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Corsair Xeneon 32QHD165 im Test

32-Zoll-Neuling im Display-Markt - Fazit

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Mit Corsair tritt der nächste Anbieter, der viel Erfahrung im Gaming-Umfeld hat, in den Monitor-Markt ein - und das merkt man dem Xeneon 32QHD165 an.

Design-technisch waren wir ein wenig überrascht, dass Corsair auf eine RGB-Beleuchtung verzichtet, dafür kann der 32-Zöller aber trotz eines sehr individuellen Standfuß-Desings mit einer gefälligen, nicht überzogenen Optik aufwarten. Keine Abstriche müssen bei der Ergonomie akzeptiert werden, der Standfuß kann aber noch mehr. Corsair integriert an dessen Oberseite ein 1/4-Zoll-Gewinde, sodass Streamer ihr Equipment direkt an der Standfuß-Konstruktion des Monitors befestigen können. Vor diesem Hintergrund hätten wir uns aber mehr als zwei USB-Schnittstellen auf dem Anschlusspanel gewünscht.

Das von Corsair eingesetzte Panel ist ab Werk etwas zu kühl abgestimmt und für den produktiven Einsatz nach unserem Empfinden für ein 32-Zoll-Modell zu niedrig aufgelöst. Allerdings haben Spieler den Vorteil des großen Panels, während die Grafikkarte nicht übertrieben belastet wird. So ist es wahrscheinlicher, die maximal möglichen 165 Hz auszunutzen, mit denen der Xeneon 32QHD165 eine schnelle und direkte Darstellung bietet. Das mittlere Overdrive-Setting sorgt für eine weitestgehend schlierenfreie Darstellung. Erstklassige Ergebnisse konnten wir bei den Messungen zum Input-Lag erzielen. 

Die Farbwiedergabe ist ab Werk etwas zu kühl abgestimmt, woran leider auch das integrierte sRGB-Preset wenig ändert. Dafür kann der 32-Zöller mit sehr großen Farbräumen aufwarten und deckt auch AdobeRGB vollständig ab.

Alles in allem ist der Einstieg gelungen. Der Corsair Xeneon 32QHD165 erweist sich als überzeugender Gaming-Monitor, der bestens in das Ökosystem der Amerikaner integriert werden kann und für Streamer einen Blick wert ist. Der Weißpunkt könnte allerdings noch etwas neutraler ausfallen und auch beim DeltaE gibt es noch Luft nach oben.

Positive Aspekte des Corsair Xeneon 32QHD165:

  • gute Gaming-Performance
  • niedriges Input-Lag
  • schicke Optik
  • gute Kabelführung
  • 1/4-Zoll-Gewinde integriert
  • Integration in iCue und das Elgato StreamDeck

Negative Aspekte des Corsair Xeneon 32QHD165:

  • Weißpunkt zu kühl, DeltaE-Abweichung zu groß
  • mehr USB-Anschlüsse wünschenswert
  • Auflösung für den produktiven Einsatz zu niedrig
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