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Intel Xe-GPUs mit Hardwarebeschleunigung für Ray Tracing

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intel-xe-logoIm Rahmen der FMX’19 in Stuttgart hat Intel einen langen Blogpost veröffentlicht, der die Bestrebungen im Hinblick auf ein Rendering Framework und die Open-Source-Software-Bibliotheken von Intel im Bereich der Filmeffekte genauer beschreibt. Für die Hardware bezieht sich Intel explizit auf die kommenden Xe-GPUs, die ab 2020 erwartet werden.

Die wichtige Essenz des Blogposts: Intel wird eine Unterstützung für Ray Tracing in der Xe-Architektur bieten. Der genaue Wortlaut lautet:

"I’m pleased to share today that the Intel Xe architecture roadmap for data center optimized rendering includes ray tracing hardware acceleration support for the Intel Rendering Framework family of API’s and libraries."

Aufgrund der Verbindung mit der FMX (International Conference on Animation, Effects, VR, Games and Transmedia) bezieht sich Intel eindeutig auf die Data-Center-GPUs. Weiterhin spricht man von einer Hardwarebeschleunigung. Dies kann jedoch vieles bedeuten, denn die DXR-Schnittstelle von Microsoft kann auch über die klassischen Shader eingesprochen werden, was auch schon einer Hardwarebeschleunigung gleichkommt. Auf der anderen Seite ist das, was NVIDIA mit der Turing-Architektur bzw. den RT Cores macht, wohl am ehesten als echte Hardwarebeschleunigung zu verstehen.

Intel spricht davon, die Hardwarebeschleunigung auf das eigene Intel Rendering Framework anzuwenden. Zu diesem Framework gehören bereits mehrere Ray-Tracing-Techniken, die aktuell die Prozessoren und hier auch die AVX-Befehlssätze verwenden, um die Berechnungen zu beschleunigen. Unter anderem nutzt Intel solche Techniken für das Entrauschen von Ray-Tracing-Szenen im Open Image Denoise. Intel will künftig offenbar zweigleisig fahren. Gewisse Berechnungen werden auf dem Prozessor ausgeführt, andere wiederum auf die GPU ausgelagert.

In den kommenden Monaten will Intel weitere Details zur Xe-Architektur veröffentlichen. Dann wird sich auch zeigen, ob man für die Endkundenversion der Xe-Architektur und den dazugehörigen Grafikkarten einen ähnlichen Ansatz wie NVIDIA fährt, oder es hier inzwischen eine komplett andere Entwicklung gibt, die eine Hardwarebeschleunigung aus einem eher klassischen Shader-Ansatz mit speziellen Befehlssätzen ermöglicht.

Zuletzt öffnete NVIDIA die DXR-Schnittstelle per Treiber auch für die Karten ohne RT Cores der Turing-Architektur. Von AMD ist in dieser Richtung noch nichts weiter zu hören, allerdings soll die Navi-Architektur für den Custom-Chip in der Next-Gen-PlayStation eine gewisse Unterstützung von Ray Tracing bieten. Genauere Details gibt es hier aber noch nicht.

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