Seite 5: Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC

Drittes Modell unserer Radeon-RX-6650-XT-Testreihe ist die Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC. Auch diese ist als Nitro+-Serie auf den ersten Blick zu erkennen. Genau wie ASUS beim ROG-Strix-Modell setzt Sapphire auf zwei große Axiallüfter. Die Karte ist mit 262 mm vergleichsweise kurz, baut mit 130 mm aber auch höher auf und kommt mit 56 mm in der Höhe auch auf einen gewissen Platzbedarf bei den belegten Slots. Das PCB kommt auch hier auf eine Länge von 200 mm. Auf der Rückseite ist eine Backplate aus Aluminium verbaut, die nur im Bereich des PCBs komplett geschlossen ist und ansonsten zahlreiche Öffnungen aufweist. Dies auch für den hinteren Bereich – wie inzwischen übliche bei fast allen Karten der aktuellen Generation.

Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC
Sapphire Nitro+ Radeon RX 6650 XT Gaming OC

Die beiden Axiallüfter kommen auf einen Durchmesser von 95 mm. Erst ab einer Temperaturen von 60 °C beginnen sie sich zu drehen, ab 50 °C schalten sie sich wieder ab. Somit wählt Sapphire einen späten Zeitpunkt für das Anlaufen der Lüfter und schaltet sie auch vergleichsweise spät wieder ab. In der Praxis führt dies dazu, dass die Karte recht lange passiv bleibt und recht früh wieder komplett lautlos wird. Wie sich die Temperaturen darstellen, werden wir später sehen.

Auch hier reicht ein 8-Pin-Anschluss zur Versorgung der Karte aus. Ein BIOS-Switch erlaubt eine gewisse Wahl aus Leistung, Verbrauch und Lautstärke. Keinerlei Überraschung ist das Angebot an Display-Ausgängen: Dreimal DisplayPort 1.4 und einmal HDMI 2.1.