Seite 2: Sockel AM4 (Ryzen 3000(G)/4000G/5000(G))

Ab 158 Euro: ASRock B550 Steel Legend

Für etwa 170 Euro bietet ASRock mit dem B550 Steel Legend eine attraktive Platine an, mit der auch der Prozessor und der Arbeitsspeicher übertaktet werden können. Das Board kann bis zu 128 GB RAM aufnehmen und bringt neben einem PCIe-4.0-x16-Slot außerdem einen mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots und zwei PCIe-3.0-x1-Anschlüsse mit. Die Zwischenräume wurden mit zwei M.2-M-Key-Schnittstellen inklusive Kühlkörper gefüllt. Während die Obere mit höchstens PCIe 4.0 x4 über den Prozessor ans Werk geht, arbeitet die Untere mit max. PCIe 3.0 x2 über den Chipsatz. Davon abgesehen stehen aber auch insgesamt sechs SATA-6GBit/s-Ports bereit.

An USB-Ports bringt das ASRock B550 Steel Legend zwei USB-3.2-Anschlüsse der zweiten Generation, fünf Stück der ersten Generation und achtmal USB 2.0 mit. WLAN ist zwar nicht onboard verfügbar, jedoch kann optional eine WLAN-Zusatzkarte installiert werden. Aber natürlich ist ein 2,5-GBit/s-LAN-Port (Realtek) mit an Bord und auch ein anständiger Audio-Codec (Realtek ALC1220).

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Preise und Verfügbarkeit
ASRock B550 Steel Legend
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 164,89 EUR


Ab 205 Euro: ASUS ROG Strix B550-E Gaming

Für einige Euro mehr gibt es von ASUS das beliebte ROG Strix B550-E Gaming, das auch WLAN-AX bis 2,4 GBit/s sowie Bluetooth 5.1 mit im Gepäck hat. Genau wie das ASRock B550 Steel Legend, stellt auch das ASUS ROG Strix B550-E Gaming vier DDR4-DIMM-Speicherbänke für einen maximalen Arbeitsspeicherausbau bis 128 GB zur Verfügung. An Erweiterungssteckplätzen befinden sich in diesem Fall zweimal PCIe 4.0 x16 (mechanisch), einmal PCIe 3.0 x16 (mechanisch) und zweimal PCIe 3.0 x1.

Bereitgestellt werden ebenfalls zwei M.2-M-Key-Schnittstellen (einmal mit PCIe 4.0 x4 und PCIe 3.0 x4). ASUS liefert hierzu für beide einen Passivkühler mit. Hinzu kommen für den Storage-Bereich sechs SATA-6GBit/s-Buchsen. Für USB-Geräte gibt es vier schnelle USB-3.2-Gen2-, zwei USB-3.2-Gen1- und neun USB-2.0-Buchsen. Wem eine WLAN-Verbindung weniger zusagt, kann stattdessen den 2,5-GBit/s-LAN-Port (Intel) verwenden. Als Audio-Codec kommt ebenfalls Realteks ALC1220 zum Einsatz.

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Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Strix B550-E Gaming
Nicht verfügbar 249,90 Euro Ab 229,90 EUR


Ab 210 Euro: MSI MAG X570S TORPEDO MAX

MSIs MAG X570S TORPEDO MAX hat sich in unserem ausführlichen Test als gute Platine für AMDs Ryzen-Prozessoren erwiesen. Nicht nur wird der X570-Chipsatz rein passiv gekühlt, sondern auch die sehr gute Energie-Effizienz und die OC-Performance haben sich besonders positiv hervorgehoben. Dabei bringt die ATX-Platine wichtige Ausstattungsmerkmale mit: Zwei PCIe-4.0-x16-Steckplätze (mechanisch), dazu zwei PCIe-3.0-x1-Anschlüsse, sechs SATA-6GBit/s-Buchsen sowie zwei M.2-M-Key-Schnittstellen sind nur ein Teil der technischen Eigenschaften.

