Seite 2: Gehäuse und Ausstattung

Gehäuse und Verarbeitungsqualität

Traditionell können die ProArt-Modelle von ASUS mit einer modernen, schlichten Formsprache aufwarten. Das aktuelle 34-Zoll-Modell macht da keinen Unterschied. ASUS setzt auf eine Edge-to-Edge-Abdeckung für das Panel, die es so erscheinen lässt, als hätte der Monitor auf drei Seiten keinen Rahmen. Erwacht der PA34VC zum Leben, zeigt sich, dass der tatsächliche Rahmen rund 12 mm breit ist. Damit eignet sich unser Testkandidat noch immer sehr gut für den Multimonitor-Einsatz – ob dies bei einem so breiten 21:9-Monitor noch ergonomisch wäre, sei einmal dahingestellt. 

Andere Hersteller können hier in der Zwischenzeit bereits mit einer rahmenlosen Optik auf allen vier Seiten aufwarten, in der Praxis stört uns das aber nicht. Zumal ASUS das untere Rahmenelement mit einer schicken Aluminium-Leiste aufwertet, bei der es sich nicht nur um eine Kunststoff-Leiste mit einer entsprechenden Optik handelt. Entsprechend hochwertig wirkt der 34-Zöller dann auch. 

Der Standfuß fällt vergleichsweise kompakt aus und ist sehr schlicht gestaltet. Er bietet dem 34-Zöller jedoch einen sicheren Stand. Wie so oft bei 34-Zöllern gilt aber auch hier, dass die Aufhängung etwas massiver ausfallen könnte. Wenn recht fest getippt wird und man einfach an den Schreibtisch stößt, neigt das Panel zu einem dezenten Mitschwingen. In der Praxis stört das zum Glück kaum.

Ein seitlicher Blick auf das Panel zeigt die deutliche Krümmung von 1.900 mm. Dass eine solche Oberfläche für den produktiven Einsatz nicht unbedingt optimal ist, darauf gehen wir später noch genauer ein.

Der Rahmen des 34-Zöllers ist für ein modernes Display noch vergleichsweise tief, in der Praxis stört das aber nicht. Gleiches gilt für die vergleichsweise tiefe Auswölbung im Bereich der Steuerelektronik. 

Nicht nur die Materialgüte kann auf der ganzen Linie überzeugen, auch die Verarbeitungsqualität des 34-Zöllers kann sich sehen lassen.

Das Anschlusspanel

Das von ASUS verbaute Anschlusspanel kann auf der ganzen Linie überzeugen. Als klassische Display-Schnittstellen gibt es zwei HDMI-Eingänge und einen DisplayPort. Wie eingangs erwähnt, bietet der 34-Zöller aber auch zwei Thunderbolt-3-Schnittstellen. Schön ist es, dass ASUS direkt zwei Ports verbaut, denn so kann das Display komfortabel in eine Daisy Chain eingebunden werden. Gleichzeitig können Notebooks direkt vom Monitor mit 60 W geladen werden.

Darüber hinaus bietet der 34-Zöller drei USB-Schnittstellen, über die Peripherie-Geräte angebunden werden können. Das ist zumindest schon mal eine mehr, als es oftmals bei "Docking-Monitoren" der Fall ist. Auch hier gilt aber noch, dass zumindest vier USB-Schnittstellen eine schicke Sache wären, wenn doch etwas mehr Peripherie genutzt werden soll.