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Anzeige / Advertorial von MSI
Die richtige Diagonale finden
War über einen langen Zeitraum bei 24 Zoll Schluss, gibt es heute auch deutlich größere Monitore.
Wichtig ist es vor dem Kauf eines Monitors, den Gesamtbezug herzustellen. Hier die wichtigsten Fragen:
- Wo soll das Display aufgestellt werden?
- Was soll mit dem Display gemacht werden (siehe Seite 2)
- Welches Budget ist vorhanden
- Wie lange soll das Display betrieben werden
Natürlich ist ein großer Monitor zunächst einmal beeindruckend und macht auf dem Schreibtisch nicht nur einiges her, auch objektiv betrachtet spricht zunächst einmal viel für einen großes Display. Riesige Diagonalen bieten eine größere Bildfeldabdeckung, was bei Spielen oder der Multimedia-Wiedergabe zu einer besseren Immersion führt. Wer hingegen in erster Linie Office-Arbeiten erledigt, den kann ein zu großes Display womöglich sogar stören, nicht selten wird dann angeführt, dass der Kopf bewegt werden muss, um alles sehen zu können. Ein typisches Office-Gerät wie der MSI PRO MP275QPDGDE kann dank seiner schmalen Ränder problemlos auch im Multimonitor-Setup genutzt werden, so bleibt man flexibel.
In den letzten Jahren werden auch größere Monitore immer günstiger und können mit attraktiven Preisen aufwarten. Darüber haben sich zuletzt deutlich größere Displays angesiedelt, denn sowohl 34 als auch 35 Zoll sind in der Zwischenzeit nicht länger allzu exotische Größen auf den Schreibtischen. Gerade dann sollte aber darauf geachtet werden, dass der Sitzabstand nicht allzu klein ist und der Schreibtisch genügend Platz bietet. Dass nach oben hin aktuell kaum noch Grenzen gesetzt sind, zeigen Geräte wie der MSI MPG 491CQPXDE QD-OLED mit seiner gigantischen Diagonale von 49 Zoll und einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten - so können direkt zwei 27-Zoll-Modelle ersetzt werden.
Das Wachstum erfolgt in die Breite
Zusammen mit der Vergrößerung der Diagonalen ist es aber auch zu einer Verschiebung bei den Seitenverhältnissen gekommen. Auf die längst vergessenen 4:3-Monitore folgten in vielen Bereichen 16:10-Displays. Dieses Seitenverhältnis ist noch nicht gänzlich verschwunden, gerade im Consumer-Umfeld bis zu einer Diagonale von 32 Zoll konnte sich aus Kostengründen aber das 16:9-Format durchsetzen. Wächst die Diagonale weiter, geht das Display mit 21:9 noch stärker in die Breite, was erneut mit dem menschlichen Sichtfeld zu tun hat.
29-Zöller sind die kleinsten Modelle der Widescreen-Fraktion und könnten vereinfacht gesagt als breite 24-Zoll-Displays angesehen werden - konnten sich aber nie wirklich etablieren. Anders sieht das bei 34-Zöllern, wie dem MPG 341CQRDE QD-OLED X36 aus, die an 27er angelehnt sind – wenn jeweils die Display-Höhe als Bezugspunkt gewertet wird. Entsprechende Superbreitbild-Monitore sind natürlich prädestiniert für Film- und Game-Fans, können aber noch einen ganz anderen Vorteil bieten: Wer früher zwei Monitore nebeneinander genutzt hat, kann nun mit einem Monitor auskommen und gleichzeitig auf die störenden Ränder in der Mitte verzichten.
Neben der Diagonale ist die Auflösung natürlich die zweite entscheidende Größe eines jeden Monitors. Gerade im Bereich von Smartphones und Tablets ist innerhalb von kurzer Zeit ein regelrechtes Wettrennen um die Pixeldichte (Pixel pro Inch / PPI) entstanden und es wird sogar die 4K-Auflösung auf ein Display mit 5,5 Zoll gebannt. Da die kleinen Displays von Smartphones mit einem kürzeren Betrachtungsabstand genutzt werden, ist es sinnvoll, dass mobile Geräte vergleichsweise hohe PPI-Werte bieten. Als Faustregel gilt, dass das menschliche Auge bei 300 PPI limitiert, weshalb sich dies auch als Standard im Druck entwickelt hat.
