Seite 3: Features und Layout (2)

Zwei verstärkte PCIe-4.0-x16-Steckplätze (mechanisch) sind an den AM4-Prozessor angebunden und agieren entweder im x16/0- oder x8/x8-Mode. Hinzu kommen noch zwei PCIe-3.0-x1-Slots sowie auch eine mechanische PCIe-3.0-x16-Schnittstelle, die maximal mit vier Lanes vom B550-Chipsatz angebunden ist. Diese vier Lanes werden allerdings dafür benötigt, um den Thunderbolt-4-Controller zu betreiben, sodass der PCIe-3.0-x16-Slot freibleiben muss, soll Thunderbolt 4 benötigt werden.

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI/
CrossFireX
3-Way-CrossFireX
- - - - -
PCIe 4.0 x16 x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
- - - - -
PCIe 3.0 x1 x1 (B550) - - -
PCIe 4.0 x16 x8 (CPU) - x8 x8
PCIe 3.0 x1 x1 (B550)
- - -
PCIe 3.0 x16 x4 (B550)
- - x4
Hinweise: Für die Nutzung von PCIe 4.0 ist eine Ryzen-3000/5000-CPU erforderlich. Der PCIe-3.0-x16-Steckplatz über den B550-Chipsatz ist mit dem Thunderbolt-4-Controller shared angebunden und wird unbenutzbar, wenn sich eine Erweiterungskarte im Slot befindet. Beide PCIe-3.0-x1-Slots teilen sich die Anbindung mit dem unteren M.2-Anschluss.

Die beiden M.2-Konnektoren wurden von ASUS mit den neuen Schnellverschlüssen versehen, sodass keine Schrauben benötigt werden. Der obere Anschluss geht mit maximal PCIe 4.0 x4 über den AM4-Prozessor und der untere mit PCIe 3.0 x4 über den Chipsatz ans Werk. Es sollte allerdings Beachtung geschenkt werden, dass sich der untere M.2-Steckplatz die Anbindung mit den beiden PCIe-3.0-x1-Slots teilt. Wenn einer oder beide in Verwendung sind, arbeitet das NVMe-Modul noch höchstens im PCIe-3.0-x2-Modus und somit mit halbierter Leistung.

Für die gewisse Portion Sound ist das ASUS-Crystal-Sound-Feature mit an Bord, das aus dem umgelabelten Realtek-ALC1220-Codec und sechs Audio-Kondensatoren besteht.

Da mit dem B550-Chipsatz und dem Thunderbolt-4-Controller bereits eine rege Lane-Knappheit vorliegt, hat sich ASUS dazu entschlossen, auf lediglich vier SATA-6GBit/s-Buchsen zu setzen. Vorteil hierbei ist, dass kein Sharing vorliegt.

Das I/O-Panel des ASUS ProArt B550-Creator in der Übersicht
PS/2 -2,5-GBit/s-LAN
(Intel I255-V)
2,5-GBit/s-LAN
(Intel I255-V)
DisplayPort 1.4 In 5x 3,5 mm Klinke
1x TOSLink
2x USB2.0 Flash-BIOS-Button 2x USB 3.2 Gen2
(CPU)
1x USB 3.2 Gen2 (CPU)
1x TB 4
(Typ-C, Intel JHL8540)
1x USB 3.2 Gen2 (CPU)
1x TB 4
(Typ-C, Intel JHL8540)
HDMI 2.1 Out

Neben zweimal USB 2.0 befinden sich vier USB-3.2-Gen2-Ports über den AM4-Prozessor am I/O-Panel. Hinzu kommen natürlich auch noch die beiden Thunderbolt-4-Typ-C-Schnittstellen, die sich optional auch als reguläre USB-3.2-Gen2-Ports verwenden lassen. Oben drüber sind gleich zwei 2,5-GBit/s-LAN-Ports anzutreffen. Hierzu wird auf zwei Intel-I255-V-Controller der neuesten Revision gesetzt. Abgesehen von den obligatorischen Audio-Anschlüssen gibt es außerdem einen DisplayPort-1.4-Grafikeingang und HDMI-2.1-Grafikausgang. Etwas Komfort wird durch den Flash-BIOS-Button ermöglicht.

Wir sind mit dem Layout des ASUS ProArt B550-Creator sehr zufrieden. Alle Anschlussmöglichkeit befinden sich dort, wo sie einfach hingehören.