[Sammelthread] AMD K7 - Sockel A (462)

Ich schaffe es nur, mit einem einzigen Modul zu starten. Ich habe es mit 16 verschiedenen Kits ausprobiert: BH5, BH6, CH5, CH6, TCCD, UCCC, D43

Die Wahrheit ist, dass es nur mit D43 und BH6 Modulen startet; alle anderen Speichermodule zeigen den Fehler "error BF - F1“ :wall:
 

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Ich schaffe es nur, mit einem einzigen Modul zu starten. Ich habe es mit 16 verschiedenen Kits ausprobiert: BH5, BH6, CH5, CH6, TCCD, UCCC, D43

Die Wahrheit ist, dass es nur mit D43 und BH6 Modulen startet; alle anderen Speichermodule zeigen den Fehler "error BF - F1“ :wall:

Funktionieren denn alle drei slots mit nur einem Modul? Klingt auf jeden Fall nach einem Problem, das man beheben kann.
“BF” ist normalerweise RAM detection, das würde also zu den Problemen passen.
 
Funktionieren denn alle drei slots mit nur einem Modul? Klingt auf jeden Fall nach einem Problem, das man beheben kann.
“BF” ist normalerweise RAM detection, das würde also zu den Problemen passen.
Ich habe die beiden D43-Module erneut auf einem P4C800-E Dlx-Mainboard verwendet; beide Module wurden erkannt. Nach einer Weile habe ich die beiden Module wieder auf dem DFI Infinity getestet – ES FUNKTIONIERT! Ich habe versucht, 260 FSB mit "CPC enabled‘" zu fahren, und jetzt startet das Betriebssystem nicht mehr (beschädigter Bootvorgang) :xmas:
 
  • Danke
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Ich erinnere mich, dass es für dieses DFI besser optimierte BIOS-Versionen gab, wie zum Beispiel die von TicTac; sicher deutlich besser als diese originale Version N24IDB24 :rolleyes2:
 

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Keine Ahnung, ob die Liste schon bekannt ist. Leider nicht so aussagekräftig, wie „moderne“ Listen. Aber man kann trotzdem ein wenig was herauslesen. Für genaueres muss man aber zwangsläufig zum jeweiligen Post gehen. Nur da steht am Ende drin, wie stabil das alles ist, welche VCore und welche Kühlung genutzt wurde.

Die 3.46GHz ganz sind nämlich zum Beispiel mit ln2 erreicht worden.
 
snap-30-12-22-15-3.png

Einziges brauchbares Ergebnis der heutigen Session und auch da muss ich nochmal ran. Normalerweise hätten eher 3.1GHz drin sein müssen mit Trockeneis.
Aber: Ich bin faktisch auf 1.87V (ohne Vdroop, welcher noch dazu kommt) beschränkt. Alles darüber komm ich teilweise nicht mal zum Ende von Loop 1 in 1M. Das identische Verhalten hab ich bei dem Board jetzt bereits mit 3-4 CPUs und auch mit Wasserkühlung beobachtet. Da dann allerdings schon im Bereich 1.85V oder so. Fast so, als hätte das Board noch ne OVP/OCP, welche ich nicht deaktiviert hab.

So oder so bin ich nach der Session ziemlich sicher, dass die CPU-Spannungsversorgung am ehesten von epower profitieren würde. Allein schon, damit hier endlich mal ne stabile Spannung anliegt. Wird nur etwas schwerer, weil da natürlich auch wieder überall Leiterbahnen lang laufen.

Mem/Chipset epower stell ich erstmal sehr weit hinten an. Wieso? Weil da Kälte genau gar nichts gebracht hat. Speicher war unverändert das gleiche Limit und auch mit 2-5-3-3-11 und entspannten weiteren Timings gingen mit den Winbond keine 275MHz. Und dabei skalieren die Chips sehr gut mit Kälte. Hier limitiert also etwas anderes.
Chipsatz war teilweise sogar kontraproduktiv. Zumindest von meinem ersten Eindruck her. Hat jedenfalls weder etwas für max. Valid, noch für Benchmarks gebracht. Jeweils unveränderte Limits.

