Seite 1: ASRock TRX40 Taichi im Test - Für Overclocker eine gute Wahl

asrock trx40 taichi 004 logoWir nehmen nun etwas Abstand von den Creator-Mainboards und richten unseren Blick auf das ASRock TRX40 Taichi für Enthusiasten, das einerseits eine kräftige CPU-Spannungsversorgung als auch eine ansprechende Ausstattung bieten soll. Wir haben das ASRock TRX40 Taichi im Detail betrachtet und es gegen das ASUS ROG Zenith II Extreme und MSI Creator TRX40 antreten lassen.

Mit AMDs Ankündigung zur sTRX4-Plattform mit den Ryzen-Threadripper-3000-Prozessoren waren wir uns ziemlich sicher, dass ASRock auch ein Taichi-Modell berücksichtigt. Und wir sollten Recht behalten. ASRock bietet für AMDs neue High-End-Desktop-Prozessoren in der Tat das TRX40 Taichi an, welches gleichzeitig das Flaggschiff darstellt. Alternativ bietet das taiwanische Unternehmen auch noch das TRX40 Creator an. Während Gigabyte vier Modelle, ASUS und MSI drei Modelle anbieten, sind es bei ASRock hingegen nur zwei Stück.

Beim TRX40 Taichi hat sich ASRock ersichtlich für das schlank wirkende ATX-Format entschieden. Von den drei mechanischen PCIe-4.0-x16-Steckplätzen abgesehen, wurden alle Anschlüsse und auch die DIMM-Slots in Schwarz gehalten. Und offenbar hat sich auch ASRock unsere Kritik zur PCH-Lüfter-Position zu Herzen genommen und hat ihn im Falle des TRX40 Taichi ein gutes Stück tiefer platziert. Auch sind die Taichi-typischen Zahnräder zu erkennen.

Die technischen Eigenschaften

Das ASRock TRX40 Taichi wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:

Die Daten des ASRock TRX40 Taichi in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
TRX40 Taichi
Mainboard-Format ATX
CPU-Sockel sTRX4 (für Castle Peak, Ryzen Threadripper 3000)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
2x 8-Pin EPS12V
Phasen/Spulen 22 Stück
(18x CPU, 4x RAM)
Preis
ab 526 Euro
Webseite ASRock
  Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz, Kühlung AMD TRX40 Chipsatz, Luftkühlung
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel), max. 4.666 MHz
Speicherausbau max. 256 GB UDIMM (mit 32-GB-UDIMMs), ECC-Support
SLI / CrossFire 3-Way-SLI, 3-Way-CrossFireX
  Onboard-Features
PCI-Express

3x PCIe 4.0 x16 (x16/x16/16) über CPU
1x PCIe 4.0 x1 über AMD TRX40

SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen
8x SATA 6GBit/s über AMD TRX40
2x M.2 M-Key mit PCIe 4.0 x4 über CPU
4x M.2 M-Key mit PCIe 4.0 x4 über Zusatzkarte
USB CPU: 4x USB 3.2 Gen1 (5 GBit/s, 4x extern)
Chipsatz: 3x USB 3.2 Gen2 (10 GBit/s, 2x extern, 1x intern), 4x USB 3.2 Gen1 (5 GBit/s, 4x intern), 2x USB 2.0 (2x intern)
ASMedia ASM3242: 1x USB 3.2 Gen2x2 (20 GBit/s, Typ-C, extern)
Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ax über Intel Wi-Fi 6 AX200, Dual-Band,
bis 2,4 GBit/s, Bluetooth 5.0
Thunderbolt -
LAN 1x Intel I211-AT Gigabit-LAN
1x Realtek RTL8125-AG 2,5-GBit/s-LAN
Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 + Realtek ALC4050H Codec (Purity Sound)
Texas Instruments NE5532 (Kopfhörerverstärker)
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
LED-Beleuchtung 2 Zonen: Chipsatzkühler und rechte Unterseite
2x 4-Pin RGB-Header
2x 3-Pin adressierbarer RGB-Header
FAN- und WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header
1x 4-Pin CPU/Water-Pump-Header
3x 4-Pin Chassis/Water-Pump-Header
Onboard-Komfort Power-Button, Reset-Button, BIOS-Flashback-Button, Clear-CMOS-Button, Debug-LED
Herstellergarantie 3 Jahre (nur über Händler)

Das mitglieferte Zubehör

  • Mainboard-Handbuch inklusive Treiber- und Software-DVD
  • Quick-Installation-Guide
  • vier SATA-Kabel
  • WLAN-Antenne
  • 2-Way-SLI-HB-Bridge
  • Torx-Schraubendreher
  • sechs M.2-Schrauben
  • zwei M.2-Abstandshalter
  • Hyper-Quad-M.2-Zusatzkarte
  • ASRock-Taichi-Postkarte

An Zubehör liefert ASRock alles Wichtige mit. Dazu gehören selbstverständlich das Mainboard-Handbuch, die Support-DVD und auch einen Quick-Installation-Guide. Doch auch vier SATA-Kabel, die WLAN-Antenne und ein Torx-Schraubendreher zum Entfernen des M.2-Kühlers auf der Platine liegen bei. Für die Fixierung der M.2-SSDs fanden wir sechs Schrauben und zwei Abstandshalter.

Die vier übrigen Schrauben werden für die ebenfalls enthaltene Hyper-Quad-M.2-Zusatzkarte benötigt. Dank der Karte kann der Anwender auf Wunsch vier weitere M.2-SSDs ins System einbinden, die dann von einem 45-mm-Axiallüfter auf Temperatur gehalten werden. Und laut der ASRock-Webseite sollte auch eine 2-Way-SLI-HB-Bridge beiliegen, die den Weg allerdings nicht in den Karton von unserem Sample geschafft hat.