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Anzeige / Advertorial von MSI
In unserer gesamten Display-FAQ geht es um Geräte und Techniken, die für den Endkundenmarkt bestimmt sind. Sonderlösungen wie Monitore aus dem Medical-Bereich lassen wir bewusst außen vor, da es sich hierbei doch um sehr spezialisierte Lösungen handelt.
Für den Endanwender gibt es aktuell genau genommen vier Klassen von Displays, die sich in ihren Grundanforderungen erheblich unterscheiden und entsprechende technische Besonderheiten mit sich bringen.
Consumer-Displays:
Die klassischen Consumer-Monitore sind die Geräte, welche in großen Stückzahlen verkauft werden. Um ihren attraktiven Preis (oftmals unter 150 Euro) zu ermöglichen, aber natürlich mit diversen Abstrichen daherkommen. Am wichtigsten ist auch hier der Blick auf die Panel-Technik. Früher kamen hauptsächlich TN-Panels zum Einsatz, das hat sich aber geändert. Heute ist es kein großes Problem mehr, ein Gerät mit IPS-Panel zu finden - was wir in jedem Fall empfehlen würden.
Einschränkungen müssen gerade bei dieser Kategorie am deutlichsten bei den Ergonomie-Funktionen in Kauf genommen werden. Gerade die praktische Höheneinstellung wird bei den günstigeren Modellen oftmals eingespart.
Ein klassisches Beispiel für diese Gattung ist der MSI PRO MP275PG, der auf einer Diagonale von 27 Zoll die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten liefert und bereits auf ein hochwertiges IPS-Panel setzt. Der Kontrast wird mit 1.000:1 angegeben, während die maximale Helligkeit 250 cd/m² beträgt. Für eine flüssigere Darstellung bietet das Gerät bereits eine Wiederholfrequenz von 100 Hz. Ergonomie-Features gibt es für gewöhnlich in dieser Klasse nur wenige - nicht so, beim MP275PG, der in der Höhe und Neigung verstellt werden kann und dessen Panel auch gedreht werden kann. Dennoch wird der Monitor aber für äußerst günstige 130 Euro angeboten. Wer einfach ein klassisches Display sucht, ist hier genau richtig.
Auch Geräte mit grundlegenden Gaming-Funktionen gibt es bereits im Einsteiger-Bereich, beispielsweise den G27C4DE E2, dessen VA-Panel mit 140 Hz arbeitet und eine Reaktionszeit von 1 ms besitzt. Sogar Funktionen wie FreeSync Premium sind mit von der Partie. Da auch auf Funktionen wie Night-Vision nicht verzichtet werden muss, kann dem 27-Zöller ein hoher Gegenwert für seine Preis von 230 Euro attestiert werden.
Gaming-Displays:
Gaming-Displays sind aktuell sicherlich das Display-Segment mit der meisten Bewegung am Markt - dem Aufstieg der OLED-Technik sei Dank. Definierten sich Gaming-Displays lange Zeit allein über eine schnelle Reaktionszeit des Panels, sieht es heutzutage sehr viel komplexer aus, wovon Gamer auf der ganzen Linie profitieren.
Dennoch: Einer der wichtigsten Bausteine für eine gute Gaming-Bildqualität ist die Reaktionszeit. Wer möchte schon immer lange Schlieren sehen? OLED-Geräte schaffen extrem schnelle 0,03 ms, was dazu führt, dass Schlieren schlichtweg nicht mehr zu erkennen sind, sehr schnelle LCD-Modelle landen bei 0,5 ms bis 1 ms. Hier ist allerdings etwas Vorsicht geboten, denn oftmals werden solche Ergebnisse mit einem starken Overdrive oder MPRT erreicht, was sich gleichzeitig negativ auf die Bildqualität auswirken kann.
