Advertorial

Display FAQ (Update 2026)

Alles was man zu Monitoren wissen muss - Oberflächenbeschaffenheiten

Portrait des Authors


Werbung

Anzeige / Advertorial von MSI

Die subjektive Wahrnehmung hängt natürlich zu einem großen Teil von der verbauten Panel-Technik ab, aber eben nicht nur. Auf den ersten Blick eine mindestens genau so große Rolle spielt die Art der Oberflächenbeschaffenheit, das sogenannte Coating.

Waren Monitore mit einer spiegelnden Oberfläche in der zweiten Hälfte der Nuller-Jahre stark auf dem Vormarsch, muss man dies nun differenziert betrachten. 

Das Coating hat einen entscheidenden Anteil

Die eigentlichen Unterschiede zwischen Matt und Glossy sind dabei schnell beschrieben: Panels mit einer spiegelnden Oberfläche bieten eine etwas lebendigere Farbgebung und subjektiv einen besseren Kontrast. Da das Licht nicht auf einer künstlich angerauten Oberfläche gebrochen werden muss, kann es sich - vereinfacht gesagt - nicht über das Panel verteilen, was dazu führt, dass der Kontrastumfang, den die Panel-Technik bereitstellen kann, auch wirklich beim Anwender ankommt. Vorteilhaft ist ein solches Coating also bei Panel-Techniken, die nativ einen hohen Kontrastumfang bieten. Sehr gut zusehen, ist das beispielsweise bei MSIs aktuellen QD-OLED-Geräten wie dem MPG 321URXWDE QD-OLED. Samsung setzt auf ein sehr gutes AR-Coating, das dazu beiträgt, dass das tiefe Schwarz, das durch die Technik ermöglicht wird, auch wirklich beim Zuschauer ankommt.

Ein gutes AR-Coating hat gegenüber der AG-Konkurrenz noch einen weiteren Vorteil: Ein mattes Coating nutzt, wie erwähnt, eine minimal angeraute Oberfläche. Das wirkt sich aber nicht nur darauf aus, wie das Licht gebrochen wird, sondern auch auf die Schärfe-Wahrnehmung. Letztere leidet in Theorie etwas bei AG-Coatings, was sich aber allenfalls bei sehr hohen Auflösungen und einem sehr kurzen Sitzabstand bemerkbar machen kann.

Der Nachteil der klassischen AR-Oberfläche liegt auf der Hand: sie spiegelt. Das muss bei stationären Systemen nicht ganz so störend sein, wie bei mobilen Geräten, erschwert die optimale Aufstellung des Monitors aber dennoch.

Vereinfacht gesagt: Wer den maximalen Kontrastumfang eines OLED-Geräts ausnutzen möchte, der greift zu einem Gerät mit AR-Coating, wie es bei den QD-OLED-Geräten der Fall ist, sollte dann aber bedenken, dass der Aufstellort mit etwas Vorsicht gewählt werden sollte. 

Bei Geräten mit einem AG-Coating wirkt Schwarz in den meisten Fällen wie ein dunkles Grau, wenn viel Licht im Raum vorhanden ist. Gerade bei Geräten mit der OLED-Technik ist das ärgerlich, denn die könnten eigentlich mehr. Dafür sind solche Monitore äußerst flexibel hinsichtlich des Aufstellungsortes. In dunklen Umgebungen treten die Unterschiede hingegen weniger deutlich zu Tage.

Gut geschwungen ist halb gewonnen

Mit immer breiteren Bildschirmformaten geht eine weitere Neuheit einher: Curved Displays, von denen auch MSI zahlreiche Modelle im Programm hat. Genau wie im großen Kino, besitzen entsprechende Monitore eine geschwungene Oberfläche.

Bei sehr breiten Monitoren vergrößert sich der Abstand zwischen Bildschirmoberfläche und Nutzer zu den Rändern hin stark. Wird nun eine gebogene Oberfläche eingesetzt, kann diese Abweichung zumindest zum Teil beseitigt werden. Zusammen mit der runden Oberfläche fühlt sich der Nutzer stärker in das Geschehen hineinversetzt, was gerade beim Spielen, aber auch beim Filmgenuss ein Vorteil sein kann, den man nicht mehr missen möchte. Gewöhnungsbedürftig sind Curved-Displays hingegen häufig bei Office-Anwendungen, gerade dann, wenn viele horizontale Linien dargestellt werden, die eben nicht gerade verlaufen. Das ist beispielsweise bei Excel oder aber bei Videoschnitt-Applikationen der Fall. Erfahrungsgemäß gewöhnt man sich allerdings recht schnell an diese Veränderung.

Wie stark die Immersion wahrgenommen wird, das hängt vom Grad der Krümmung ab. Diese wird über den Radius definiert, den der virtuelle Kreis der Display-Oberfläche beschreibt. Je kleiner also der Radius, desto stärker ist das Display gekrümmt. Diese Entwicklung ließ sich in der Vergangenheit gut beobachten. Besaßen Curved Displays der ersten Generation in der Regel noch einen Radius von 3.800 mm, sind wir aktuell bei 1.800 bis 1.500 mm als Standard angekommen. 

Es gibt aber durchaus Geräte, die einen Radius von 800 mm haben. Damit kann die Immersion einerseits massiv gesteigert werden, andererseits werden die Geräte noch stärker zu Gaming-Spezialisten, denn bei der Nutzung in einer typischen Desktop-/Office-Umgebung überwiegen die Nachteile.

Geräte wie der MPG 491CQPXDE QD-OLED sind da mit ihrem Radius von 1.800 mm deutlich praxistauglicher und bieten mit ihrer Diagonale von 49 Zoll im 32:9-Verhältnis eine hervorragende Immersion und viel Platz, um verschiedene Anwendungen nebeneinander zu betreiben.

Anzeige / Advertorial von MSI

Quellen und weitere Links

    Werbung

    KOMMENTARE ()
    Back to top