Seite 6: Oberflächenbeschaffenheiten

In Kooperation mit Samsung

Glossy kommt kaum noch zum Einsatz

Die subjektive Wahrnehmung hängt natürlich zu einem großen Teil von der verbauten Panel-Technik ab, aber eben nicht nur. Auf den ersten Blick eine mindestens genau so große Rolle spielt die Art der Oberflächenbeschaffenheit.

Waren Monitore mit einer spiegelnden Oberfläche in der zweiten Hälfte der Nuller-Jahre stark auf dem Vormarsch, hat sich dies aktuell wieder geändert, einzig im Mobil-Segment sind noch immer häufig spiegelnde Oberfläche zu finden.

Die eigentlichen Unterschiede zwischen Matt und Glossy sind dabei schnell beschrieben: Panels mit einer spiegelnden Oberfläche bieten eine etwas lebendigere Farbgebung und subjektiv einen besseren Kontrast, während die Natürlichkeit ein wenig auf der Strecke bleibt – genau anders rum sieht es bei matten Oberflächen im direkten Vergleich aus. Allerdings kann hier eine Feinabstimmung des Panels erfahrungsgemäß mehr bringen, als direkt auf eine andere Oberfläche zu setzen. Der Nachteil der Glossy-Oberfläche liegt auf der Hand: Sie spiegelt. Das muss bei stationären Systemen nicht ganz so störend sein, wie bei mobilen Geräte, erschwert die optimale Aufstellung des Monitors aber dennoch.

Samsung setzt bei seinen Monitoren durchgehend auf matte Oberflächen, was für den heimischen Schreibtisch sicherlich die beste und flexibelste Wahl ist.

Gut geschwungen ist halb gewonnen

Mit immer breiteren Bildschirmformaten geht eine weitere Neuheit einher: Curved Displays, von denen Samsung aktuell zahlreiche Modelle im Programm hat. Genau wie im großen Kino, besitzen entsprechende Monitore eine geschwungene Oberfläche.

Bei sehr breiten Monitoren vergrößert sich der Abstand zwischen Bildschirmoberfläche und Nutzer zu den Rändern hin stark. Wird nun eine gebogene Oberfläche eingesetzt, kann diese Abweichung zumindest zum Teil beseitigt werden. Zusammen mit der runden Oberfläche fühlt sich der Nutzer stärker in das Geschehen hineinversetzt, was gerade beim Spielen, aber auch beim Filmgenuss ein Vorteil sein kann, den man nicht mehr missen möchte. Gewöhnungsbedürftig sind Curved-Displays hingegen häufig bei Office-Anwendungen, gerade dann, wenn viele horizontale Linien dargestellt werden, die eben nicht gerade verlaufen. Das ist beispielsweise bei Excel oder aber bei Videoschnitt-Applikationen der Fall. Erfahrungsgemäß gewöhnt man sich allerdings recht schnell an diese Veränderung.

Wie stark die Immersion wahrgenommen wird, das hängt vom Grad der Krümmung ab. Diese wird über den Radius definiert, den der virtuelle Kreis der Display-Oberfläche beschreibt. Je kleiner also der Radius, desto stärker ist das Display gekrümmt. Diese Entwicklung ließ sich in der ersten Jahreshälfte 2016 gut beobachten. Besaßen Curved Displays der ersten Generation in der Regel noch einen Radius von 3.800 mm, sind wir aktuell bei 1.800 mm als Standard angekommen. Teilweise gibt es noch deutlicher gekrümmte Geräte mit einem Radius von nur 1.500 mm. Noch stärker fällt der Effekt natürlich aus, wenn das Gerät immer breiter wird, wie es beim Samsung C49HG90 mit seinen 1.800 mm bei 49 Zoll, der Fall ist. Kein Gerät in unseren Tests bot bislang eine höhere Immersion. Eine Menge Platz auf dem Schreibtisch sollte aber vorhanden sein.

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