TEST

Alienware Area-51m R2 im Test

Mehr Leistung geht nicht - Technische Daten

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Herzstück unseres Flaggschiff-Modells des Alienware Area-51m R2 ist ein Intel Core i9-10900K. Er entstammt eigentlich dem Desktop-Segment und zählt mit zu den derzeit schnellsten Prozessoren für den Z490-Chipsatz. Das merkt man nicht nur an seinen zehn Comet-Lake-S-Kernen und den 20 Threads sowie dem hohen Takt von bis zu 5,3 GHz, sondern auch an der TDP, denn Intel klassifiziert ihn in der 125-W-Riege ein. Das liegt deutlich über den aktuellen Mobilprozessoren des Chipriesen, die in der Regel bei nur 45 W TDP liegen und damit nicht ganz ein Drittel der Abwärme produzieren. Der Cache-Ausbau ist mit 20 MB ebenfalls gewaltig. Das Alienware Area-51m R2 ist damit ein waschechtes Desktop-Replacement. 

Bei der Grafikkarte greift das Kraftpaket wiederum auf eine mobile Lösung zurück, vertraut jedoch ebenfalls auf das derzeit schnellste Modell. Die NVIDIA GeForce RTX 2080 Super wurde erst im April mit leicht höheren Taktraten und mehr Shadereinheiten ins Notebook geschickt. Sie basiert auf der 13,6 Milliarden Transistoren starken TU104-GPU, die 3.072 Shadereinheiten, 192 Textur-Mapping-Units und 64 Rasterendstufen bietet und auf einen 8 GB großen GDDR6-Videospeicher zurückgreifen kann, der obendrein über ein 256 Bit breites Interface mit der GPU kommuniziert. Die hardwarebeschleunigenden Raytracing-Einheiten sind natürlich ebenfalls mit von der Partie. Die Taktraten geben NVIDIA und Alienware mit 1.575/1.755/1.750 MHz an. 

Auf Seiten des Arbeitsspeichers hat Alienware unserem Testgerät zwei Module mit jeweils 16 GB spendiert, womit in der Summe üppige 32 GB RAM zur Verfügung stehen. Obwohl die Comet-Lake-S-Prozessoren standardmäßig nur mit 2.933 MHz bestückt werden, hat man sich für besonders schnelle 3.200 MHz entschieden, was der Speicherbandbreite im Dual-Channel-Modus zugutekommt. Unüblich ist zudem der Massenspeicher. Hier stecken im Alienware Area-51m R2 gleich vier PCI-Express-SSDs. Zwei davon werden für das Betriebssystem und die wichtigsten Daten per RAID 0 zusammengeschaltet, die beiden anderen sind jeweils als eigenes Laufwerk konfiguriert. Die vier 512-GB-SSDs stellen so stolze 2 TB an Flashspeicher bereit. Eine ergänzende 2,5-Zoll-Festplatte gibt es nicht. 

Das Display misst 17,3 Zoll in seiner Diagonalen und arbeitet nativ mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz. Ansonsten sind neben der Anschluss-Vollausstattung Eyetracking-Kameras von Tobii zur Gestensteuerung integriert. Das alles kostet so rund 4.337 Euro.

Alienware Aera-51m R2
 
Prozessor: Intel Core i9-10900K
Prozessor - Kerne: 10
Prozessor - Grundtakt: 3,7 GHz
Prozessor - Turbotakt: 5,3 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 20 MB
Arbeitsspeicher 32 GB - DDR4-3200
Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 2080 Super

Grafikkarte - Grafikspeicher 8 GB
Festplatte/SSD

4x 512 GB NVMe

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 3.514,8 / 3.176,9 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 3.840 x 2.160
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Display - Bildwiederholfrequenz 60 Hz
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 110 x 56  mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DisplayPort 1
USB 2.0:

-

USB 3.1 Gen1: 2
USB 3.1 Gen2: 1
USB Typ-C: 1
Thunderbolt 3: 1
Audio: 2x 3,5 mm Klinke
Gehäuse 
 
Akku: 90 Wh
Material: Aluminium / Kunststoff
Abmessungen: 360,3 x 319,14 x 44 mm
Gewicht 4,1 kg
Preis und Garantie 
 
Preis:etwa 4.337 Euro
Garantie: 24 Monate
Quellen und weitere Links

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