Seite 2: Features und Layout (1)

Intel hat beim neuen Z87-PCH einige Veränderungen vorgenommen. Es werden nun sechs native SATA-6G- und sechs USB-3.0-Schnittstellen unterstützt. Der Z77-Chipsatz hingegen war auf lediglich zwei SATA-6G- und vier USB-3.0-Anschlüsse beschränkt. Ebenso die speziellen Intel-Features wie das SSD-Caching, Intel Smart Response Technology, Intel Rapid Start Technology und natürlich die Intel Smart Connect Technology sind auch wieder fester Bestandteil des Funktionsumfangs.

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Gleich 16 Phasen stehen für die Haswell-CPU bereit.

Die insgesamt 16 Phasen werden von den goldgefärbten Kühlkörpern überdacht. Unter den Kühlern selbst befinden sich wie gewohnt die MOSFETs. Positiv anzumerken ist, dass die Kühlkörper mittels Backplate sicher befestigt wurden.

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Beim Sockel 1150 bleibt es weiterhin bei maximal vier DIMM-Slots.

Intel hat sich auch bei der Lynx Point-Plattform dazu entschlossen, den Speicherausbau auf maximal 32 Gigabyte zu beschränken. Demnach können in den vier DIMM-Slots höchstens 8-GB-Module installiert werden. Die Haswell-Prozessoren unterstützen dabei eine native Speichertaktrate von effektiv 1600 MHz, also genau wie bei den Ivy Bridge-CPUs. Das ASUS Z87-Deluxe bietet darüber hinaus aber auch Speicherteiler, die bis DDR3-4000 reichen. Für eine gute Portion Arbeitsspeicher-Übertaktung ist also bereits im Vorfeld gesorgt. Die nötige Spannung erhalten die DIMMs von zwei hochwertigen Phasen.

Links unten, von den DIMM-Slots aus gesehen, wurde von ASUS auch ein USB-3.0-Header und zwei 4-polige PWM-FAN-Header untergebracht.

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ASUS verzichtet bei der Deluxe-Version auf PCI-Slots.

Die Aufteilung der Erweiterungsslots wurde sinnvoll gelöst. Es halten sich drei mechanische PCIe-3.0-x16-Slots bereit, die von der Haswell-CPU selbst mit 16 Lanes versorgt werden und sich untereinander teilen müssen. Im ersten PCIe-x16-Slot können die ganzen 16 Lanes aufgefangen und genutzt werden, sofern sich in den anderen großen Slots keinerlei Karten befinden. Möchte man zwei Grafikkarten zu einem CrossFireX- oder SLI-Gespann zusammenschließen, werden beide Grafikkarten mit jeweils acht Lanes angesteuert. Der letzte Slot ist von der Anzahl der Kontaktpins zwar ebenfalls mit acht Lanes mit dem Mainboard verbunden, jedoch können effektiv nur vier Lanes zu ihm geleitet werden. Dies bedeutet, dass auch eine CrossFireX-Konfiguration mit drei AMD-Grafikkarten machbar ist. Legt der Käufer allerdings nur auf eine dedizierte Grafikkarte Wert, hat er auch noch vier PCIe-2.0-x1-Slots zur Auswahl, wobei an dieser Stelle anzumerken ist, dass bei einer Dual-Slot-Grafikkarte der direkt darunter liegende Slot verdeckt und damit unbrauchbar wird.

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Zehn SATA-Anschlüsse werden einer Deluxe-Version absolut gerecht.

ASUS war beim Z87-Deluxe sehr spendabel, was die SATA-Ports angeht. In der Summe sind es zehn Stück, die allesamt vollständig mit der SATA-6G-Spezifikation kompatibel sind. Weiter oben haben wir es bereits angesprochen, dass der Z87-PCH sechs Anschlüsse selbst steuern kann. Für die anderen vier wurden zwei ASMedia ASM1061-Chips verlötet.