Werbung
Der Intel Core Ultra X7 358H ist ein High-End-Notebook-Prozessor der neuen Panther-Lake-Generation und repräsentiert eine spannende Positionierung zwischen dem Flaggschiff X9 388H und den günstigeren Core-Ultra-Modellen. Mit 16 Kernen (4 Performance-, 8 Efficiency- und 4 Low-Power-Efficiency-Kerne), bis zu 4,8 GHz Boost-Takt und der integrierten Arc-B390-GPU mit zwölf Xe3-Kernen bietet er eine hohe Grafikleistung bei gleichzeitig ausgezeichneter Energieeffizienz, wie unsere ersten Leistungsanalysen zeigen.
Wie der Intel Core Ultra X9 388H basiert auch der X7 358H auf Intels neuem 18A-Fertigungsprozess, der durch die zweite Generation der RibbonFET-Transistoren und die PowerVia-Backside-Power-Delivery-Network-Technologie gekennzeichnet ist. Im Vergleich zur Intel-3-Fertigung soll das 18A-Verfahren ein um 15 % besseres Leistung-pro-Watt-Verhältnis und eine um 30 % höhere Transistordichte aufweisen. Die Hybrid-Architektur folgt dabei der bewährten Prämisse: Performance-Kerne sorgen für hohe Single-Threaded-Leistung und Spitzenlasten, Efficiency-Kerne kümmern sich um Multi-Threading und parallele Workloads, während die Low-Power-E-Kerne Hintergrundaufgaben verarbeiten.
Die Performance-Kerne basieren auf der neuen Cougar-Cove-Architektur, die gegenüber Lion Cove weiter optimiert wurde. Jeder Performance-Kern verfügt über 3 MB L2-Cache, der gemeinsame L3-Cache wurde auf 18 MB vergrößert. Die Efficiency-Kerne folgen hingegen der Darkmont-Architektur und profitieren von einer verbesserten Sprungvorhersage sowie dynamischeren Prefetchern. Auch die Low Power Island mit einem extrem sparsamen E-Kern-Cluster ist zurück. Der Speichercontroller unterstützt bis zu 96 GB LPDDR5X-9600 und bis zu 128 GB DDR5-7200 für eine höhere Speicherbandbreite.
Bei der integrierten Grafikeinheit setzt Intel auf die neue Xe3-Architektur. Mit bis zu zwölf Xe3-Kernen und Raytracing-Unterstützung stellt die Arc B390 eine deutliche Steigerung gegenüber Lunar Lake dar – Intel spricht von einer Leistungssteigerung von über 50 %. Die NPU 5 bietet mit 50 TOPS eine effiziente KI-Verarbeitung durch optimierte Neural-Compute-Engines, die weniger rechenintensiv, aber spezialisierter auf aktuelle KI-Workloads ausgelegt sind.
Wer tiefergehende Details zur Architektur von Panther Lake sucht, findet diese in unserem separaten Technik-Artikel sowie in unserer gestrigen Leistungsanalyse zum neuen Flaggschiff.
Der Intel Core Ultra X7 358H unterscheidet sich vom Flaggschiff X9 388H hauptsächlich durch die identischen Kernkonfigurationen bei niedrigerem Boost-Takt (4,8 statt 5,1 GHz), was zu einer besseren Wärmeabfuhr und etwas niedrigeren Power-Anforderungen führt. Mit einer Basis-Leistungsaufnahme von 25 W und einer maximalen Turbo-Leistung von 80 W ist der Chip für eine große Vielfalt an Notebook-Designs geeignet. Dies macht ihn zur idealen Wahl für Nutzer, die hohe Grafikleistung benötigen, aber auf eine ausgewogenere Thermik und Lautstärke Wert legen als bei der Spitzenvariante. Erst die kleineren Modelle machen vordergründig bei der Grafikleistung deutlichere Abstriche – wir sind gespannt, wann wir hier mit den ersten Testgeräten rechnen können.
Für unsere erste Leistungseinschätzung zum kleineren Intel Core Ultra X3 358H haben wir ein MSI Prestige 14 Flip AI+ erhalten, das als Convertible über ein 360-°-Display mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten sowie OLED-Technik verfügt und damit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet und flexibel im Laptop-, Tent-, Stand- und Tablet-Modus nutzbar ist. Für 1.549 Euro soll die Testkonfiguration mit dem zweitschnellsten X7-Panther-Lake, 32 GB RAM und 2-TB-SSD im Lauf des ersten Quartals auf den Markt kommen. Vorbestellbar ist es bereits ab heute.