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Grunderneuert: Das Aero wird größer, bekommt neues Chassis und OLED

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gigabyte aero15 advertorialAm Montag erst wurde das Gigabyte Aero 15 von der European Hardware Association im W-Hotel in Taipeh zum besten Notebook des Jahres gekürt, da legt der Hersteller einen Tag später schon wieder nach, stellt dem kompakten Alleskönner ein größeres Schwestermodell zur Seite und bestückt es mit vielen neuen Feinheiten, wie einem komplett überarbeiteten Chassis, das bis zu 145 W an Abwärme problemlos verarbeiten soll und damit selbst die neuen Core-Prozessoren der neunten Generation und eine NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q problemlos kühlen kann. Aber auch ein AMOLED-Bildschirm findet fortan seine Verwendung. 

Die neue Aero-Generation umfasst ab sofort zwei verschiedene Basismodelle: Während das Aero 15 weiterhin mit einem 15,6 Zoll großen Display ausgerüstet wird, kann das neue Aero 17 mit einem 17,3 Zoll großen Bildschirm aufwarten. Gigabyte setzt mindestens auf ein Full-HD-Panel mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, das eine Bildwiederholrate von 144 Hz erreicht. Gegen Aufpreis gibt es eine schnellere 240-Hz-Version und beim Topmodell sogar ein hochauflösendes UHD-Panel. Das Aero 15 OLED wird es als gesonderte Version außerdem mit AMOLED-Display von Samsung geben, das dann sogar 3.840 x 2.160 Bildpunkte bietet und vor allem bei den Schwarzwerten punkten kann. 

Unter der Haube gibt es natürlich die neuen Core-Prozessoren der neunten Generation, wobei Gigabyte ausschließlich auf den Core i7-9750H und den Core i9-9980HK setzt und damit bis zu acht Kerne und 16 Threads bietet. Bei der 3D-Beschleunigung setzt man nahezu die komplette Turing-Palette von NVIDIA ein und verbaut nicht nur die beiden GTX-Ableger GeForce GTX 1660 Ti und GeForce GTX 1650, sondern auch die High-End-Variante bis hin zur GeForce RTX 2080 Max-Q. 

Dazu gibt es bis zu 64 GB DDR4-Speicher von Samsung und eine Intel SSD 760p mit maximal 2 TB. Eine herkömmliche HDD gibt es aus Platzgründen nicht. Moderne Anschlüsse wie Thunderbolt 3, WiFi 6, Bluetooth 5.0 und Gigabit-Ethernet mit Killer-Funktionalität fehlen ebenso wenig wie eine RGB-hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur und ein leistungsstarker 94,24-Wh-Akku. Ebenfalls Einzug halten ein Fingerprint-Sensor direkt im Touchpad sowie eine Webcam direkt unter dem Display, die sich mit einem mechanischen Kippschalter quasi deaktivieren lässt.

All das verpackt Gigabyte in einem 356 x 250 x 20 mm, bzw. 396 x 270 x 21,6 mm großen Aluminium-Gehäuse, wobei die Aero-Familie damit im Generationsvergleich etwas dicker wurde. Das Gewicht wird mit 2,1 bis 2,5 kg angegeben.

Den Anfang soll in den kommenden Wochen das Aero 15 mit GeForce RTX 2070 Max-Q machen. Das größere 17-Zoll-Modell soll mit kurzer Verspätung nach Deutschland kommen. Genaue Preise konnte uns Gigabyte allerdings noch nicht nennen.

Neue Aorus-Geräte

Weiterhin zeigte uns Gigabyte in Taiwan das neue Aorus 17, welches im Großen und Ganzen auf dem Aorus X9 DT basiert und lediglich auf die neuen Intel-CPUs und NVIDIAs-GPUs umgestellt wurde. Darunter werden sich fortan das Aorus 5 und 7 positionieren. Ob die allerdings nach Deutschland kommen werden, ist noch nicht ganz sicher.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 7917
Sind vielleicht die Fotos aber schaut irgendwie billig aus.. Mal gucken ob das mit der Kühlung so stimmt, versprochen wurde sowas schon oft von vielen Herstellern.
#2
Registriert seit: 12.06.2015

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1376
jo die Kühlung war bei der Vorgängergeneration noch nicht so das gelbe vom Ei..
Bin mal auch gespannt, was die ganzen Oled und 144hz/240hz Panel die jetzt verbaut werden an Reaktionszeiten haben.
Vielleicht gibt es dann zumindest mal ein 144IPS gibt, dass schnell genug ist um das ganze auch darzustellen und nicht das ganze Bild verschwimmt in jeder Bewegung :D
Dann noch ausreichende Kühlung, Wartbarkeit und nicht über 3kg dann kann ich mir Ende des Jahres doch mal einen Gaming-Laptop zulegen.. *träum*
#3
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Registriert seit: 10.12.2012

Bootsmann
Beiträge: 648
Da werden in Notebooks seit langem oled panels verbaut und der gemeine Desktopnutzer guckt in die Röhre.
Danke an die Südkoreaner!
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