Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Zenith II Extreme stellt in der Summe neun USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Sieben Stück befinden sich am I/O-Panel und zwei Anschlüsse werden über die beiden Onboard-Header ermöglicht. Die beiden Header und drei Ports am I/O-Panel werden vom TRX40-Chipsatz kontrolliert und die vier weiteren Typ-A-Schnittstellen über den sTRX4-Prozessor.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB im RAID-0-Verbund nutzen.

Sowohl über den Ryzen Threadripper 3960X als auch über den TRX40-Chipsatz wird eine grundsolide USB-3.2-Gen2-Performance geboten, die aber keine Höchstwerte erreicht hat. Die Leserate reichte bis an die 840 MB/s und im Schreiben ging es bis knapp über 900 MB/s rauf.

Bei Western Digital haben wir eine Anfrage zur WD Black P50 hinterlassen und werden die externe SSD mit offizieller USB-3.2-Gen2x2-Unterstützung (20 GBit/s) zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Aus diesem Grund konnten wir die neue Schnittstelle leider nicht testen.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Zenith II Extreme insgesamt acht Stück an. Am I/O-Panel befinden sich vier Ports, intern vier Stück über zwei Header. Alle acht Ports arbeiten über zwei ASMedia-ASM1074-Hubs. Zum Testen setzen wir ebenfalls auf die weiter oben genannte Lösung.

Einzig über zwei ASMedia-ASM1074-Hubs werden acht USB-3.2-Gen1-Schnittstellen angeboten, die es schwer haben, die 400-MB/s-Schwelle zu überschreiten. 

SATA-6GBit/s-Performance

Das ASUS ROG Zenith II Extreme stellt acht SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Vier SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem TRX40-Chipsatz zusammen, die anderen vier Stück über zwei ASMedia-ASM1061-Controller. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Auch AMDs TRX40-Chipsatz kann keine SATA-6GBit/s-Höchstwerte erreichen, schaffte es aber immerhin auf 527 MB/s im Lesen und 458 MB/s im Schreiben. ASMedias ASM1061-SATA-Controller hatte schon von Anbeginn zu kämpfen und kam im Lesen und Schreiben auf etwa 380 MB/s. Aktuelle SSDs würden daher gebremst werden.

M.2-Performance

Auf dem ASUS ROG Zenith II Extreme halten sich drei M.2-M-Key-Schnittstellen mit PCIe-4.0-x4-Anbindung onboard auf. Mit dem DIMM.2-Modul sind zwei weitere M.2-SSDs nutzbar. Die Anbindung erfolgt jeweils über den Prozessor.

Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.3, das sich an vier Gen4-Lanes vom Chipsatz und vom Prozessor bedient.

Wir haben einerseits über den Onboard-Anschluss und über eine DIMM.2-Schnittstelle getestet. Die Unterschiede sind jedoch nur messbar, was allerdings nicht sonderbar verwundert, denn in beiden Fällen kommen die PCIe-4.0-x4-Datenleitungen vom Prozessor.

In beiden Fällen fällen liegt die Performance absolut im Soll: 5 GB/s lesend und über 4,25 GB/s schreibend lassen sich sehen.