TEST

Cooler Master GM238-FFS

Kleines Gaming-Display mit 144 Hz im Test - Bildqualität

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In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf die verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

Der Cooler Master GM238-FFS besitzt ein Format, das wir schon länger nicht mehr in der Redaktion hatten. Das Panel besitzt eine Diagonale von 23,8 Zoll und löst mit der FullHD-Auflösung – also 1.920 x 1.080 Bildpunkten – auf. Diese Kombination ist seit sehr vielen Jahren bewährt und garantiert eine angenehme Darstellungsgröße, sodass nicht skaliert werden muss, wirkt in den Zeiten von 32- oder 34-Zoll-Geräten aber schon etwas klein. Hinsichtlich der Bildschärfe und Platz auf dem Desktop bieten andere Geräte ebenfalls mehr. Wer auf der Suche nach einem möglichst guten Allrounder ist, sollte unseres Erachtens besser zu einem größeren Gerät mit einer höheren Auflösung greifen. 

Cooler Master setzt auf ein IPS-Panel, das mit einer ordentlichen Leuchtkraft aufwarten kann. Der Kontrastumfang ist IPS-typisch nicht allzu überragend, im Werksetting kann sich der 24-Zöller jedoch besser verkaufen, als wir es zuletzt bei einigen anderen Modellen mit der gleichen Panel-Technik gesehen haben. Das von Cooler Master eingesetzte, stumpfmatte AG-Coating erfüllt seinen Zweck, störendes Umgebungslicht zu minimieren gut, wirkt sich allerdings auf den subjektiv wahrgenommenen Kontrast aus. Wie aktuell so oft gilt daher auch bei diesem Gerät: Schwarz wirkt viel mehr wie ein dunkles Grau. Die Blickwinkelstabilität liegt auf einem guten Niveau, es kommt erst spät zu Farbverschiebungen. 

Cooler Masters 24-Zöller landet ab Werk mit einem deutlich verschobenen Weißpunkt auf dem Schreibtisch. Während zuletzt beim Aryond A32 V1.3 (zum Test) das Blau dominierte, ist es nun das Fehlen von Rot, das den Bildeindruck bestimmt. Hier sollte auf jeden Fall nachgearbeitet werden, denn so vermittelt das Panel nur wenig Freude im normalen Einsatz. Zum Glück hilft ein einfacher Griff in die Preset-Schublade, wie wir später zeigen.

Der GM238-FFS unterstützt obendrein HDR, eine mitreißende Performance sollte allerdings nicht erwartet werden. Dafür fehlen dem Panel Leuchtkraft und Kontrastumfang.

Quellen und weitere Links

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