Daniel N
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Hallo zusammen,
anbei mein Test zur gefühlt kleinsten Tastatur, auf der ich je getippt habe.
Ein schlecht gealterter Text aus einem anderen Review, denn es geht noch kleiner
Einleitung / Danksagung
Vielen Dank an das Luxx und Hator, dass ich diese Tastatur testen durfte.
Nach 75% und vorher jahrelangem Fullsize wollte ich mal schauen, ob es nicht noch kleiner für mich passt.
Technische Daten
Ich nenne wie bei mir üblich nur die wichtigsten Technischen Daten. ausführliche Informationen gibt es bei Hator: *LINK*
Verpackung / Inhalt / Eindruck
Die Verpackung ist schlicht, sehr gelb und liefert alles was man wissen muss. Ein Bild der Tastatur, technische Daten, sowie auf der Rückseite eine Übersicht über die verschiedenen Schichten.
Dazu kommen wir im nächsten Teil.
Im Karton befinden sich:
- Tastatur
- Key/Switch Puller
- Keycaps für den "gesamten" westeuropäischen Raum: NORDIC / DE / FR / BE / UK / IT / ES
- USB Kabel
- Zusätzlicher Dämpfer für die Leertaste
- Kurzanleitung
Der Ersteindruck ist gar nicht mal so schlecht. Ich lese immer viel über "Ist ja alles Plastik", aber auch Kunststoff, wie es richtig heißt, kann einen guten Eindruck machen.
Keine scharfen Kanten, eine hübsch (aber für mich in der falschen Farbe) abgesetzte ESC Taste, alles ist stimmig, Spaltmaße passen.
Der Dongle ist unter einem der Füße versteckt. Ein gutes Feature, so nimmt er keinen Platz weg und ist gut verstaut.
Die Tastatur besitzt nur zwei "Funktionstasten", die mit Seite auf und ab vorbelegt sind und für die auch keine anderen Caps dabei sind.
Außerdem ein kleines Display und einen Drehknopf für Lautstärke, der ein sehr angenehmes Rastmoment hat (drauf drücken zum muten).
Links daneben sind 4 kleine LEDs für Capslock, die Verbindungsart, welche sich auf der Unterseite einstellen lässt, und den Akkustand.
Einrichtung / Nutzung
Die Einrichtung war easy. Ich habe die Tastatur mit Kabel genutzt und bin kein Freund von zusätzlicher Software. Die Tastatur lässt sich aber über ein Webinterface von Hator einrichten, wie man es von VIA kennt. Über via.app wird sie allerdings nicht erkannt, es scheint also etwas propietäres zu sein.
Es lassen sich verschiedene Dinge einstellen, wie zum Beispiel: Beleuchtung, Makros, zweite FN Ebene, das Display und die Firmware aktuallisieren.
Ich habe davon kaum etwas genutzt, dies liegt allerdings an meinem Nutzungsprofil, das wahrscheinlich 99% aller "Otto Normalos" entspricht. Ich möchte eine schicke Beleuchtung, vielleicht noch etwas auf dem Display, und dann das Gerät nutzen. Die gilt nicht nur für Tastaturen, sondern allgemein.
Zwei Ausschnitte des Web Interfaces, bevor wir zu den Einzelheiten kommen:
Fangen wir mit dem Display an:
Es zeigt den Akkustand, Datum, Uhrzeit und Capslock. Oder ein selbst eingefügtes Bild. Das war es. Keine Auslastungsanzeige des Systems, keine lustigen Features, etc. Vielleicht zeigt es noch etwas bei Makros und der zweiten Ebene an, da so etwas allerdings sicher schnell in Fleisch und Blut übergeht, finde ich das Display ziemlich sinnlos.
Als nächstes die Beleuchtung:
Diese lässt sich, wie man es mittlerweile kennt, in zig Modi einstellen. Von der totalen Kirmes bis zu... aus
Auch hier liest man zu verschiedenen Dingen immer mal wieder die "RGB ist total sinnlos" Kommentare, aber: Es muss ja nicht immer bunt leuchten. Man kann ja auch eine Farbe fest einstellen.
Die Seitenbeleuchtung lässt sich getrennt von den Tasten einstellen. Zum Testen nehme ich immer den Endgegner: weiß. Und hier zeigen sich direkt brutalste Schwächen. Dadurch, dass Weiß ein Zusammenschluss aus Rot, Grün und Blau ist und die rote LED oben ist, ist bei der northfaced (LED oben) Ausrichtung das Tastenfeld in einem zarten Rosa gehüllt. Außer bei der Leertaste, hier ist es blau. Selbst wenn man versucht, das rot etwas runter zu nehmen, scheint es durch. Physik lässt sich halt nicht besiegen.