Natürlich wären auch FreeSync und G-Sync zu nennen, die dafür sorgen, dass Tearing-Effekte in gewissen Frequenz-Bereichen nicht mehr vorkommen. Waren Nutzer lange Zeit durch eine der beiden Techniken auf ihren GPU-Hersteller festgelegt, hat sich dies erfreulicherweise geändert - teilweise zumindest. NVIDIA hat sich 2019 für VRR geöffnet und vergibt das Label G-Sync Compatible. Monitore benötigen dann kein dediziertes G-Sync-Modul mehr, müssen aber von NVIDIA zertifiziert werden. Das hat dazu geführt, dass Geräte mit einem dedizierten G-Sync-Modul in der Zwischenzeit zur Seltenheit geworden sind.
Diagonalen jenseits der 30 Zoll sind gerade im Bereich der High-End-Gaming-Lösungen immer mehr zum Standard geworden. Egal ob 32 Zoll im 16:9-Format, 34 Zoll im 21:9-Format oder noch breitere 49-Zöller, die Immersion wird durch ein großes Panel deutlich gesteigert, was den Spielspaß nachhaltig steigert.
Experimentiert wird immer wieder mit den Auflösungen, denn um die Grafikkarten zu schonen, werden teils große Displays mit vergleichsweise niedrigen Auflösungen angeboten.
Wer sich nicht entscheiden kann, für den gibt es heutzutage Dual-Mode-Monitore, die es erlauben die Auflösung hardwareseitig umzuschalten. So hat man die Wahl: eine hohe Auflösung mit einer moderaten Wiederholfrequenz und einer Auflösung, die auf 25 % reduziert wird und dafür die doppelte Wiederholfrequenz bietet. Ein Beispiel wäre hier der MSI MAG 321CUPDFDE, der wahlweise UHD mit 160 Hz und FullHD mit 320 Hz bietet.
Aktuell repräsentiert der rund 950 Euro teure MSI MPG 272URXDE QD-OLED all das, was von einem hochwertigen Gaming-Display erwartet werden kann. Das QD-OLED-Panel im 27-Zoll-Format löst mit der UHD-Auflösung auf, was eine hohe Bildschärfe garantiert. Gleichzeitig sorgt die Panel-Technik für extrem kurze Reaktionszeiten, während eine Wiederholfrequenz von 240 Hz auch Fans von schnellen Games anspricht. Noch dazu gibt es hier bereits einen modernen Tandem-OLED-Aufbau, OLED Care 2.0 und natürlich zahlreiche AI-Funktionen.
Es geht aber auch noch schneller: Der MSI MPG 271QRDE QD-OLED X50 kommt mit einem 500 Hz schnellen QD-OLED-Panel und ist damit die erste Wahl für alle diejenigen, die kompetitives Gaming favorisieren. Noch dazu gibt es hier bereits das noch umfangreichere OLED Care 3.0 mit AI-Care-Sensor.
Mit gemischten Gefühlen kann eine andere Eigenart der Gaming-Displays gesehen werden: Genau wie es im Gehäuse-Segment der Fall ist, besitzen auch Spiele-Monitore oftmals eine extrem auffällige Optik, in diversen Farben, noch auffälligeren Gehäuseformen oder verschiedenen Beleuchtungseffekten. Gerade durch das oftmals große Format kann es mit der Auffälligkeit so schnell zu viel des Guten sein.
Business-Displays:
Sie sind in vielerlei Hinsicht die vernünftigen, besser ausgestatteten Geschwister der klassischen Consumer-Displays. Während die Endkunden-Geräte oftmals mit schickeren Behausungen daherkommen, können Business-Monitore in der Regel mit besseren Ergonomie-Funktionen und Docking-Fähigkeiten aufwarten. Geschuldet ist das in Deutschland dem Arbeitsrecht. Zudem formulieren gerade große Unternehmen im Rahmen von Ausschreibungen umfangreiche Pflichtenhefte – da bleibt nicht viel Spielraum.
Genau wie bei allen Monitor-Arten gibt es auch bei Arbeits-Monitoren ein recht breites Feld. Gerade im Bereich von teureren Geräten gibt es häufig die Möglichkeit, das Panel um 90° zu drehen (Pivot-Funktion), was hilfreich ist, wenn beispielsweise A4-Seiten dargestellt werden müssen.