Für die USB-Geräte stehen dem Anwender in Summe fünfmal USB 3.2 Gen2 und dazu jeweils sechsmal USB 3.2 Gen1 und USB 2.0 zur Verfügung. WLAN bringt das MSI MAG X570S TORPEDO MAX zwar nicht mit, doch dafür sind zwei LAN-Anschlüsse an Bord. Einer mit bis zu 1 GBit/s und einer bis 2,5 GBit/s Datendurchsatz.

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Preise und Verfügbarkeit
MSI MAG X570S TORPEDO MAX
Nicht verfügbar 229,90 Euro Ab 194,98 EUR


Ab 226 Euro: MSI MEG B550 UNIFY

MSI MEG B550 UNIFY

Gerade für die erweiterte Übertaktung von CPU und RAM empfiehlt sich auch MSIs MEG B550 UNIFY mit der leistungsstarken 14+2-Spannungsversorgung und 90A-Wandlern. Besonders bei der RAM-Übertaktung fanden wir lobende Worte, doch auch bei der Ausstattung gab es wenig zu kritisieren. Bis zu 128 GB Arbeitsspeicher lassen sich auch auf der Mainstream-Platine verstauen mit bis zu 5.600 MHz effektiv. Über den AM4-Prozessor (ab Ryzen 3000) ist nicht nur ein PCIe-4.0-x16-Slot nutzbar, sondern auch eine NVMe-M.2-Schnittstelle mit PCIe 4.0 x4 direkt über die CPU. Ein zusätzlicher M.2-M-Key-Anschluss mit PCIe 3.0 x4 und sechs SATA-6GBit/s-Buchsen gesellen sich zum Storage-Angebot dazu und agieren über den B550-PCH. Die beiden mittleren M.2-Schnittstellen arbeiten wahlweise über den Chipsatz mit max. PCIe 3.0 x2 oder mit jeweils PCIe 4.0 x4 über den AM4-Prozessor.

Weitere Zusatzkarten lassen sich in einen mechanischen PCIe-3.0-x16-Slot und zwei PCIe-3.0-x1-Konnektoren installieren. Für USB-Geräte stehen nicht nur fünf USB-3.2-Gen2-Anschlüsse bereit, sondern auch zweimal USB 3.2 Gen1 und gleich achtmal USB 2.0. Mit zur Ausstattung gehören ein 2,5-GBit/s-LAN-Port und auch ein ansprechender Onboard-Sound über den Realtek ALC1220 inklusive Audio- und WIMA-Kondensatoren sowie WLAN-AX mit bis zu 2,4 GBit/s inkl. Bluetooth 5.1.

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Preise und Verfügbarkeit
MSI MEG B550 UNIFY
Nicht verfügbar 279,90 Euro Ab 254,99 EUR


Ab 400 Euro: MSI MEG X570 ACE

Wer in allen Bereichen in den Genuss von PCI-Express 4.0 kommen möchte und/oder für die Zukunft besser gerüstet sein möchte, kommt derzeit nicht um ein Mainboard mit AMDs X570-Chipsatz inklusive Ryzen-3000-Prozessor herum. Von den bisher getesteten X570-Platinen hat sich trotz der PCH-Lüfter-Thematik MSIs MEG X570 Ace als absolute Empfehlung herausgestellt. Für einen annehmbaren Preis von 370 Euro bietet MSI eine Oberklasse-Platine mit entsprechender Ausstattung an.

Auf dem ATX-PCB halten sich unter anderem vier DDR4-DIMM-Speicherbänke für einen Arbeitsspeicherausbau bis 128 GB RAM und dazu drei mechanische PCIe-4.0-x16- und zwei PCIe-4.0-x1-Steckplätze bereit. Vier native SATA-6GBit/s-Ports und gleich drei M.2-M-Key-Schnittstellen ermöglichen den Storage-Ausbau. Insgesamt 17 USB-Anschlüsse werden mit dem MSI MEG X570 Ace bereitgestellt, wobei es vom installierten Prozessor abhängig ist, ob es drei oder fünf USB-3.2-Gen2-Anschlüsse sind.

