Seite 4: Der Testrechner im Detail (2)

Geöffnet wird der Corsair One i160 über den Deckel. Mithilfe eines Knopfes an der Rückseite lässt sich der Lüfter inklusive seiner dicken Lamellen aus dem Deckel hebeln, mit jeweils zwei Schrauben sind die beiden Seitenteile fest mit dem Gehäuse verbunden. Sind sie gelöst, können sie vorsichtig zur Seite geklappt werden, denn direkt an ihnen befestigt sind die beiden Radiatoren der Kühlung für Prozessor und Grafikkarte. In beiden Fällen setzt Corsair auf ein eigenes All-In-One-System mit integriertem Ausgleichsbehälter und Pumpe.

Die Kühlung der MSI-Grafikkarte hat Corsair gehörig modifiziert, denn auch ihr hat man einen All-In-One-Wasserkühler spendiert. Hierfür hat man die Grafikkarte mit einer dicken Kupfer-Platte versehen und darauf direkt über der GPU den eigentlichen Kühler aufgeschnallt. Damit auch die hitzigen Spannungswandler stets einen kühlen Kopf bewahren, hat Corsair weitere Lamellen inklusive eines 120-mm-Lüfters montiert. Bei den Vorgänger-Versionen des Corsair One kam noch ein Radialsystem zum Einsatz, welches deutlich lauter agierte, wie wir später bei unseren Messungen noch feststellen werden.

Die beiden 8-Pin-Stromstecker der Grafikkarte fehlen ebenfalls nicht, sie sind direkt mit dem SFX-Netzteil verbunden. Anders ist das beim Mainboard, denn Grafikkarte und Hauptplatine kommunizieren per Riserkabel miteinander, um den 3D-Beschleuniger senkrecht im Tower-Gehäuse verbauen zu können. 

Bei der Kühlung des Prozessors setzt Corsair ebenfalls auf eine All-In-One-Lösung auf Flüssigkeitsbasis. Diese kann jedoch ohne weitere Modifikationen direkt auf dem Sockel-LGA-1151 montiert werden. Im MSI-Mainboard, das natürlich im platzsparenden Mini-ITX-Format daherkommt, finden sich außerdem zwei DDR4-Speicherriegel der hauseigenen Vengeance-LPX-Reihe mit 2.666 MHz. Verbaut sind in unserem Testmuster üppige 32 GB an Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus.

Zugang zur Hardware verschafft man sich beim Corsair One über den Deckel. Während Netzteil und Grafikkarten-VRMs mit eigenen Lüftern zusätzlich auf Temperatur gehalten werden, werden die beiden Radiatoren der Wasserkühlungen semi-passiv betrieben. Einzig der 140-mm-Lüfter im Deckel kümmert sich um die nötige Luftzirkulation.

Ganz oben im Deckel setzt Corsair auf einen 140-mm-Lüfter ohne RGB-Beleuchtung.