Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2(x2)- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2x2-Performance

Das ASUS TUF Gaming Z590-Plus WiFi stellt auch eine USB-3.2-Gen2x2-Schnittstelle (Typ-C) am I/O-Panel bereit, die nativ vom Z590-Chipsatz gesteuert wird.

Für den Test setzen wir die externe NVMe-SSD WD_Black P50 mit 2-TB-Kapazität von Western Digital ein, die den USB-3.2-Gen2x2-Standard (20 GBit/s) unterstützt und damit mehr als genug geeignet ist, die USB-Schnittstellen zu testen.

Mit bis zu 2.041 MB/s lesend und 1.951 MB/s schreibend wurden gute sequentielle Transferraten über die USB-3.2-Gen2x2-Spezifikation erreicht.

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASUS TUF Gaming Z590-Plus WiFi stellt zwei USB-3.2-Gen2-Schnittstellen am I/O-Panel bereit. Alle beide Ports arbeiten nativ mit dem Z590-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.2-Gen2-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

Volle Leistung gibt es auch mit den USB-3.2-Gen2-Anschlüssen. Erreicht wurde eine Lese- und Schreibrate von 1.047 MB/s respektive 997 MB/s.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASUS TUF Gaming Z590-Plus WiFi insgesamt fünf Stück an. zwei Ports werden am I/O-Panel, zwei Stück über den Onboard-Header und eine weitere über den Typ-C-Header zur Verfügung gestellt und gehen direkt über den Z590-Chipsatz ans Werk. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

Bei der USB-3.2-Gen1-Performance gibt es jeweils um die 460 MB/s und diese liegen absolut im Rahmen.

SATA-6GBit/s-Performance

ASUS' TUF Gaming Z590-Plus WiFi stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle sechs Konnektoren arbeiten nativ mit dem Z590-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Wer es bisher noch nicht mitbekommen hat und unsere vergangenen Tests weniger gelesen hat: Seit einem bestimmten Windows-10-Build wird nicht mehr die volle SATA-6GBit/s-Performance abgerufen. Dennoch sind die erreichten 528 MB/s im Lesen und 483 MB/s im Schreiben keinesfalls langsam. In Verbindung mit CrystalDiskMark erreichen wir noch schlechtere Werte, weshalb wir für die SATA-Performance weiterhin auf den ATTO-Disk-Benchmark setzen.

M.2-Performance

Auf dem ASUS TUF Gaming Z590-Plus WiFi halten sich je zwei M.2-Schnittstellen über den LGA1200-Prozessor und über den Z590-Chipsatz bereit. Die obere M.2-Schnittstelle agiert zusammen mit dem Rocket-Lake-S-Prozessor im Idealfall im PCIe-4.0-x4-Modus. Die beiden unteren Konnektoren wurden an den Z590-Chipsatz angebunden. Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe. Zwar beherrscht die NVMe-SSD den PCIe-4.0-x4-Standard, doch im Falle des Z590-PCHs wird sie logischerweise auf PCIe 3.0 x4 limitiert.

Über den Core i7-11700K wurde Corsairs MP600 ordentlich ausgefahren mit Werten bis knapp 5.000 MB/s Lese- und bis annähernd 4.270 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Über den Chipsatz wird das SSD durch das PCIe-3.0-x4-Interface natürlich entsprechend auf etwa 3.300 MB/s limitiert.