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Acer Predator Helios Neo 16 im Test

Zwischen Nitro und High End - Fazit

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Das Acer Predator Helios Neo 16 schließt nicht nur hervorragend die Lücke zwischen den Geräten der Nitro-Familie und den High-End-Modellen des Predator-Labels, sondern tut dies auch ausgesprochen gut. So besinnt sich die Serie zurück auf das Wesentliche, indem man unter anderem auf eine Einzeltastenbeleuchtung für die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verzichtet oder aber teure Optionen auf Mini-LED und OLED einspart, greift aber gleichzeitig auf schnelle Hauptkomponenten ohne angezogener Handbremse zurück. Die Kombination aus schneller HX-CPU mit acht Performance-Kernen und 55 W mit einer NVIDIA GeForce RTX 40 Laptop mit höchsten TGP-Werten entlocken dem System eine hohe Arbeits- und Spieleleistung.

Der Intel Core i7-13700HX rendert Videos ausgesprochen schnell, professionelle Inhalte werden zusätzlich von der NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop beschleunigt. Selbst die aktuellsten Grafikkracher lassen sich in den höchsten Spieleinstellungen spielen und das teilweise sogar mit aktiviertem Raytracing und in der nativen WQXGA-Auflösung, denn unser Testgerät verfügt über das Display-Upgrade auf 2.560 x 1.600 Bildpunkte. Mit aktiviertem DLSS 3 sind noch deutlichere Sprünge machbar. Es ist ein schnelles High-End-Notebook für Spieler. Das Display ist ausgesprochen leuchtstark, farblich gut abgestimmt und kontrastreich, könnte insgesamt jedoch gleichmäßiger ausgeleuchtet sein. 165 Hz dürften für die meisten Spieler ausreichend sein.

Im Alltag tragen 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher mit 4.800 MHz und eine 1 TB fassende NVMe-SSD zur hohen Arbeitsleistung bei, wenngleich hier nicht die höchsten Werte drin sind. Die Tastatur ist gut, das Touchpad für den sporadischen Gebrauch im Alltag brauchbar. Spieler kommen nicht um einen vollwertigen Gaming-Nager, den sie per USB anschließen herum. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und stabil, die Materialwahl mit Kunststoff und Aluminium minimal abgespeckt, das Design größtenteils zeitlos, jedoch hier und da mit typischen Gaming-Elementen verziert – so ganz kann das Gerät seine Ambitionen nicht verstecken. Die Laufzeiten sind dank der zahlreichen Stromspartechniken im Office-Betrieb gut, unter Last schmelzen sie jedoch förmlich dahin. Gleiches gilt für die Lautstärke, wobei die 50-dB(A)-Marke im Vergleich zu vielen anderen Geräten unterboten wird.

Rund 2.200 Euro werden für unsere Testausstattung fällig. Die Serie startet mit etwas weniger Speicher, langsamer GeForce-Grafik und weniger hoch auflösendem Display bereits ab etwa 1.600 Euro. Verglichen mit den zuletzt von uns getesteten Geräten ist das fast schon ein Schnäppchen. Die GeForce RTX 4070 Laptop entpuppt sich als guter Kompromiss.

Alles in allem ist das Acer Predator Helios Neo 16 ein hervorragender Gaming-Laptop, der sich zurück auf das Wesentliche besinnt und eine sehr hohe Spiele- und Arbeitsleistung bietet. Wir zücken unseren Excellent-Hardware-Award, herzlichen Glückwunsch! 


Acer Predator Helios Neo 16

  • hohe Arbeits- und Spieleleistung
  • gute Verarbeitung
  • keine unnötigen Gaming-Features
  • gute Idle-Laufzeiten
  • gutes Display

  • unter Last etwas laut und kurzläufig
  • teils hohe Oberflächen-Temperaturen
Quellen und weitere Links

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