Also recht viel gelernt, dafür sind doch auch einige Baustellen dazu gekommen. Morgen wechsel ich mal auf den Volcano Pot und werd an den MLCs nahe CPU, NB und Mem mal Sensoren für den EVC2 anbringen. Eventuell komm ich so auch dahinter, wie die Spannungsschwankungen so sind. Und am Ende hoffentlich endlich unter 34s. :fresse:
 
Der Takt ist für die Vcore und DICE doch ganz ok? Also nicht überragend, aber ok. Das du bei 255Mhz beschränkt bist ist natürlich sehr ärgerlich. Ich hatte von anderen (Infrared, Terraraptor, sparksnl) aber auch schon gelesen, dass es mit hohen Multis und Kälte oberhalb von 255/260Mhz dünn wird. Ich vermute ein Zusammenspiel der Romsips (die sind teils Multi abhängig) und dem FSB. Raustesten kann man das natürlich ohne Kokü kaum bzw. ich kann es nicht. Mit LN oder DICE wird das zum Groschengrab.

Meines Wissens hat die Vcore am Asus tatsächlich eine OVP, die greift normalerweise bei 2.05-2.1V Vcore. Bis 2.0V solltest du eigentlich problemlos kommen.

Welche Mods hat das Board denn?
 
Einziges brauchbares Ergebnis der heutigen Session und auch da muss ich nochmal ran. Normalerweise hätten eher 3.1GHz drin sein müssen mit Trockeneis.
Aber: Ich bin faktisch auf 1.87V (ohne Vdroop, welcher noch dazu kommt) beschränkt. Alles darüber komm ich teilweise nicht mal zum Ende von Loop 1 in 1M. Das identische Verhalten hab ich bei dem Board jetzt bereits mit 3-4 CPUs und auch mit Wasserkühlung beobachtet. Da dann allerdings schon im Bereich 1.85V oder so. Fast so, als hätte das Board noch ne OVP/OCP, welche ich nicht deaktiviert hab.
Das ASUS board hat einen OVP. Der triggert irgendwo bei 2,1V. Das habe ich schon mehrfach ausgetestet.

So oder so bin ich nach der Session ziemlich sicher, dass die CPU-Spannungsversorgung am ehesten von epower profitieren würde. Allein schon, damit hier endlich mal ne stabile Spannung anliegt. Wird nur etwas schwerer, weil da natürlich auch wieder überall Leiterbahnen lang laufen.
Epower oder Zombie mod könnte ich mir auch vorstellen, dass es hier was bringen wird. Das ASUS board hat ja "nur" eine Zweiphasen-Versorgung.
Ich denke, wir könnten auch die CPU Interface register mal ausprobieren, ob das bei extremen Temperaturen und Frequenzen was bringt. Wenn du da Interesse hast, kann ich dir sagen was du unter Windows in die PCI register schreiben musst. Ich schaue mal nach den Daten, dann editier ich das hier unten in den Post.

Mem/Chipset epower stell ich erstmal sehr weit hinten an. Wieso? Weil da Kälte genau gar nichts gebracht hat. Speicher war unverändert das gleiche Limit und auch mit 2-5-3-3-11 und entspannten weiteren Timings gingen mit den Winbond keine 275MHz. Und dabei skalieren die Chips sehr gut mit Kälte. Hier limitiert also etwas anderes.
Chipsatz war teilweise sogar kontraproduktiv. Zumindest von meinem ersten Eindruck her. Hat jedenfalls weder etwas für max. Valid, noch für Benchmarks gebracht. Jeweils unveränderte Limits.
Ich denke mal, dass romsips, der Chipsatz oder die CPU irgendwann limitiert. Ab einer bestimmten niedrigen Latenz ist es schluss.
Mein Maximum mit AT6 Riegel war bei 270MHz. Das habe ich auch nur geschafft, wei ich die timings gelockert habe. (2-2-2-5-13-16-4-5-5-5-3-5-5)
Ob das lockern der timings mit dem Zugewinn des Taktes was bringt, weiß ich nicht. Vermutlich bei CPUs mit festem Multi wie bei einem Sempron 2200+ wo man schnell an die Grenzen kommt.

EDIT.
Hier die CPU Interface register. Am besten du nutzt RWEverything um diese in Windows zu setzen.