Neben einmal Gigabit-LAN hat MSI außerdem einen 2,5-GBit/s-LAN-Port und auch ein modernes WLAN-ax- und Bluetooth-5.0-Modul verbaut. Realteks ALC1220 kümmert sich hingegen um den Sound. Positiv bewerten wir die gute PCH-Lüfter-Positionierung und die gute Implementierung der drei Semi-Passiv-Modi.

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Preise und Verfügbarkeit
MSI MEG X570 ACE
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 399,99 EUR


Ab 366 Euro: Gigabyte X570S AORUS Master

Neben dem ASUS ROG Crosshair VIII Dark Hero ist auch das Gigabyte X570S AORUS Master absolut eine Empfehlung wert, wenn es um das Thema Overclocking und umfangreicher Ausstattung geht. Die Sockel-AM4-CPU wird von einem 14+2-Phasendesign mit 70A-Power-Stages von Infineon angetrieben, die in unserem Praxistest gute Arbeit verrichtet haben und ziemlich effizient ans Werk gehen. Berücksichtigt hat Gigabyte natürlich auch jede Menge Onboard-Komfortabilität, wie ein Power-, Reset-, Flash-BIOS- und CMOS-Clear-Button. Auch ist eine LED-Segmentanzeige für ein detaillierteres Trouble-Shooting mit an Bord.

Über den AM4-Prozessor wurden zwei PEG-Slots angebunden, der X570-Chipsatz nimmt einen weiteren x16-Steckplatz mit max. PCIe-4.0-x4-Anbindung unter seine Fittiche. Neben einmal USB 3.2 Gen2x2 stehen jeweils sechs USB-3.2-Gen2- und Gen1-Ports zur Verfügung. Hinzu kommen acht USB-2.0-Konnektoren. In Sachen Netzwerk-Konnektivität kann sich der Anwender zwischen Wi-Fi 6E und 2,5-GBit/s-LAN entscheiden. Das WLAN-Modul beherrscht natürlich auch Bluetooth 5.2.

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Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte X570S AORUS Master
Nicht verfügbar 419,90 Euro Ab 395,99 EUR


Ab 409 Euro: ASUS ROG Crosshair VIII Dark Hero

Mit dem ROG Crosshair VIII Dark Hero hat ASUS ein besonderes Mainboard auf den Markt gebracht. Der X570-Chipsatz wird rein passiv auf Temperatur gehalten, aber zusammen mit dem 14+2-VRM und 90A-MOSFETs wird mit dem Dynamic-OC-Switcher auch ein exklusives Overclocking-Feature zur Verfügung gestellt. Die Grundausstattung der Oberklasse-Platine entspricht dabei im Großen und Ganzen dem des ROG Crosshair VIII Hero: Bis zu 128 GB RAM bei max. 5.100 MHz können verstaut werden. Für Erweiterungskarten stehen drei mechanische PCIe-4.0-x16-Steckplätze und einmal PCIe 4.0 x1 zur Verfügung.

Für den Festspeicher hat ASUS neben achtmal SATA 6GBit/s außerdem zwei M.2-M-Key-Schnittstellen mit jeweils PCIe-4.0-x4-Anbindung vorgesehen. Mit neunmal USB 3.2 Gen2, sechsmal USB 3.2 Gen1 und viermal USB 2.0 lassen sich jede Menge USB-Geräte anklemmen. Jeweils ein 1-GBit/s- und 2,5-GBit/s-LAN-Port ermöglichen die kabelgebundene Netzwerkverbindung. Alternativ ist auch die kabellose Variante über das verbaute Wi-Fi-6-Modul mit bis zu 2,4 GBit/s möglich. Auch fehlt beim ROG Crosshair VIII Dark Hero der hochwertige Onboard-Sound mit dem Realtek ALC1220 nicht.

Zum Hardwareluxx-Test: ASUS ROG Crosshair VIII Dark Hero

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Crosshair VIII Dark Hero
Nicht verfügbar 479,90 Euro Ab 418,00 EUR