Steht der Monitor nun aber ein gutes Stück weiter vom Anwender entfernt, kann dieser einzelne Pixel natürlich deutlich schlechter erkennen, die Auflösung muss also nicht ganz so hoch ausfallen. Der MSI MPG 322URXDE QD-OLED beispielsweise bietet die 4K-Auflösung auf 31,5 Zoll, was zu einer gestochen scharfen Darstellung führt.
Prinzipiell gilt: Wer im Größenbereich von 24-Zoll einkaufen möchte, der fährt mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten gut, 27-Zöller sollten im Optimalfall 2.560 x 1.440 Bildpunkte aufweisen. Bei Geräten mit 34 Zoll haben sich 3.440 x 1.440 Bildpunkte etabliert. Etwas mit Vorsicht zu genießen sind 35-Zoll-Panels, die mit 2.560 x 1.080 Bildpunkten auflösen. Das führt einerseits zu einer recht niedrigen Bildschärfe, andererseits zu wenig Platz auf dem Desktop. Es wird physikalisch nicht mehr dargestellt als auf 27-Zoll-Monitoren. Gleiches gilt auch für 32-Zöller, die hin und wieder auch mit der WQHD-Auflösung angeboten werden, was zu einer recht groben Darstellung führt. Hier sollte besser zu Modellen mit der 4K-Auflösung, also 3.840 x 2.160 Bildpunkten gegriffen werden.
Deutlich über den bislang genannten Auflösungen liegen die noch recht jungen Auflösungen 5K und 6K. Erstere bietet die vierfache Pixel-Anzahl von FullHD, letzteres vervierfacht die Pixel von WQHD. Während sich 4K zuletzt immer weiter durchsetzen konnte, sind Geräte mit 5K, 5K2K oder 6K noch immer Exoten. Gleiches gilt für 8K. Für die Praxis haben die Geräte noch keine wirkliche Relevanz. Zwar gibt es zuletzt häufiger 27-Zöller mit 5K, noch handelt es sich aber rum recht seltene Modelle.
Auch das Betriebssystem muss seinen Beitrag leisten
Im Zusammenhang mit den weiter steigenden Auflösungen rückt ein anderer Aspekt in den Mittelpunkt: Die Skalierung des Betriebssystems. Während die über viele Jahre etablierten Auflösungen erfahrungsgemäß eine für den Betrachter angenehme Darstellungsgröße bieten, kann es bei deutlich höheren Auflösungen dazu kommen, dass zwar mehr Platz auf dem Desktop geboten wird, gleichzeitig die Augen aber deutlich stärker beansprucht werden, was mit der Zeit unangenehm wird.
Ist letzteres der Fall, muss über eine Skalierung nachgedacht werden. Am besten funktioniert das bei einer einfachen Vervierfachung der Pixel. Soll ein 4K-Display nicht mehr darstellen, als sein FullHD-Pendant, können jedem "FullHD-Pixel" vier Pixel (zwei in der Breite, zwei in der Höhe) auf dem 4K-Display zugeordnet werden. Da es hier zu einer glatten Umrechnung kommt, ist die Skalierung entsprechend einfach und führt zu einer gestochen scharfen Darstellung.
Anders sieht es aus, wenn Zwischenwerte gewählt werden sollen, wenn also beispielsweise die native 4K-Auflösung als zu klein empfunden wird, die geviertelte Auflösung aber als zu grob. Dann können die Pixel nicht länger sauber zugeordnet werden, was zu einer verwaschen wirkenden Darstellung führen kann. Wie gut ein Monitor skaliert, hängt neben dem Panel in erster Linie vom verbauten Scaler ab.
Soll eine Skalierung genutzt werden, kommt aber noch eine andere Komponente zum Tragen: Das Betriebssystem. Je nach Güte der Implementierung kann es zu erheblichen Störnissen im Alltag kommen, beispielsweise dann, wenn wieder einmal ein Menü oder ein kleines Pop-up-Fenster nicht skaliert wird, sondern mit der nativen Auflösung dargestellt wird. Bei Microsoft klappt dies erst seit Windows 10 zufriedenstellend, während Apples MacOS X an dieser Stelle erfahrungsgemäß weniger Probleme hat.
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