Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Strix X299-E Gaming II stellt fünf USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Hierfür kommen drei ASMedia-ASM3142-Controller zum Einsatz. Dabei gibt es drei Typ-A- und zwei Typ-C-Ausführungen.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s lesend und 530 MB/s schreibend. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.2-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

Mit bis zu 822 MB/s im Lesen und 955 MB/s im Schreiben wurden zwar gute Transferraten erreicht. Allerdings wissen wir auch, dass der ASMedia ASM3142 auch mehr Daten schaufeln kann. Wir gehen davon aus, dass ASUS mit Optimierungen noch etwas mehr herausholen kann.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Strix X299-E Gaming II insgesamt sechs Stück an. Am I/O-Panel kann auf zwei Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen zwei Stück können über den internen Header realisiert werden. Alle sechs Anschlüsse gehen über den X299-PCH ans Werk. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2-Lösung verwendet.

Wenig zu beanstanden gibt es hingegen bei den USB-3.2-Gen1-Werten mit 425 MB/s lesend und 442 MB/s schreibend.

SATA-6GBit/s-Performance

Beim ASUS ROG Strix X299-E Gaming II werden acht SATA-6GBit/s-Ports zur Verfügung gestellt. Alle acht Stück arbeiten nativ mit dem X299-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Aber auch die SATA-Performance ist für Intel-Verhältnisse nicht dort, wo sie eigentlich sein sollte. Immerhin wurde eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit bis 532 MB/s respektive 500 MB/s ermittelt. Normal waren bis zu 555 MB/s beim Lesen und 522 MB/s beim Schreiben drin.

M.2-Performance

Den M.2-Test absolvieren wir natürlich auch mit den X299-Refresh-Modellen. Mithilfe der LGA2066-CPU und dem X299-Chipsatz erfährt der angebundene M.2-Steckplatz eine anständige Performance, dank der vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom LGA2066-Prozessor und vom X299-Chipsatz.

Das ASUS ROG Strix X299-E Gaming II bietet drei M.2-M-Key-Schnittstellen. Zwei arbeiten mit 32 GBit/s (PCIe 3.0 x4) über die CPU, die Andere mit 32 GBit/s (PCIe 3.0 x4) über den X299-Chipsatz.

Etwas geringer fielen auch die M.2-Werte aus, auch wenn die Hersteller-Angaben noch immer erfüllt werden. Waren es sonst bis zu 3,3 GB/s lesend und 1,5 GB/s schreibend, schaffte es die CPU auf 3,13 GB/s und der Chipsatz auf 2,81 GB/s lesend. Identisch war die Schreibrate bis 1,42 GB/s.