieht man die LED-Leiste, Lautsprecher, Arbeitsspeicher, Prozessor, Lüfteranschluss, Backplaneslot und die Erweiterungsanschlüsse auf der Rückseite. 

Der ITE 8625E IO-Controller wird für die Überwachung der Systemsensoren, Steuerung des Lüfters und des Infrarot-Empfängers genutzt.

Der im Jahr 2018 erschienene Realtek RTL8125 Netzwerk-Controller wurde 2x verbaut und ermöglicht jeweils Datenübertragungsraten von 2,5GbE oder 5GbE im Link-Aggregation Modus. 

Der fest verbaute MLC-NAND kommt aus dem Hause Kingston und fasst 4 GB an Speicher, was vollkommen ausreichend für das Betriebssystem ADM (ASUSTOR Data Master) ist. Lediglich die zusätzlich installierten Apps werden auf den Datenträgern abgelegt und belegen somit Platz.

Der verbaute ASMedia ASM1061 stellt zwei der vier SATA-Ports zur Verfügung. Dieser ist auf der Backplane montiert und wird direkt in den PCIe-2.0-x4-Slot des Mainboards gesteckt. Laut Datenblatt ist der Controller mit PCIe-2.0-x1 angebunden. 

Die anderen beiden SATA-Ports steuert der Intel Celeron J4105 bei. Daraus ergeben sie maximal vier SATA-Ports, welche aber selbst mit Link Aggregation der beiden 2,5GbE-Anschlüsse nicht ausgelastet werden können.