Mit der Einführung von USB Typ C hat sich der Funktionsumfang von Business-Monitoren deutlich erweitert, denn dank der Universalschnittstelle können sie nun auch Docking-Funktionen übernehmen. Das Laden des Notebooks, die Übertragung der USB-Daten oder auch die Netzwerk-Funktion, all das funktioniert komfortabel über ein Kabel.
Preislich sind die meisten Arbeitsmonitore etwas über den gleichwertigen Consumer-Lösungen angeordnet, was in erster Linie mit den zusätzlichen Kosten der Ergonomie-Funktionen zu tun hat.
Ein typisches Office-Display mit Vollausstattung ist der MSI PRO MP275QPDGDE, ein 27-Zöller mit IPS-Panel und WQHD-Auflösung. Es bietet die Möglichkeit, eine DaisyChain via DisplayPort aufzubauen, was dabei hilft, das Kabelchaos auf dem Schreibtisch auf ein Minimum zu reduzieren. Damit aber nicht genug, denn via USB Typ C können leistungsstarke Notebooks oder MiniPCs adäquat mit Strom versorgt werdeb - letztere können auch direkt hinter den Monitor gehängt werden. Dank der verbauten RJ45-Buchse können auch Netzwerksignale über den USB-Anschluss laufen - eine teure Docking-Station ist damit endgültig überflüssig, genau wie eine zusätzliche Webcam für Videokonferenz. Bei Bedarf kann letztere hinter einer Privacy-Shutter verschwinden. Mit Blick auf die umfangreiche Ausstattung versteht es sich von selbst, dass alle wichtigen ergonomischen Einstellmöglichkeiten vorhanden sind.
Grafik-Displays:
Unter den Profi-Displays sind sie ohne Frage am weitesten auf den heimischen Schreibtischen verbreitet: Displays mit einer besonders guten Farbdarstellung. Ursprünglich aus dem Bereich der Druckvorstufe und den großen Fotostudios kommend, haben sich Geräte mit großen Farbräumen, einer möglichst präzisen Farbdarstellung und einer optionalen Hardware-Kalibrierung klammheimlich auf die Schreibtische von Foto-Enthusiasten geschlichen und dort eingebürgert.
Oftmals kommen solche Geräte vorkalibriert zu den Anwendern, entsprechende Protokolle sollten im Idealfall beiliegen, um eine Transparenz zu gewährleisten. Die Farbverarbeitung erfolgt mit 10 Bit um feine Übergänge zu garantieren. Intern arbeitet die LUT aber oft auch noch feiner. Aufgrund ihrer technischen Eigenschaften sind OLED-Monitor immer häufiger in diesem Segment zu finden.
Anders als man es vielleicht erwarten würde, zeichnen sich Grafikdisplays nicht zwingend durch eine besonders hohe Auflösung aus. Das würde mit Blick auf die Auflösungen von aktuellen Digitalkameras zwar durchaus Sinn machen, gerade im Bereich der erschwinglichen Grafikmonitore liegt der Fokus aber auf einer möglichst wahrheitsgetreuen und verbindlichen Farbwiedergabe.
Wer heutzutage in einen Monitor der gehobenen Klasse kauft, hat eine Einschränkung in der Regel schon einmal nicht: limitierte Farbräume. So können beispielsweise aktuelle QD-OLED-Panels von Samsung nativ mit einem sehr großen Farbvolumen aufwarten, was sie für viele Anwendungsfälle interessant macht, die über das reine Gaming hinausgehen.
Ein solches Modell ist der MPG 321URXWDE QD-OLED, bei dem es sich grundlegend um ein Gaming-Modell handelt, der mit seinem weißen Gehäuse aber auf jedem Creator-Schreibtisch eine gute Figur hinterlässt. Das UHD-Panel im 32-Zoll-Format sorgt für eine hohe Bildschärfe, während DCI-P3 zu 99 % und AdobeRGB zu 97 % abgedeckt werden - hier gibt es gegenüber anderen Creator-Displays also keine Einschränkungen. Zudem liefert MSI seinen 32-Zöller mit einer Werkskalibrierung aus, die in den entsprechenden Presets hinterlegt ist. Für Hobby-Enthusiasten reicht das aus, Profis greifen ohnehin zum Colorimeter.
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