1. DFI Default Werte was die meisten mod BIOSe haben. Das sollte eigentlich bei dir stehen.
DFI_default.png


2. DFI BIOS 31-01. Hier hat DFI testweie andere Werte benutzt. Die hat man auch bei den mod BIOSen MantaraysXT von TicTac.
DFI_31-01.png


3. NVidia default Werte.
NVidia.png


Meiner Meinung nach, sollten die Werte von Nvidia am stabilsten sein. Mit Sicherheit kann ich das nicht sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte nebenbei bemerkt irgendwann mal die Alphatiming gegen den FSB getestet. Das dritte (Twtp) und das letzte Timing (Trtw) waren bei mir glaube ich echte FSB Bremsen. Deshalb nutze ich gerne 3-4-5-4-3-4-5 zum Testen und ziehe die Alphas erst später an. Ansonsten sollte das Cpu Interface im Bios natürlich auf aggressive stehen, sonst gibt's weniger FSB.

Edit:
Hier ist der Alpha Timings Test:

Wie sieht denn die zweite Seite des Tweakers aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke euch erstmal. Ich werd die veränderten Timings und Werte gleich mal testen, sollte ich das Board wieder ans laufen bekommen.
Hänge derzeit bei EF EE dabug. Damit musste ich auch gestern schon aufgeben, nachdem irgendwann ein Slot nach dem anderen nicht mehr funktioniert hat. Heute das gleiche. Konnte zunächst noch normal booten, dann wurd der außere Slot nicht mehr erkannt. Mittlerweile geht keiner mehr. Also genau genommen ists, als wäre irgendeine Spannung nicht da oder so. Bei falsch eingestellter VTT zum Beispiel kommt der gleiche debug code. Die passen aber alle. :rolleyes2:


Das Limit bei 255 war da weniger schlimm, weil das tatsächlich der CPU geschuldet war. Die Riegel konnten zumindest 258.
Eventuell geht mit den anderen Sticks 265x11. Das dürfte schneller sein. Die waren da aber gerade noch am Auftauen. Hab aber wenig Hoffnung, da ich ebenfalls vermute dass die Kombination aus Kälte/CPU Multi/FSB hier limitiert haben.

Was den CPU Takt angeht: Ja, katastrophal ist’s nicht. Aber normalerweise eher das, was bei -40c mit der Kompressorkühlung gehen sollte. Hab über die Jahre immer mal geschaut und tatsächlich bringt Kälte immer im schnitt das gleiche für so Sachen wie SuperPi, Valid, PiFast.
-40c (65c Delta WaKü) = +10%
-78c (103c Delta) = +15%

Alles was dann Richtung ln2 geht ist der Punkt an dem das sog. „Cold scaling“ dann stärker beeinflusst, wie gut eine CPU in dem Bereich läuft. Bis hier ist’s aber immer linear gewesen (Cold bugs ausgenommen). Wobei das natürlich voraussetzt, dass ich die Spannung weiter anheben kann. Das war hier leider nicht wirklich der Fall.
 
Zum ePower Thema nochmal: Das lässt sich im CPU Bereich recht gut lösen. Einfach die Spulen auslöten und dort das ePower anlöten. Beim Mosfet Output bzw. vllt sogar den Elkos kann man das gleiche machen.

1767213283828.png


Die helleren Bereiche müssten eine große Power Plane sein, auf der überall vCore anliegt. Also zumindest ab den oberen Mosfets. Da kann man auch den Schutzlack abkratzen und hat ungefähr 2x3cm² zum Auflöten von Lautsprecherkabeln oder Kupferblech. :d
 
Ja, das gleiche hab ich mir vorhin auch gedacht. :d
Hab rein zufällig beim Aufräumen mein Ample-X und n epower auf Asus GTX 570 DCUII Basis in der Hand gehabt.

Hab ja noch zwei A7N8X da, die als defekt erworben wurden. Muss mir die mal anschauen und dann werden die ggf. Die Versuchskaninchen. :bigok:

In dem Fall werd ich aber glaub das ein oder andere Teil von I/O zusätzlich auslöten. Alles nur unnötig im Weg. :fresse:
 
Schaut gut aus! Sehr gute ProMOS. Mit blink blink Bonus! :bigok:
Die AIDA Latency ist trotz CL3 niedrig.
 
ich habe nach knapp 10 Jahren mein altes 462er System wieder rausgekramt
ich wusste gar nicht, dass eine von den fünf CPUs so gut geht
Board Asus A7N8X-E Deluxe - alles original
Ram Kingston HyperX 433 2,5-3-3-7 - der kann nicht viel
CPU Athlon XP-M 2600+ 0352MPMW AXMG2600FQQ4C

