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Intels Lakefield-R kommt mit Gen12 (Xe) Graphics

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ice-lake-yDie Skylake-R-Prozessoren waren spezielle Modelle mit 128 MB Embedded-DRAM und großer GT4e-Grafikeinheit mit 72 Execution Units. Als Core i7-6785R, Core i5-6685R und Core i5-6585R waren sie nur rund acht Monate erhältlich. Als BGA-Chips waren sie auch nicht für einen Sockel vorgesehen, sondern sollten als schnelle Quad-Core-Prozessoren die damals stärkste integrierte Grafikeinheit zur Seite gestellt bekommen. Der Erfolg war mäßig, denn trotz 72 EUs konnte die Leistung nicht wirklich überzeugen.

Doch nun plant Intel offenbar einen erneuten Anlauf und verwendet dazu als Prozessor den bekannten Lakefield mit einem Sunny-Cove-Kern und vier Tremont-Kernen. Eigentlich ist hier bereits eine integrierte Gen11-Grafikeinheit vorhanden, die sich in den Ice-Lake-Prozessoren schon deutlich stärker darstellt, als bei den Modellen zuvor. Lakefield-R scheint aber auf die neuen Gen12-Grafikeinheit zu setzen, die wiederum auf der neuen Xe-Architektur basiert. Zumindest scheint dies aus Treibereinträgen hervorzugehen. Etwas verwunderlich ist ein Lakefield-R mit Gen12-Grafikeinheit also schon.

Wie genau ein Package des Lakefield-R aussehen wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Intel verwendet für Lakefield die Foveros-Packaging-Technologie. Auf einem in 22 nm gefertigten Base-Die sitzen die in 10 nm gefertigten CPU-Dies (1x Sunny Cove + 4x Tremont). Der DRAM kann als Package on Package (PoP) ausgeführt werden. Somit befinden sich die 128 oder 256 MB an Grafikspeicher für die Gen12-Grafikeinheit direkt auf dem Chip. Im Falle von Skylake-R befand sich der EDRAM zwar mit auf dem gleichen 2D-Package, es handelt sich aber um einen zweiten Chip – neben dem eigentlichen Skylake-Prozessor.

Die Gen12-Grafikeinheit soll in etwa doppelt so schnell wie ihre Vorgänger sein. Dies würde in den typischen Einsatzgebieten der Lakefield-Prozessoren also einen deutlichen Schub bei der 3D-Leistung bedeuten. Viel ist zur Xe-Architektur noch nicht bekannt. Offenbar plant Intel aber den Einsatz von einer Hardwarebeschleunigung von Ray Tracing. Zudem deutete ein Merge-Request bereits große Änderungen an.

Aktuell plant Intel den Einsatz der Lakefield-Prozessoren in vielen kompakten Notebooks, die noch vor Weihnachten auf den Markt kommen soll. Erst kürzlich stellte Microsoft das Microsofts Surface Pro 7 mit Lakefield-Prozessor vor.

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