Wenn man die Seitenlichter in einer anderen Farbe einstellt, dann scheint es am Rand nach oben durch, sieht auch nicht gut aus.
Weiter geht es mit den Keycaps. Die weißen Caps (gibt es auch in schwarz) sehen top aus. Verarbeitung, Gefühl, Optik, für mich absolut top. Sie sitzen super auf den Switchen, lassen sich trotzdem gut entfernen, wenn man mal an die Switche oder die Caps tauschen will.
Die schwarzen allerdings sind qualitativ genau das Gegenteil.
Es sind alles Double Shot Caps, beim schwarz scheint die Produktion schief gelaufen zu sein. Unscharfe Ränder der Buchstaben und ein etwas rauheres Gefühl am Finger. Hier merkt man teils (vor allem bei Capslock) auch einen Übergang zwischen den Kunststoffen.
Schließen wir mit der allgemeinen Usability und den Switchen ab. Dies packe ich zusammen, da vor allem Switche absolut subjektiv sind. Und neben der Belegung ist dies für mich persönlich das größte Manko. Ich finde die Switche absolut schwammig. Keine Rückmeldung. Ja sie sind linear und mit 50g Force, 4mm Travel prelubed natürlich nicht mit kurzen taktilen, etc. zu vergleichen. Aber das brauche ich. Während ich dieses review schreibe, habe ich mich so oft vertippt, dass ich schon an meinen Schreibfähigkeiten gezweifelt habe.
Was ich jedoch positiv erwähnen muss: Die Switche sind super verarbeitet, die Caps wackeln kaum, gefühlt ist jeder Switch wirklich gleich, das ist echt gut. Aber vom Gefühl halt nicht meins.
Das Display ist meiner Meinung nach überflüssig, man kann nicht jede Taste frei belegen (Über Umwege wie Makros und Co. geht es bestimmt, aber nicht nativ).
Daher gibt es auch keine zusätzlichen Tasten um Bild Auf/Ab anders zu nutzen. Ich nutze diese Tasten zum Beispiel gar nicht, dafür fehlt mir "Entfernen".
Zu den Schichten:
Ehrlich gesagt zu viele Schichten, als das ich als Laie sagen könnte, was wozu ist, aber ich habe es so verstanden:
Man packt alles mögliche an Dämmung, etc. in das Gehäuse, damit es sich "satt" (thock) anfühlt, man keinen Resonanzkörper hat und nichts klappert.
Da muss ich sagen: Das ist Hator 1a gelungen. Auch flext der Kunststoff nicht so stark, wie ich erwartet habe.
Ein kurzes Wort noch zum Layout: Ich komme mit 65% nicht klar. Beim Spielen zum Beispiel komme ich immer wieder aus Versehen auf Escape, wenn ich auf die 1 will. Sicher Gewöhnungssache, aber es nervt mich so hart!
Rundum gesehen ist die Tastatur daher für mich leider ein ziemlicher Reinfall. Hator hat Stand heute 13 Modelle auf der Homepage, vielleicht sollte man das Portfolio etwas kleiner machen und sich dafür mehr auf die Produkte konzentrieren.
Pro & Contra / Fazit
Pro
- Gute Verarbeitung
- Switche austauschbar
- Wertige weiße Keycaps
- Keine Software notwendig
Contra
- Schlechte schwarze Keycaps
- Display unnötig
- Tasten nicht alle frei belegbar
- Beleuchtung verfälscht
Fazit:
In dem aktuellen Preisbereich (~85€) gibt es mittlerweile immer mehr Auswahl. Ich kenne natürlich nicht die anderen Tastaturen, aber ich denke es wird definitiv bessere Alternativen geben.
Vielleicht habe ich auch einfach ein Montagsmodell erwischt. Diese Tastatur wird bei mir allerdings wieder in den Karton wandern.
Und wieder einmal sage ich danke für die Aufmerksamkeit, bei Fragen und Anmerkungen gerne melden, danke fürs dabei sein
anbei mein Test zur gefühlt kleinsten Tastatur, auf der ich je getippt habe.
Ein schlecht gealterter Text aus einem anderen Review, denn es geht noch kleiner

Einleitung / Danksagung
Vielen Dank an das Luxx und Hator, dass ich diese Tastatur testen durfte.
