Hier mal die ersten Teile von
@Tankdeckel .
Gainward 4800SE
Der Lüfter der Karte machte beim einschalten keinen Mucks. Am Labornetzteil drehte er aber ganz normal (wenn auch hörbar und etwas schwergängig). Die Karte selbst lief bei mir tatsächlich, nur eben der Lüfter war defekt.
Der Lüfter hat ja nur zwei Pins, und zwar 12V und Masse. Jetzt lagen dummerweise an beiden Pins knapp 12V an, damit kein Potenzialausgleich bzw. Stromfluss.
Hier ist die Rückseite der Karte, und ganz rechts sieht man die beiden Pins durch das PCB ragen. Die Anzahl Bauteile, die da dran hängen, ist überschaubar. Ich hab alle von einer Spenderkarte ersetzt und der letzte FET der Gainward kam mir dann entgegengekrümelt. Ich denke, durch den erhöhten Anlaufstrom von dem Nachrüstkühler mit schwergängigem Lager hats den einfach gekillt.
Lüfter noch neu geölt, gründliche Reinigung, und das Schätzchen läuft wieder.
Abit NF7
Mir ist direkt dieser Elko hier aufgefallen:
Der ist reingeeimert und gehört da definitiv nicht hin. Zum Glück passt die Spannungsfestigkeit von 16V, das wars dann aber auch. Eigentlich steht da irgendwas 1500-1800yF-mäßiges aus der MBZ-Riege, mit sehr geringem ESR. Dazu ist das eine der sensiblen Stellen, wo die Boards gerne mal den POST verweigern, wenn man da was falsches hinsetzt.
Nachdem ich die ersten paar Elkos ersetzt habe (inklusive des oben gezeigten natürlich) gab das Board schon mal ein Lebenszeichen.
Gut, das BIOS war auch nicht mehr in Ordnung, und es startete nur mit einem Ram Riegel und ner PCI-Graka, aber das hat mir gereicht, um auch hier mal ordentlich sauberzumachen und den Rest des Boards auch zu recappen.
Mit dem Flasher noch zwei-drei Mal über den BIOS Chip drübergebügelt, und voila:
Über das NF7 freue ich mich tatsächlich sehr. Ich hab lange an meinem 1.1er NF7 getüftelt und musste mich am Ende geschlagen geben.

Aber gründliche Tests stehen auch noch aus, also gucken wir mal.