Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASRock TRX40 Taichi stellt in der Summe drei USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Zwei Stück befinden sich am I/O-Panel und ein Anschluss wird über den Onboard-Header ermöglicht. Der Header und die zwei Ports am I/O-Panel werden vom TRX40-Chipsatz kontrolliert.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB im RAID-0-Verbund nutzen.

Unverändert stellen wir fest, dass der TRX40-Chipsatz nicht die volle USB-3.2-Gen2-Performance bereitstellen kann. Gemessen wurden maximal 837 MB/s lesend und 855 MB/s schreibend.

Bei Western Digital haben wir eine Anfrage zur WD Black P50 hinterlassen und werden die externe SSD mit offizieller USB-3.2-Gen2x2-Unterstützung (20 GBit/s) zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Aus diesem Grund konnten wir die neue Schnittstelle leider nicht testen.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASRock TRX40 Taichi insgesamt acht Stück an. Am I/O-Panel befinden sich vier Ports, intern vier Stück über zwei Header. Während die vier Anschlüsse am I/O-Panel über den Prozessor ans Werk gehen, sind die beiden Header an den TRX40-Chipsatz angebunden. Zum Testen setzen wir ebenfalls auf die weiter oben genannte Lösung.

Auch die USB-3.2-Gen1-Spezifikation wird weder vom Prozessor noch vom TRX40-Chipsatz komplett ausgereizt. Der Ryzen Threadripper 3960X hatte es ein wenig schwer, die 400-MB/s-Marke zu überschreiten, was dem Chipsatz kurzzeitig beim Lesen gelungen ist. Insgesamt sind die Datenraten als solide einzuordnen.

SATA-6GBit/s-Performance

Das ASRock TRX40 Taichi stellt acht SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle acht SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem TRX40-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Mehr als solide kann man auch die SATA-Leistung nicht bezeichnen. AMDs TRX40-Chipsatz schafft es, die Lese- und Schreibrate bis auf 527 MB/s respektive 456 MB/s zu beschleunigen.

M.2-Performance

Auf dem ASRock TRX40 Taichi halten sich zwei M.2-M-Key-Schnittstellen mit PCIe-4.0-x4-Anbindung onboard auf. Über die beiliegende Zusatzkarte lassen sich vier weitere M.2-SSDs einbinden. Generell erfolgt die Ansteuerung vom sTRX4-Prozessor.

Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.3, das sich an vier Gen4-Lanes vom Chipsatz und vom Prozessor bedient.

Prächtig sah es hingegen bei den M.2-Tests aus. Ob nun direkt onboard oder über die mitgelieferte Zusatzkarte, die sequentiellen Datenraten reichten bis über 5.000 MB/s im Lesen und um die 4.270 MB/s im Schreiben.