Nach 75% und vorher jahrelangem Fullsize wollte ich mal schauen, ob es nicht noch kleiner für mich passt.
Technische Daten
Ich nenne wie bei mir üblich nur die wichtigsten Technischen Daten. ausführliche Informationen gibt es bei Hator: *LINK*
| Abmessungen | B: 33,1cm / T: 11,8cm / H: 2,8cm - 3,9cm Vorne nach Hinten |
| Verbindungsart | Kabel (USB-C) / 2,4GHz / Bluetooth |
| Tastenlayout | 65% ISO DE |
| Switche | Hator Aurum Vanila Silent linear / linear / pre-lubed / 4mm Travel / 50g Force |
| Besonderheiten | Beleuchtung Hot-Swap Switche Gehäuse gedämmt Keycaps für verschiedene Sprachen dabei |
Verpackung / Inhalt / Eindruck
Die Verpackung ist schlicht, sehr gelb und liefert alles was man wissen muss. Ein Bild der Tastatur, technische Daten, sowie auf der Rückseite eine Übersicht über die verschiedenen Schichten.
Dazu kommen wir im nächsten Teil.
Im Karton befinden sich:
- Tastatur
- Key/Switch Puller
- Keycaps für den "gesamten" westeuropäischen Raum: NORDIC / DE / FR / BE / UK / IT / ES
- USB Kabel
- Zusätzlicher Dämpfer für die Leertaste
- Kurzanleitung
Der Ersteindruck ist gar nicht mal so schlecht. Ich lese immer viel über "Ist ja alles Plastik", aber auch Kunststoff, wie es richtig heißt, kann einen guten Eindruck machen.
Keine scharfen Kanten, eine hübsch (aber für mich in der falschen Farbe) abgesetzte ESC Taste, alles ist stimmig, Spaltmaße passen.
Der Dongle ist unter einem der Füße versteckt. Ein gutes Feature, so nimmt er keinen Platz weg und ist gut verstaut.
Die Tastatur besitzt nur zwei "Funktionstasten", die mit Seite auf und ab vorbelegt sind und für die auch keine anderen Caps dabei sind.
Außerdem ein kleines Display und einen Drehknopf für Lautstärke, der ein sehr angenehmes Rastmoment hat (drauf drücken zum muten).
Links daneben sind 4 kleine LEDs für Capslock, die Verbindungsart, welche sich auf der Unterseite einstellen lässt, und den Akkustand.
Einrichtung / Nutzung
Die Einrichtung war easy. Ich habe die Tastatur mit Kabel genutzt und bin kein Freund von zusätzlicher Software. Die Tastatur lässt sich aber über ein Webinterface von Hator einrichten, wie man es von VIA kennt. Über via.app wird sie allerdings nicht erkannt, es scheint also etwas propietäres zu sein.
Es lassen sich verschiedene Dinge einstellen, wie zum Beispiel: Beleuchtung, Makros, zweite FN Ebene, das Display und die Firmware aktuallisieren.
Ich habe davon kaum etwas genutzt, dies liegt allerdings an meinem Nutzungsprofil, das wahrscheinlich 99% aller "Otto Normalos" entspricht. Ich möchte eine schicke Beleuchtung, vielleicht noch etwas auf dem Display, und dann das Gerät nutzen. Die gilt nicht nur für Tastaturen, sondern allgemein.
Zwei Ausschnitte des Web Interfaces, bevor wir zu den Einzelheiten kommen:
Fangen wir mit dem Display an:
Es zeigt den Akkustand, Datum, Uhrzeit und Capslock. Oder ein selbst eingefügtes Bild. Das war es. Keine Auslastungsanzeige des Systems, keine lustigen Features, etc. Vielleicht zeigt es noch etwas bei Makros und der zweiten Ebene an, da so etwas allerdings sicher schnell in Fleisch und Blut übergeht, finde ich das Display ziemlich sinnlos.
Als nächstes die Beleuchtung:
Diese lässt sich, wie man es mittlerweile kennt, in zig Modi einstellen. Von der totalen Kirmes bis zu... aus
Auch hier liest man zu verschiedenen Dingen immer mal wieder die "RGB ist total sinnlos" Kommentare, aber: Es muss ja nicht immer bunt leuchten. Man kann ja auch eine Farbe fest einstellen.Die Seitenbeleuchtung lässt sich getrennt von den Tasten einstellen. Zum Testen nehme ich immer den Endgegner: weiß. Und hier zeigen sich direkt brutalste Schwächen. Dadurch, dass Weiß ein Zusammenschluss aus Rot, Grün und Blau ist und die rote LED oben ist, ist bei der northfaced (LED oben) Ausrichtung das Tastenfeld in einem zarten Rosa gehüllt. Außer bei der Leertaste, hier ist es blau. Selbst wenn man versucht, das rot etwas runter zu nehmen, scheint es durch. Physik lässt sich halt nicht besiegen.
