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Nintendo Switch: Joy-Con im NES-Look, eigene Docks

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Retro-Konsolen und deren Designs sind gerade sehr beliebt. Nachdem Nintendo Ende Juni die Neuauflage seiner erfolgreichen SNES-Konsole ankündigte und nur wenige Minuten nach den Vorbesteller-Aktionen von Amazon, Media Markt und Co. die prognostizierten Lagerbestände leergekauft wurden, wird es auch die Joy-Con-Controller für die aktuelle Konsolen-Generation der Japaner im Retro-Look geben. Die US-Firma ColorWare kündigte über ihren Onlineshop zwei der portablen Game-Controller an, die optisch denen des Entertainment Systems aus den 1985er-Jahren nachempfunden wurden.

Bei den beiden Joy-Con handelt es sich jeweils um Original-Controller von Nintendo, die entsprechend umlackiert wurden. Der Hersteller verspricht weiterhin alle bekannten Funktionen der beiden Joy-Con zu unterstützen und liefert die umlackierten Modelle erst nach einem umfangreichen Funktionstest aus. Umlackiert wurden nicht nur die Controller, welche in der Regel rechts und links neben dem Display der Nintendo Switch angeschlossen werden, sondern auch deren beiden Handschlaufen.

Die Controller werden allerdings nicht ganz günstig. Die „Joy Con Classic“ sollen in knapp vier Wochen zu einem Preis ab 199 US-Dollar angeboten werden. Zum Vergleich: In unserem Preisvergleich wechselt ein Original-Set ab etwa 75 Euro seinen Besitzer.

Nintendo selbst hat das Potential längst für sich entdeckt und bietet seine Controller selbst in unterschiedlichen Farben an. Erst kürzlich veröffentlichte man neue Neon-Farben im „Splatoon 2“- und „Arms“-Look.

Eigene Docks für die Konsole

Großes Interesse gibt es außerdem bei der Docking-Station, mit welcher die Hybrid-Konsole an den Fernseher angeschlossen wird. Sie ist erst seit Kurzem einzeln erhältlich, kostet aber satte 85 Euro, was für ein Stück Plastik mit einer kleinen Platine nicht gerade günstig ist. Immerhin liefern die Japaner ein zweites Netzteil mit. Das Original-Dock ist bei den Spielern nicht gerade beliebt. Es ist nicht wirklich portabel, um die Konsole mal schnell für einen Spieleabend bei Freunden mit in die Tasche zu packen. Obendrein sorgt sie immer wieder für Kratzer auf dem Display oder gar für Verbiegungen der ganzen Hardware-Einheit.

Deutlich günstiger, portabler und vor allem für die Tablet-Einheit weniger rabiat geht es mit dem neuen Dock des Herstellers Nyko. Die „Portable Docking Kit“ getaufte Docking-Station verzichtet auf ein großes Rundum-Gehäuse und dockt die Konsole lediglich in der Mitte auf. Die Verbindung mit dem Fernseher wird weiterhin per HDMI ermöglicht, die beiden USB-Schnittstellen für den Anschluss oder zum Aufladen zusätzlicher Controller entfällt allerdings. Preislich werden rund 45 US-Dollar dafür aufgerufen. Ob das Kit auch in Deutschland verkauft werden wird, bleibt abzuwarten.

Wer nicht warten kann, der kann sich ein solches Dock selbst zusammenbasteln und von einem 3D-Drucker drucken lassen. Wie das geht, zeigt der YouTuber „Dylan Kirdahy“. Allgemein ist die Switch-Community sehr bastelfreudig. Auf der Videoplattform finden sich zahlreiche Anleitungen, um die filigranen Controller zu verbessern, die Docking-Station zu modifizieren, ohne dass sie die eigentliche Konsole verkratzt, oder einfach nur Videos, in denen gezeigt wird, wie man seiner Konsole ein individuelles Äußeres verpassen kann.

In unserem Preisvergleich kostet die Nintendo Switch wie zu ihrem Start vor rund vier Monaten etwa 330 Euro, ist vielerorts allerdings noch immer vergriffen.

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Kommentare (1)

#1
customavatars/avatar227006_1.gif
Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
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Beiträge: 1900
Ein 3D Drucker kann echt praktisch sein und kann mehr als nur Delid Tools anzufertigen ;)

Hübsche Idee ;)
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