Seite 1: Test: Schenker Notebooks XMG A102 - Kraftzwerg mit Quadcore

schenker a102 teaser kleinSchenker Notebooks hat sich in den letzten Jahren einen Namen für Built-to-Order-Notebooks im gehobenen Leistungssegment gemacht. Da passt das neue Schenker Notebooks XMG A102 auf den ersten Blick nicht so recht ins Bild, erinnert es mit seinem 11,6-Zoll-Gehäuse doch mehr an ein Subnotebook als an eine leistungshungrige Performance-Maschine. Doch der erste Blick täuscht, denn es kommt nicht nur eine GeForce GT 650M zum Einsatz, sondern auch ein waschechter Quad-Core-Prozessor. Ob das Schenker Notebooks XMG A102 damit das Zeug dazu hat, eine Nische zu besetzen, das werden wir auf den kommenden Seiten klären.

Der deutsche Built-to-Order-Hersteller Schenker Notebooks aus Leipzig hat sich darauf spezialisiert, Barebone-Gehäuse vornehmlich von Clevo oder MSI mit leistungsstarker Hardware zu bestücken. Der Käufer hat dabei fast die freie Wahl, wenn es um die Komponentenauswahl geht, einzig die GPU wird meist vom Barebone vorgegeben. Dabei können sowohl gänzlich extreme Konfigurationen wie beim erst vor kurzem getesteten XMG P722 (zum Test) herauskommen als auch recht vernünftige Geräte wie das XMG A722 (zum Test), das wir ebenfalls erst vor wenigen Tagen genauer unter die Lupe genommen haben.

Unser neuer Testkandidat, das Schenker Notebooks XMG A102, das auf einem Clevo W110ER basiert, stellt da auf den ersten Blick eine gute Mischung dar, handelt es sich doch um einen völlig mobilen 11,6-Zöller. Ein Blick unter die Haube zeigt aber flott, dass es sich im Grunde genommen eben doch um ein extremes Stück Hardware handelt. Trotz der kompakten Bauformen setzt Schenker auf eine leistungsstarke Hardwarekombination, wie wir sie in dieser Größenordnung bislang noch nicht gesehen haben. Nicht nur, dass eine extrem potente GPU in Form einer GeForce GT 650M verbaut wird, es kommt sogar ein ausgewachsener Quadcore-Prozessor in Form von Intels erstem 35-Watt-4-Kerner, dem i7-3612QM zum Einsatz. Dass das Gehäuse da mit einer maximalen Höhe von 37,1 mm doppelt so hoch ausfällt wie bei den beliebten Ultrabooks vorgeschrieben, sollte aber niemanden überraschen.

So gesehen, steht das XMG A102 aktuell recht allein auf weiter Flur, denn das einzige Gerät, das in eine ähnliche Bresche schlug, das Alienware M11x, wurde dieses Jahr eingestellt.

Preislich liegt unser Testkandidat bei rund 1000 Euro, was gemessen an der verbauten Hardware vollends in Ordnung geht.

Sollte es Fragen zu diesem Gerät geben, der Schenker-Support ist auch in unserem Forum vertreten.