Und wo steckt man dann IDE an ?
äh, doch, direkt auf den Board Anschlüssen.
Da das Teil ein eigenes BIOS hat, scheint es dann den IDE-Teil des Board-BIOS zu überschreiben und übernimmt damit wohl die Kontrolle über die Onboard-IDE-Anschlüsse,
so nämlich
halt mit der Fähigkeit, HDD >8,4GB und sonstige Geräte anzusteuern.
HDDs > 528MB, max/ up to 8,4Gib,
eIDE Geräte und ATAPI Geräte, wie LS120, Zipdrive IDE, CD-Rom, optische Laufwerke, Tape Streamer etc.
Die Karte ist die Lösung für das Problem, was es früher gab, dass IDE mit mehr als 528Mb nicht umgehen konnte.
Es gab zwar ISA/VLB/PCI Steckkarten mit IDE Anschlüssen, vor allem noch bei den ersten 486ern und davor verbreitet, aber die Schnittstellen wurden mehr und mehr auf die Boards integriert.
Steckt man so eine IDE Karte aber auf ein Board, könnte es Konflikte mit den Adressen geben, afaik IRQ 14 und 15.
Besser wäre es die bisherigen Anschlüsse 1:1 auf dem Board weiter zu nutzen
und nur diese BIOS Zusatzkarte zu stecken.
Das Board Bios wird überschrieben im Bereich IDE und man hat ein Upgrade und kann HDDs >528MiB nutzen. Optische Laufwerke kamen erst nach eIDE auf, hatten anfangs sogar noch eigenen, oft herstellerbezogene Schnittstellen, gerne mal auf Soundkarten zu finden.
ATAPI war aber erst später und diese spezielle Karte ermöglichte praktisch neue Features auf der alten IDE Hardware, so dass ohne Boardtausch einfach größere HDDs und optische Laufwerke möglich waren.
Diskettenalternativen wie das LS120 oder das Zip100 kamen dann ja auch auf.
Eine Lösung für eine Nische.
heute wissen wir, dass z.B. die 8,4Gib Grenze oder die spätere 128Gib Grenzen mit Bios Modifikation möglich sind.
Damals hat man ein extra Bios angesteckt und das nachgeladen, wie später nen SCSI oder SATA Steckkarten mit eigenem Bios.