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Wenn das Geld notfalls eh durch Insolvenzgeld gesichert ist, warum dann niederlegen? Wäre ja im Zweifelsfall sogar kontraproduktiv, wenn der Betrieb dann nichtmal mehr liefern kann weil keiner arbeitet. Oder verpass ich was? Oder sind alle so weit im Überstundenkonto und haben deswegen schon Angst?Das Niederlegen der Arbeit ist nicht erlaubt, wenn mit einen Geldeingang zu rechnen ist.
Das ist aber genau der Punkt.Bei Insolvenz weiß ich es nicht.
Überstunden sind bei Kündigung als auch Insolvenz in soweit "weg", weil sie mit der Freistellung abgegolten sind. Wer nicht Freigestellt wird, der verliert auch nicht die Überstunden. Bei Kündigung bekommt man sie natürlich dann ausgezahlt, nur meistens wird man freigestellt, wenn man gekündigt wird. Bei einer Insolvenz sind Überstunden Teil der Insolvenzmasse und werden mit den Gläubigern aufgeteilt. Da man bei einer Insolvenz ohne Aussicht auf Erfolg irgendwann freigestellt wird, sind die Überstunden damit dann auch abgegolten (wenn die Stunden dafür reichen). Die Kündigungsfrist ist nicht ganz unrelevant, da man da zwar erstmal ALG1 erhält, aber der restliche Betrag zum vollen Gehalt Teil der "aktuellen Löhne" wird und je nachdem ernsthafte Aussichten auf Erfolg haben kann. Ich habe 1,5 Jahre später die restlichen 40% (60% ALG1) vom Lohn ausgezahlt bekommen aus der Konkursmasse 2019. Lieber spät als nie und ich habe nicht damit gerechnet. Habe mich echt gefreut, war bei mir 2x 0,4 = 0,8 Monatsgehalt einfach "so aus den Nichts".Überstunden sind bei Kündigung auch mit Freistellung nicht automatisch weg. Bei Insolvenz weiß ich es nicht.
Wenn der GF sagt er musste auf die Kundenzahlung warten, ist das ziemlich implizit oder?Liquiditätsprobleme

Das wird immer vorab bewertet/geprüft, ist nicht mal dafür Geld mehr da, wird gar kein Insolvenzverfahren eröffnet. Das ist im Insolvenzrecht so fest verankert.1. Der Insolvenzverwalter bekommt natürlich immer sein Geld, genau so der Staat
Unterstell sowas nicht. Evtl. war das Geld nur im Transit, Paris->Rom->Athen.Wenn der GF sagt er musste auf die Kundenzahlung warten, ist das ziemlich implizit oder?![]()

Nur, wenn sie nen alternativen Job mit mehr Remote finden und da würde ich heute auf keine Aussage mehr vertrauen. Bei uns ist noch 40(Büro)/60(HO) und bis jetzt gab es auch noch keine Ansage, wundern würde mich aber nix mehr.abdrehen, dann gehen viele Leute freiwillig.
Leider ja, aber die Arschgeigen hindert doch auch nix daran im Büro auch nix zu tun. Dort können sie halt nicht den Rasen mähen oder ihren Wocheneinkauf machen.aber eben an den Arschgeigen, die das System ausnutzen,

Nur, wenn sie nen alternativen Job mit mehr Remote finden und da würde ich heute auf keine Aussage mehr vertrauen. Bei uns ist noch 40(Büro)/60(HO) und bis jetzt gab es auch noch keine Ansage, wundern würde mich aber nix mehr.
Ist natürlich absurd, liegt aber eben an den Arschgeigen, die das System ausnutzen, und für alle madig machen. Ein Jammer ist das
So einfach ist das ja glaube ich gar nicht. Es gibt ne Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat auf bis zu 60/40 bei uns. Wenn jetzt einzelne Lowperformer rausgepickt werden und man sagt die dürfen täglich zum Rapport im Büro auftauchen, kann ich mir schon vorstellen was passiert. Auf Performance kannst du in Deutschland eigentlich keine Selektion machen.Denn würde man das tun, würde man unabhängig des Standortes einfach direkt die Arschgeigen herausfiltern, während alle anderen sich den Ort aussuchen können, an dem sie persönlich am produktivsten sind.