Erst dachte ich, dass System würde gar nicht mehr vernünftig laufen, weil das Board der CPU mindestens 1,575V (Bios Setting) gibt und dabei ist die CPU bei einem Takt unter 2,1 GHz instabil...
Im Bios eingestellt sind jetzt 1,600V (Anzeige in CPU-Z schwankt zwischen 1,616V und 1,632V)
Ist aber absolute Grenze der Stabilität - ist der dritte Run gewesen und CPU Kühler auf 100% (Scythe Katana)

xpm2500-1,616v-x850xtpe-pi.PNG
 
Sehr schöne CPU. Da stecken also die ganzen 0351/0352 MPMW, vielleicht sollte ich also die Hoffnung doch nicht aufgeben, dass irgendwann wieder eine bei ebay/Kleinanzeigen auftaucht. :fresse:
 
  • Haha
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Ist aber absolute Grenze der Stabilität
Und trotzdem ist diese Cpu richtig gut. Bitte in Ehren halten und nicht einfach für paar euro auf EKA verscherbeln. Ein 0352 MPMW der so gut geht ist richtig selten geworden! Ich hab auch so einen, der ähnlich gut läuft. Was das Board angeht, da werden die Kondensatoren durch sein. Wenn du das System wieder betreiben willst, lass die bitte wechseln. Wäre schade wenn das Board die Cpu mit in den Tod reisst.
 
Absoluter Bastelaufbau
Ich habe auch kein passendes Netzteil - das hat nur 24A auf 5V, mit einer anderen CPU bei über 1,7V und im 3D Test schaltet das Netzteil einfach ab...

Tatsächlich sehen die Kondensatoren optisch alle gut aus.
Das ganze ist wenig gelaufen. Die letzten knapp 10 Jahre gar nicht. Davor etliche Jahre nicht.
Die Grafikkarte hatte ich als ich die gekauft hatte umgerüstet und die hat bis jetzt keine 50 Betriebsstunden zusammen mit dem Kühler.

2016 hatte ich mal versucht das hier im Marktplatz zu verkaufen, aber bin es nicht losgeworden
was ich jetzt mache weiß ich noch nicht

PXL_20260109_113102123.jpg
PXL_20260109_113015141.jpg
PXL_20260109_113024974.jpg
 
Du kannst das A7N8X auf 12v-4Pin umrüsten.

In unserem Recap-Mod-Database-Thread ist eine sehr gute Anleitung von @Tzk drin. Dann klappt das auch mit neueren Netzteilen.

Du solltest trotzdem neue Caps wenigstens im Bereich der CPU - Spannungsversorgung setzen. Denk dran - wenn ein Cap die Grätsche macht, können statt 1,65v mal eben 2,1v durchmarschieren und adieu schöner XP-M.
 
Du kannst das A7N8X auf 12v-4Pin umrüsten.

In unserem Recap-Mod-Database-Thread ist eine sehr gute Anleitung von @Tzk drin. Dann klappt das auch mit neueren Netzteilen.

Du solltest trotzdem neue Caps wenigstens im Bereich der CPU - Spannungsversorgung setzen. Denk dran - wenn ein Cap die Grätsche macht, können statt 1,65v mal eben 2,1v durchmarschieren und adieu schöner XP-M.

Einfach mal einen Wert raushauen 🤣🤣🤣 Wenn der Cap wirklich die Grätsche macht, hat er ganz andere Sorgen… Du hat das nicht wirklich begriffen mit dem Ripple glaube ich. Bei dir klingt das so als würden da wundersam plötzlich 2V dauerhaft anliegen oder so
 
wenn ein Cap die Grätsche macht,

...hast du ganz andere Probleme am Start, denn dann ist der Drops häufig eh gelutscht. Wenns knallt, stinkt und oben schon das Dielektrikum zerfetzt rausragt, kannst du nur froh sein, wenn die interne Verbindung sofort abgerissen ist und es nicht ausgeprägt zum Kurzschluss kam :fresse:

Bildschirmfoto 2026-01-09 um 17.06.08.png


können statt 1,65v mal eben 2,1v durchmarschieren und adieu schöner XP-M.