Wenn man die Seitenlichter in einer anderen Farbe einstellt, dann scheint es am Rand nach oben durch, sieht auch nicht gut aus.
Weiter geht es mit den Keycaps. Die weißen Caps (gibt es auch in schwarz) sehen top aus. Verarbeitung, Gefühl, Optik, für mich absolut top. Sie sitzen super auf den Switchen, lassen sich trotzdem gut entfernen, wenn man mal an die Switche oder die Caps tauschen will.
Die schwarzen allerdings sind qualitativ genau das Gegenteil.
Es sind alles Double Shot Caps, beim schwarz scheint die Produktion schief gelaufen zu sein. Unscharfe Ränder der Buchstaben und ein etwas rauheres Gefühl am Finger. Hier merkt man teils (vor allem bei Capslock) auch einen Übergang zwischen den Kunststoffen.
Schließen wir mit der allgemeinen Usability und den Switchen ab. Dies packe ich zusammen, da vor allem Switche absolut subjektiv sind. Und neben der Belegung ist dies für mich persönlich das größte Manko. Ich finde die Switche absolut schwammig. Keine Rückmeldung. Ja sie sind linear und mit 50g Force, 4mm Travel prelubed natürlich nicht mit kurzen taktilen, etc. zu vergleichen. Aber das brauche ich. Während ich dieses review schreibe, habe ich mich so oft vertippt, dass ich schon an meinen Schreibfähigkeiten gezweifelt habe.
Was ich jedoch positiv erwähnen muss: Die Switche sind super verarbeitet, die Caps wackeln kaum, gefühlt ist jeder Switch wirklich gleich, das ist echt gut. Aber vom Gefühl halt nicht meins.
Das Display ist meiner Meinung nach überflüssig, man kann nicht jede Taste frei belegen (Über Umwege wie Makros und Co. geht es bestimmt, aber nicht nativ).
Daher gibt es auch keine zusätzlichen Tasten um Bild Auf/Ab anders zu nutzen. Ich nutze diese Tasten zum Beispiel gar nicht, dafür fehlt mir "Entfernen".
Zu den Schichten:
Ehrlich gesagt zu viele Schichten, als das ich als Laie sagen könnte, was wozu ist, aber ich habe es so verstanden:
Man packt alles mögliche an Dämmung, etc. in das Gehäuse, damit es sich "satt" (thock) anfühlt, man keinen Resonanzkörper hat und nichts klappert.
Da muss ich sagen: Das ist Hator 1a gelungen. Auch flext der Kunststoff nicht so stark, wie ich erwartet habe.
Ein kurzes Wort noch zum Layout: Ich komme mit 65% nicht klar. Beim Spielen zum Beispiel komme ich immer wieder aus Versehen auf Escape, wenn ich auf die 1 will. Sicher Gewöhnungssache, aber es nervt mich so hart!

Rundum gesehen ist die Tastatur daher für mich leider ein ziemlicher Reinfall. Hator hat Stand heute 13 Modelle auf der Homepage, vielleicht sollte man das Portfolio etwas kleiner machen und sich dafür mehr auf die Produkte konzentrieren.
Pro & Contra / Fazit
Pro
- Gute Verarbeitung
- Switche austauschbar
- Wertige weiße Keycaps
- Keine Software notwendig
Contra
- Schlechte schwarze Keycaps
- Display unnötig
- Tasten nicht alle frei belegbar
- Beleuchtung verfälscht
Fazit:
In dem aktuellen Preisbereich (~85€) gibt es mittlerweile immer mehr Auswahl. Ich kenne natürlich nicht die anderen Tastaturen, aber ich denke es wird definitiv bessere Alternativen geben.
Vielleicht habe ich auch einfach ein Montagsmodell erwischt. Diese Tastatur wird bei mir allerdings wieder in den Karton wandern.
Und wieder einmal sage ich danke für die Aufmerksamkeit, bei Fragen und Anmerkungen gerne melden, danke fürs dabei sein
