Seite 2: Das Gehäuse

Einen 11-Zöller im High-Performance-Bereich haben wir mit dem M11x von Alienware erst einmal vor dem XMG A102 gesehen. Nachdem Alienwares Mini stets mit seinem kleinen Gehäuse überzeugen konnte, sind wir nun gespannt, wie Schenker oder besser gesagt Clevo an die Aufgabenstellung herangeht.

Schenker Notebooks XMG A102

Liegt das Schenker Notebooks XMG A102 geschlossen auf dem Schreibtisch, fällt zunächst einmal auf, dass Understatement pur gefragt ist. Einzig ein großes XMG-Logo wurde auf der Oberfläche aufgebracht, das war es dann auch schon. Die Oberfläche besteht aus mattem Kunststoff und besitzt eine Prägung. Das sieht nicht nur gut aus, sondern fasst sich auch recht angenehm an. Gerade die Kombination aus recht kleinem, aber doch recht dickem Gehäuse lässt einen auf den ersten Blick an ein Netbook denken – die kleinen, dem Aussterben geweihten Mobilrechner wiesen meist ähnliche Dimensionen auf.

Schenker Notebooks XMG A102

Die schlichte Optik setzt sich auch dann fort, wenn wir das erste Mal den Deckel öffnen, der mattschwarze, geriffelte Kunststoff wird auch im Bereich der Handballenauflage genutzt, was sich recht angenehm anfühlt und in erster Linie recht unanfällig gegenüber Fingerabdrücken ist. Das Display wird von einem mattschwarzen Kunststoff-Rahmen eingefasst, sodass es auch hier keinerlei Eye-Catcher gibt.

Schenker Notebooks XMG A102

Rein optisch könnte man das XMG A102 auf den ersten Blick für ein Netbook halten, dafür sorgen allein schon die Dimensionen und die Tastatur-Abmessungen. Leider trifft das auch auf die Materialgüte und die Haptik zu, beide wirken nicht allzu hochwertig. Natürlich sind diese merklich hochwertiger als bei „echten“ Netbooks, an ein Alienware M11x oder die meisten Ultrabooks kommt das A102 aber leider bei weitem nicht heran.

Dank eines Gewichts von rund 1,7 kg verdient sich das A102 aber ohne Frage das Prädikat mobil, denn normalerweise sind Geräte, die einen 4-Kerner und eine GT 650M beherbergen können, rund ein Kilogramm schwerer.