Das was du meist ist die unsichtbare Restwelligkeit, z.B. in der CPU-, GPU- Chipsatzspannung..., die von degenerierten Kondensatoren nicht mehr effektiv gegen Masse abgeleitet wird, sondern größtenteils mehr oder weniger ungefiltert im Signal verbleibt. Je nach Ausprägung der Degeneration des Kondensators können das 50mV sein, können aber auch 300, 400 mV und mehr sein. Im Mittel (RMS) sieht die CPU nach wie vor etwa 1,65V aber die großen Spikes und Drops zu Anfang und Ende des Duty Cycles, sind dann die Gefahr. Die Drops in der Spannung können Instabilitäten verursachen, die Spikes aber sind es, die je nach Schaltfrequenz z.B. 100.000x oder 500.000x pro Sekunde für wenige µs Überspannung ins Material schießen. Auf Dauer führt das zu thermischer Belastung, Elektromigration, Schichtdickenveränderung in nachgelagerten Komponenten usw.

Da du es nicht siehst, außer am Oszi, ist das erstmal deine eigentliche Gefahr :d Wenn der Tod dir schon ins Auge blickt, ist es einfach zu erkennen, aber wenn er im Dunkeln lauert, hast du keine Chance :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst das A7N8X auf 12v-4Pin umrüsten.

In unserem Recap-Mod-Database-Thread ist eine sehr gute Anleitung von @Tzk drin. Dann klappt das auch mit neueren Netzteilen.

Du solltest trotzdem neue Caps wenigstens im Bereich der CPU - Spannungsversorgung setzen. Denk dran - wenn ein Cap die Grätsche macht, können statt 1,65v mal eben 2,1v durchmarschieren und adieu schöner XP-M.

Einfach mal einen Wert raushauen 🤣🤣🤣 Wenn der Cap wirklich die Grätsche macht, hat er ganz andere Sorgen… Du hat das nicht wirklich begriffen mit dem Ripple glaube ich. Bei dir klingt das so als würden da wundersam plötzlich 2V dauerhaft anliegen oder so

...hast du ganz andere Probleme am Start, denn dann ist der Drops häufig eh gelutscht. Wenns knallt, stinkt und oben schon das Dielektrikum zerfetzt rausragt, kannst du nur froh sein, wenn die interne Verbindung sofort abgerissen ist und es nicht zum Kurzschluss kam :fresse:

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Das was du meist ist die unsichtbare Restwelligkeit, z.B. in der CPU-, GPU- Chipsatzspannung..., die von degenerierten Kondensatoren nicht mehr effektiv gegen Masse abgeleitet wird, sondern größtenteils mehr oder weniger ungefiltert im Signal verbleibt. Je nach Ausprägung der Degeneration des Kondensators können das 50mV sein, können aber auch 300, 400 mV und mehr sein. Im Mittel (RMS) sieht die CPU nach wie vor etwa 1,65V aber die großen Spikes zu Anfang und Ende des Duty Cycles, sind dann die Gefahr. Die Drops in der Spannung können Instabilitäten verursachen, die Spikes aber sind es, die je nach Schaltfrequenz z.B. 100.000x oder 500.000x pro Sekunde für wenige µs Überspannung ins Material schießen. Auf Dauer führt das zu thermischer Belastung, Elektromigration, Schichtdickenveränderung usw.

Da du es nicht siehst, außer am Oszi, ist das erstmal deine eigentliche Gefahr :d Wenn der Tod dir schon ins Auge blickt, ist es einfach zu erkennen, aber wenn er im Dunkeln lauert, hast du keine Chance :fresse:

@WMDK DANKE!!!🙏 🤣😘
 
... aber wenn er im Dunkeln lauert, hast du keine Chance :fresse:
Ich habe bewusst nicht dein Extrembeispiel auf dem Foto gemeint, da wir das Szenario auf seinem A7N8X zum Glück (noch) nicht haben.

Ich meinte exakt diese unsichtbare Gefahr im Kondensator, der eben nicht aufbläht, sondern innerlich "degeneriert" und dadurch das von dir beschriebene Szenario erzeugt.

Ich hatte hier ein K7S8X von einem Teilnehmer, das auf exakt diese Weise die Test-CPU gegrillt hat. Die Caps waren äußerlich tiptop. Natürlich hat man bei KZG & KZE direkt den richtigen Verdacht. Bei MBZ sind die Leute scheinbar etwas zuversichtlicher.
 
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